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Mai 2012
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De-Haen-Platz

Heute Abend war das Erdwesen am de-Haën-Platz in der List, um sich den vertrahlten Spielplatz einmal anzusehen. Nachdem es im Dunklen eine Anwohnerin getroffen hatte, die Erdwesen erklärt hatte, dass der Platz in ein Drittel / zwei Drittel aufgeteilt sei, konnte sie auch schnell die von der Stadt eingezäunte Stelle ausfindig machen. Sie liegt an dieser Straßenecke:

De-Haen-Platz

Kein Wunder, dass die Aufregung sehr groß war, denn gleich daneben ist ein Kinderhort und die Kinder werden wohl auf dem Spielplatz jeden Tag spielen. Durch den Zaun war jedoch keine auffällig hohe Strahlung zu messen. Im Innern gibt es jedoch eine räumlich sehr klein bemessene Stelle, bei der Erdwesen auf dem Display ihres Geigerzählers 1,68 µSv/h zu sehen bekam. Das ist sehr, sehr wenig verglichen mit dem Parkplatz in der Kleingartenanlage Lister Damm e.V. und außerdem weniger als in Zeitung genannt wurde (nämlich 2,7 µSv/h). Um diese kleinen Werte zu messen, muss man den “Gamma-Scout” eine ganze Zeit lang über die betreffende Stelle halten und ich denke mal wir haben einfach nicht lange genug gewartet. Auf jeden Fall ist es schonmal beruhigend, dass wir hier keine höheren Werte gefunden haben!

Bei dem eingekästelten Bereich auf der Frauenhoferstraße wurde offenbar mittlerweile eine Bohrprobe genommen. Oberirdisch beläuft sich dort der Wert bis auf ca. 0,8 µSv/h. Das war das heutige Abendprogramm!

Strahlender Parkplatz

Wie das Erdwesen bereits berichtet hat, habe ich die Messung der radioaktiven Strahlung auf dem Parkplatz am Lister Damm noch einmal verifiziert. Zum Glück ist der mit mehr als 60 µSv/h belastete Bereich sehr sehr klein. Man muss den Geigerzähler schon an die richtige Stelle halten, um diese hohen Messwerte zu bekommen. Dies lässt vermuten, dass die Strahlenquelle von den Abmessungen her recht klein und kompakt ist und nicht tief unter der Oberfläche liegen kann. Läge sie tiefer, wären die Messwerte nicht so extrem punktuell. Anscheinend ist also beim Abriss der ehemaligen De Haen Fabrik ein Klumpen radioaktives Material übrig geblieben und wurde unwissentlich fein säuberlich unter den Parkplatz planiert.

Bleibt zu hoffen,

  • dass nicht noch viel mehr solcher Klumpen irgendwo herumliegen
  • dass der Klumpen fest ist und nicht schon seit Ewigkeiten Teile davon ins Grundwasser gespült werden
  • dass sich bald mal jemand drum kümmert

Laut Bundesamt für Strahlenschutz liegt der Grenzwert für radioaktive Strahlung für die Bevölkerung bei einer Dosis von 1 mSv/Jahr, also umgerechnet bei 1000 µSv/Jahr. Dies ist die Dosis, die bereits durch die natürliche Strahlung fast erreicht wird. Beruflich strahlenexponierten Personen wird 20 mSv/Jahr zugestanden. Würde man direkt auf dem 70 µSv/h Hotspot verweilen, wäre dieser berufliche Grenzwert bereits nach ca. 285 Stunden also nach 12 Tagen erreicht.

Die von uns in der Umgebung des Parkplatzes gemessene Strahlenbelastung von ca. 0.5 µSv/h führt immerhin noch zu einer Jahresdosis von ca. 4.5 mSv, also das viereinhalbfache des Grenzwertes für die Bevölkerung.

Wird echt Zeit, dass da mal jemand aufräumt!

