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	<title>Erdwesen berichtet</title>
	<link>http://blog.erdwesen.de</link>
	<description>vom Lauf der Welt</description>
	<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:50:01 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>-16°C am Mittellandkanal in Hannover</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2012/02/06/16%c2%b0c-am-mittellandkanal-in-hannover/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war heute der kälteste Morgen.
Nachdem das Erdwesen letzte Woche schon bei -14°C die Fittiche gestreckt und bereits an der Straßenbahnhaltestelle mit fast erfrorenen Fingern angekommen war, scheint ein gewisser Gewöhnungseffekt eingetreten zu sein. Die -16°C von heute morgen waren fingertechnisch noch so gerade hinnehmbar und dass der Pedalritter sich mindestens doppelt so schwer fortbewegt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war heute der kälteste Morgen.</p>
<p>Nachdem das <em><strong>Erdwesen</strong></em> letzte Woche schon bei -14°C die Fittiche gestreckt und bereits an der Straßenbahnhaltestelle mit fast erfrorenen Fingern angekommen war, scheint ein gewisser Gewöhnungseffekt eingetreten zu sein. Die -16°C von heute morgen waren fingertechnisch noch so gerade hinnehmbar und dass der Pedalritter sich mindestens doppelt so schwer fortbewegt, nur weil das Öl so kalt ist, scheint nach über eine Woche Dauerfrost auch schon fast zur Normalität zu gehören. Die übliche Strecke stelle jedenfalls kein ernsthaftes Problem mehr dar&#8230;</p>
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		<title>Geo-Begriffe als Wörterbuch</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2012/02/06/geo-begriffe-als-worterbuch/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geo-Topics]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier geht es zu dem Englisch &#60;&#62; Deutsch Wörterbuch um Bereich Geoinformatik an der Uni Rostock: http://www.geoinformatik.uni-rostock.de/woerterbuch.asp
Und dann gibt es noch den http://www.beolingus.de/ und natürlich das dem Erdwesen am längsten bekannte http://www.leo.org/.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht es zu dem <strong>Englisch &lt;&gt; Deutsch Wörterbuch</strong> um Bereich Geoinformatik an der Uni Rostock: <a href="http://www.geoinformatik.uni-rostock.de/woerterbuch.asp" title="Wörterbuch für Begriffe aus dem Geodatenbereich..." target="_blank">http://www.geoinformatik.uni-rostock.de/woerterbuch.asp</a></p>
<p>Und dann gibt es noch den <a href="http://www.beolingus.de/" title="http://www.beolingus.de/" target="_blank">http://www.beolingus.de/</a> und natürlich das dem Erdwesen am längsten bekannte <a href="http://www.beolingus.de/" title="http://www.beolingus.de/" target="_blank">http://www.leo.org/</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>GMES Urban Atlas</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2012/02/02/gmes-urban-atlas/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geo-Topics]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/urban-atlas/
Hier kann man sich die Daten vom Urban Atlas herunterladen und z.B. in QuantumGIS anschauen&#8230; Dazu sollte man aber besser einen leistungsstarken Rechner haben :-)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/urban-atlas/" title="http://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/urban-atlas/" target="_blank">http://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/urban-atlas/</a></p>
<p>Hier kann man sich die Daten vom Urban Atlas herunterladen und z.B. in QuantumGIS anschauen&#8230; Dazu sollte man aber besser einen leistungsstarken Rechner haben :-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Louis Schraubertipps zum Download</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2012/01/27/louis-schraubertipps-zum-download/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Frauentechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.louis.de/newsletter.php?id=1202&#38;topic=schraubertipp
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>http://www.louis.de/newsletter.php?id=1202&amp;topic=schraubertipp</p>
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		<title>Geodaten auf Bundesebene - eine seltsame Liste</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2012/01/20/geodaten-auf-bundesebene-eine-seltsame-liste/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geo-Topics]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich dieser Link auf. Obwohl die Überschrift &#8220;Geodatenbedarfserhebung: Produktübersicht&#8221; heißt, scheint es sich tatsächlich um räumliche Daten der an der Bedarferhebung beteiligten Bundesbehörden zu handeln.
http://ims.bkg.bund.de/website/Produktuebersicht.html 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich dieser Link auf. Obwohl die Überschrift &#8220;Geodatenbedarfserhebung: Produktübersicht&#8221; heißt, scheint es sich tatsächlich um räumliche Daten der an der Bedarferhebung beteiligten Bundesbehörden zu handeln.</p>
<p><a href="http://ims.bkg.bund.de/website/Produktuebersicht.html" title="http://ims.bkg.bund.de/website/Produktuebersicht.html" target="_blank">http://ims.bkg.bund.de/website/Produktuebersicht.html </a></p>
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		<title>Rauhreif</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2011/11/14/rauhreif/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun wird es anscheinend wirklich kalt. Nachdem wir Anfang Oktober einen zweiten Sommer mit regelrechter Hitzewelle hatten, gab es heute morgen auf dem Weg zur Arbeit einen Mittellandkanal mit Nebelschwaden und - zum ersten mal in dieser Saison - Rauhreif-Büschen nebenan.