Zur Guten Hoffnung / Gut Grün

Die beiden betroffenen Schrebergarten Kolonien der Lister Damm e.V. heißen “Zur Guten Hoffnung” (die sich wohl nicht erfüllt hat) und “Gut Grün” (tatsächlich führt geringe radioaktive Strahlung dazu, dass Pflanzen stärker wachsen als im Normalfall). Im Geoinformationssystem der Stadt Hannover, kann man nachschauen, wem eine solche Schrebergarten Kolonie, deren Gärten für den Festpreis von zurzeit 40 Cent/m² verpachtet werden, gehört. Die Kleingärtner haben zum einen Teil Glück, zum anderen sicher Pech, denn die Flächen gehören der Stadt selbst. Wie jedoch entschädigt man Kleingärtner, die womöglich Jahre lang das Obst von auf verstrahltem Untergrund stehenden Bäumen gegessen haben, oder die dort Gemüse angebaut haben, wie es die Kleingartenvorschrift vorsieht?

Jedenfalls ist das Erdwesen sehr froh, dass die Messung in ihrem Schrebergarten keine Auffälligkeiten ergab!

Wiederholte Messung

Heute ist Tom noch einmal zu dem verstrahlten Parkplatz am Lister Damm hingefahren. Wir konnte es einfach nicht glauben, dass der Wert dort so hoch sein soll. Leider gibt es auch diesmal keine Entwarnung. Der Wert liegt immer noch über 60 µSv/h. Die extreme Belastung ist offenbar sehr punktuell. Bei der gestern beschriebenen Messung brauchten wir allerdings nicht wirklich danach zu suchen, sondern man geht einfach dorthin, wo die Werte steigen. Das Gerät braucht immer eine Zeit, um sich neu einzupendeln. Zwischen Zurücksetzen des Gerätes und der Anzeige von um die 62 µSv/h gestern lagen 4 Sekunden. Nach weiteren 8 Sekunden belief sich der Wert auf über 70 µSv/h, den Erdwesen hier als Foto eingestellt hat. Ich hatte mit ausgestrecktem Arm drei Fotos von dem auf dem Boden liegenden Gerät gemacht, nur waren die beiden ersten etwas unscharf geworden. Dass ich dann nach der Zeit gucken kann ist mir erst gerade eingefallen.

Wenn das Gerät in Erdwesens Wohnung liegt, so zeigt es auch leicht variierende Werte an, die zwischen 0,04 und 0,13 µSv/h liegen, was wohl zeigt, dass geringe Schwankungen z.B. auf die Luftzirkulation zurückzuführen sind.

Was das Erdwesen jedoch komplett verwirrt, ist die Tatsache, dass die Hannoversche Allgemeine Tageszeitung heute schreibt, dass die HGN bei der Untersuchung herausgefunden hat, dass der Parkplatz mit 15,6 µSv/h belastet ist. Handelt es sich dabei vielleicht um einen Durchschnittswert? Nur was hilft einem der Durchschnittswert, wenn man sich - wie es auf Schrebergartenparkplätzen üblich ist, genau dort an dieser sehr hoch belasteten Stelle gleich hinter der rosa Neonmarkierung und direkt hinter dem Eingang mal ein Prohlchen hält? Auch ist kein Hinweis zu sehen, was die Markierung überhaupt bedeuten soll. Ich weiss nicht, was ich dazu sagen soll. Vielleicht ist das Erdwesen einfach nur schockiert.

Die Bevölkerung wäre nicht so ruhig, wenn jeder Bürger ein Strahlenmessgerät seiner Wahl hätte und in der Schule die Messung von solchen Gefahrenquellen vielleicht mal kurz angesprochen würde, so dass zumindest der Großteil der hier lebenden Menschen etwas Ahnung davon hat. So ist man z.B. der Presse komplett ausgeliefert, die auch in diesem Fall zuerst Microsievert mit Millisievert verwechselt hat. Hätte der Parkplatz wirklich 12,6 Millisievert gehabt, wie sie zuerst geschrieben hätten, dann hätte mein Gerät das gar nicht mehr anzeigen können und nur noch “N.N.N.N.” eingeblendet.

Ob jemand aber mit einem Sievert oder einem Microsievert bestrahlt wird, entscheidet letztlich über Krankheit/Tod oder Leben. Von daher ist es unglaublich, was die HAZ, die doch eine Tageszeitung mit Weltruf sein möchte, schon hier durcheinander gebracht hat. Krass finde ich die Aussage der “Geoökologin” (wer weiß! vielleicht ist’s eine Geographin mit drei zusätzlichen Scheinen in Ökologie?!) der HGN, dass sie bisher in Deutschland so einen hohen Wert (15,6) noch nicht zu Gesicht bekommen hat. Naja, hatte ich in ihrem Alter ja auch noch nicht… und verzichten darauf hätte ich auch können!

Was ich nicht ganz glauben mag ist auch, dass die HGN angeblich durch die Hannoverschen potentiellen verstrahlten Bereiche so sehr ausgelastet ist. Zumindest ihre Webseite deutet darauf hin, dass die ein weltweit arbeitendes Unternehmen sind, die ja vermutlich auch Partner haben, die kurzfristig rekrutiert werden können. Hat die Regionsverwaltung Hannover wirklich kein einziges eigenen Strahlenmessgerät? Das kann ja wohl kaum sein, schließlich ist Hannover gerade mal 50 km vom AKW Grohnde entfernt. Was würden die machen, wenn dort was passiert und mal kurz die 580000 Einwohner (nur von Hannover) evakuiert werden müssten? Schließlich wird Grohnde in der landschaftlich sehr schön gelegenen Gemeinde Emmerthal jenes AKW sein, welches uns am längsten in Deutschland erhalten bleiben wird - sofern es - und das wollen wir hoffen - störungsfrei bis zum Ende seiner Tage läuft.

71,12 µSv/h auf dem Schrebergartenparkplatz

Heute war ein ereignisreicher Tag, denn das Erdwesen hat einen Geigerzähler geschenkt bekommen. Es ist ein recht gut kalibriertes Gerät, welches zuverlässig bis zu 50 µSv pro Stunde messen kann. Das ist ein Wert, den werden wir hoffentlich nirgendwo finden, waren so ziemlich die ersten Worte am heutigen Morgen als im Wohnungsinnern Werte von 0,06 µSv/h auf dem Display abzulesen waren.

Mittags fand Erdwesen dann auch endlich Zeit am Lister Damm entlang zu fahren, um endlich zu klären, um genau welchen Schrebergartenparkplatz es eigentlich in dem Zeitungsbericht vor ein paar Tagen ging. Die Stelle in Richtung Varenheide war bald gefunden, denn inzwischen hat dort wohl eine professionelle Vermessung stattgefunden. Ein Teil des Parkplatzes war jedenfalls mit rosa Neonfarbe markiert. Als das Erdwesen dort ankam, parkten darauf trotzdem eine ganze Reihe Autos. Um nicht allzu viel Aufsehen zu erregen, packte das Erdwesen also den Zähler aus, noch bevor sie in die Nähe des Lister Damms gekommen war. Nahe des Mittellandkanals ergaben die Messungen mit dem Fahrrad die üblichen Werte von 0,06 bis 0,15 µSv/h.

Dann jedoch kam das Erdwesen in die Nähe des Parkplatzes und schon wurden die Zahlen größer und größer, bis das Gerät stattliche 5,62 µSv/h an der linken vorderen Ecke der Markierung zeigte und auch gleich der Alarm des Gerätes losging, der standardmäßig auf 5 µSv/h eingestellt ist. Das schien bei sehr, sehr kurzer in Augenscheinnahme der höchste Wert zu sein und zu lange wollte sich das Erdwesen dort ohne Vorkenntnisse denn doch nicht dort aufhalten.

Später am Abend suchte sie dann die Stelle, bewaffnet mit Kamera und GPS-Gerät nochmals auf und nach ausführlichem Studium der Gebrauchsanleitung führte es die Messungen nun etwas genauer durch. Naja. Nicht wirklich, denn auf einmal kreischte der Alarm wieder los. Wieder waren die 5 µSv/h pro Stunde überschritten. Als sie einen Blick auf das Display warf, kletterte die Zahl allerdings bereits auf 28 µSv/h. Nun doch etwas erschrocken und ratlos, aber zugleich neugierig ließ sie das Gerät auf den Boden plumpsen und musste mit ansehen, wie es sich neu kalibrierte, die Messung abermals bei 0 begann und schon wenig später auf 62,31 µSv/h und dann auf 71,12 µSv/h anstieg.