Noch harren die Geranien auf dem Balkon aus&#8230; vielleicht wird es ja doch nochmal wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wird es anscheinend wirklich kalt. Nachdem wir Anfang Oktober einen zweiten Sommer mit regelrechter Hitzewelle hatten, gab es heute morgen auf dem Weg zur Arbeit einen Mittellandkanal mit Nebelschwaden und - zum ersten mal in dieser Saison - Rauhreif-Büschen nebenan.</p>
<p>Noch harren die Geranien auf dem Balkon aus&#8230; vielleicht wird es ja doch nochmal wieder wärmer?!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Routenplaner auf Basis von OpenStreetMap</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2011/11/10/routenplaner-auf-basis-von-openstreetmap/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geo-Topics]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.yournavigation.org/
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yournavigation.org/" title="Routenplaner (OpenStreetMap)" target="_blank">http://www.yournavigation.org/</a></p>
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		<title>JRC IJSDIR</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2011/10/10/jrc-ijsdir/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 12:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geo-Topics]]></category>

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		<description><![CDATA[http://ijsdir.jrc.ec.europa.eu/index.php/ijsdir/
Nach dem Lesen von manchen Artikeln merkt man, wie sehr wir hier in Deutschland schon eingefahren sind, wie sehr wir abhängig sind, von irgendwelchen marktbeherrschenden Firmen und öffentlichen Einrichtungen. Ja, manchmal hat man den Eindruck, als fehle uns nicht nur die Zeit sondern auch der Mut, einmal ganz einfach selbst nachzudenken.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://" title="JRC IJSDIR" target="_blank">http://ijsdir.jrc.ec.europa.eu/index.php/ijsdir/</a></p>
<p>Nach dem Lesen von manchen Artikeln merkt man, wie sehr wir hier in Deutschland schon eingefahren sind, wie sehr wir abhängig sind, von irgendwelchen marktbeherrschenden Firmen und öffentlichen Einrichtungen. Ja, manchmal hat man den Eindruck, als fehle uns nicht nur die Zeit sondern auch der Mut, einmal ganz einfach selbst nachzudenken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Misere der Bearbeitung von komplexen Problemstellungen</title>
		<link>http://blog.erdwesen.de/2011/09/20/die-misere-der-bearbeitung-von-komplexen-problemstellungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 12:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man zu einer komplexen Materie, die bei jeder neuen Diskussion immer wieder neue Fragen aufwirft, immer wieder neue Fragen stellt, bekommt man unterschiedliche Antworten. Diese Antworten können einmal richtig, ein andermal aber vollkommen falsch sein.
Im Enteffekt muss man darum die gleichen Fragen immer wieder erneut stellen, denn es gibt zu wenige Leute, die sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man zu einer komplexen Materie, die bei jeder neuen Diskussion immer wieder neue Fragen aufwirft, immer wieder neue Fragen stellt, bekommt man unterschiedliche Antworten. Diese Antworten können einmal richtig, ein andermal aber vollkommen falsch sein.</p>
<p>Im Enteffekt muss man darum die gleichen Fragen immer wieder erneut stellen, denn es gibt zu wenige Leute, die sie tatsächlich sachlich richtig beantworten könnten, so dass die gegenseitige Kontrolle bei der Beantwortung einfach versagt.</p>
<p>Im schlimmsten Falle geht es so weit, dass der Fragesteller insbesondere von denen, die überhaupt keine Stellung nehmen können oder wollen, als Störer empfunden wird. Diese fangen dann an den Fragesteller zu verunglimpfen und eine Meinung, die der Mehrheit zu entsprechen scheint, zu bevorzugen.</p>
<p>Im Ergebnis kommt man also zu keinem echten fachlich richtigen Ergebnis, sondern lediglich zu einer Einigung, die sich auf das Nichtwissen der Mehrheit bezieht und welches sich letzten Endes nicht in die Praxis umsetzen lässt.</p>
<p>Aber auch bei der Umsetzung in die Praxis &#8220;kuschen&#8221; die meisten, da dies die wenigsten Probleme für den Einzelnen verursacht. In der technischen Ausführung durch jeden Einzelnen entstehen dadurch eine Vielzahl von unterschiedlichen Lösungen, die sich überhaupt nicht mehr vereinheitlichen lassen.</p>
<p>Tja, und darum kreist auch heute noch die Sonne um die Erde und nicht umgekehrt :-|</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>83 Tage: Der langsame Strahlentod des Atomarbeiters Hisashi Ouchi (NHK-TV)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 19:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdwesen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lebewesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor längerer Zeit schon mal hatte das Erdwesen einen japanisch sprechenden Physiker getroffen, der sie auf das Unglück in Tokaimura hingewiesen hatte. Seiner Schilderung nach hatte sich ein dort arbeitender Wissenschaftler in selbstloser Art und Weise geopfert, um ein größeres Unglück zu verhindern. Nun, ob das stimmt, kann das Erdwesen nicht sagen. Dieser Bericht handelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor längerer Zeit schon mal hatte das <i><b>Erdwesen</b></i> einen japanisch sprechenden Physiker getroffen, der sie auf das Unglück in Tokaimura hingewiesen hatte. Seiner Schilderung nach hatte sich ein dort arbeitender Wissenschaftler in selbstloser Art und Weise geopfert, um ein größeres Unglück zu verhindern. Nun, ob das stimmt, kann das Erdwesen nicht sagen. Dieser Bericht handelt lediglich von einem Arbeiter in einer Anlage zur Verbrennung von radiaktivem Müll, der zur falschen Zeit am falschen Ort war, um etwas zu tun, dessen Gefährlichkeit er schlicht nicht einschätzen konnte. Und genau das ist Herr Ouchi.</p>
<p>Herr Ouchis eigene Reaktion auf die Verstrahlung mit möglicherweise 20 Sievert (ab 8 Sievert ist die Todesfolge einer Verstrahlung gewiss), wird in diesem nüchternen Bericht nur bis zum Tag 10 oder 11 nach der Verstrahlung wieder gegeben. An diesem Tag verlangt er, nicht mehr länger wie ein Meerschweinchen (Versuchstier) behandelt zu werden. Was dann jedoch folgt ist eine Tortur von 73 weiteren Tagen, die dieser arme Mann zum größten Teil bei vollem Bewusstsein aber handlungsunfähig erdulden muss, während er sich innerlich &#8220;auflöst&#8221;, über keine Haut mehr verfügt, die seine verstrahlte Vorderseite in irgendeiner Art und Weise schützen könnte und ihm mehrere Liter Flüssigkeiten täglich zugeführt werden, damit er nicht doch (&#8221;vorzeitig&#8221;) stirbt.</p>
<p>Der Bericht ist nüchtern. Er beschränkt sich darauf, die Gedanken und Empfindungen des Pflegepersonals wieder zu geben. Er listet die medizinischen Fakten auf und einige Fotos ergänzen die Darstellung. Nichts für gefühlsduselige Naturen, nichts für Leute, die ohnehin nachts schon schlecht schlafen. Ein trockener Bericht, der allein durch seine Trockenheit in beängstigender Art und Weise fesselt.</p>
<p>Letzten Endes geht es nicht darum, dass es sich hier um ein Strahlenunglück handelt. Fast glaubt man beim Lesen, dies ist nur der Aufhänger, um diesem Buch in Zeiten nach Fukushima die Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient.</p>
<p>Es geht hier um Verantwortung, die jeder einzelne von uns hat. Es geht darum, andere nicht blindlinks in &#8220;Fallen&#8221; laufen zu lassen, die sie selbst einfach nicht zu sehen im Stande sind und es geht um Mitgefühl, was in unserer ach so hoch zivilisierten Gesellschaft immer mehr abhanden kommt, weil technisches eben technisch machbar ist. Wäre Herr Ouchi tatsächlich ein Meerschweinchen gewesen, hätte sich wohl ein örtlicher Tierschutzverein gefunden, der sein auswegloses Leiden beendet hätte. Aber Herr Ouchi ist ein Mensch und allein aus diesem Grunde dazu verdammt, anderen Menschen dazu zu dienen, das technisch machbare zu erforschen und weiter zu entwickeln.</p>
<p>Gegenüber der Technik zur Lebenserhaltung ist der einzelne machtlos. Dass auch die Situation durch die Herr Ouchi in diese Lage geriet durch für den einzelnen nicht zu durchschauende Technik herbeigeführt wurde, ist nur ein verschwindend kleiner Aspekt des ganzen hier beschriebenen Unglücks. Das Buch ist das Portrait eines bemitleidenswerten Menschen in einer Gesellschaft, die zwar als zivilisiert gilt, es definitiv jedoch nicht ist. Es ist nicht notwendig, für diese Feststellung bis ins dunkle Mittelalter zurück zu blicken. Wir sind nämlich keinen Deut besser als die Folterknechte von einst.</p>
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