Messung am Schrebergarten Lister Damm

Wohlgemerkt, wir sind hier nicht auf irgendeiner Müllkippe. Wir befinden uns auf dem Parkplatz des Schrebergartenvereins Lister Damm e.V. Direkt daneben ist der Eingang zur Kolonie “Gut Grün”. Auch auf diesem Eingang sind es noch 0,6 µSv/h und auch in den angrenzen Gärten.

Wer es nachmessen möchte, für den hat das Erdwesen die Koordinaten aufgenommen. Allerdings hat es diesmal auch darauf verzichtet, sie einige Male zu nehmen. Es langte ihr, das GPS einmal über diese Stelle zu halten:

Nord 52° 24.506  Ost 9° 45.266

Wer es sich nur auf dem Luftbild anschauen mag, der wähle diesen Link zum NiedersachsenNAVIGATOR mit Positionsanzeige.

Verstrahlter Parkplatz

In der List, dem beliebtesten Wohnstadtteil Hannovers finden sich immer mehr radioaktiv verstrahlte Flecken und Fleckchen.

Das Erdwesen fragt sich, wie die deutschen Behörden wohl mit einem echten Atomunfall umgehen würden, wenn ihnen schon so geringe Radioaktivität so über den Kopf wächst und sie aus “Mangel an Gutachtern” die betroffenen Flächen erst nach Wochen überhaupt nachmessen können.

Jedenfalls ist seit Dienstag (09.09.) nun auch bekannt, dass der Parkplatz des Kleingartenvereins Tannenberg-Alle am Lister Damm erhöhte Werte aufweist. Dass die Gärten rund um den Parkplatz allesamt auf einer Altlastenfläche entstanden sind, war dem Erdwesen schon bekannt, da sie z.B. zuerst einmal auf der Preußischen Landesaufnahme die damalige Bebauung kontrolliert hat und dort auf ein großes Gebäude gestoßen war. Aber dass es sich auch gleich um die Restpostenfläche einer Chemiefabrik handelte, die auch noch offenbar mit radioaktiven Substanzen hantiert hat?!

2,7 Mikrosivert wurden auf dem Spielplatz am De-Haen-Platz gemessen. Auf dem Schrebergarten-Parkplatz waren es nach einer inoffiziellen Messung eines gewissen Herrn Friedrich Londenberg fünf Meter hinter der Auffahrt 12,16 Mikrosivert/Stunde.

Dumm nur dass das genau der Parkplatz ist, den das Erdwesen während der Gemeinschaftspflichtstunden von Unkraut befreien muss. Von daher geht mein enormer Dank diesmal an all diejenigen, die regelmäßig mit Ihrem Klein-Laster (auch Großraumlimousine genannt) zum Schrebergarten kommen und den Parkplatz besonders fünf Meter hinter der Einfahrt immer so schön voll gepartkt haben, so dass dort niemand das Unkraut mit der Hand herauszupfen konnte.

Ich frage mich ehrlich immer, warum ausgerechnet dasErdwesen immer in solche Sachen gerät. Natürlich könnte es auch so sein, dass das Erdwesen für solcherlei Themen von klein auf sensibilisiert ist und es daher diese Sachverhalte wahrnimmt, während sie anderen Menschen einfach entgehen.

Endmoräne

Mittlerweile scheint es dem Erdwesennicht mehr allzu schlecht zu gehen, denn heute hat es immerhin schon wieder eine Endmoräne bestiegen. Das Hinaufgehen, war relativ unproblematisch, wenn auch sehr langsam. Beim Hinuntergehen allerdings kam der Knöchel doch schon sehr an seine Grenzen… Das war ein gutes Training für den armen Fuß.

Die Bocas Schönwetter-Fahrräder

Nicht erst seit heute sieht man sie wieder vermehrt auf den Straßen: Die Schönwetter-Fahrräder von Bocas, Aldi & Co. Heute stand allerdings plötzlich so ein Teil mit wuchtig aber dennoch labil aussehendem gold/silberfarbenen Alurahmen, labberigen Plastikgriffen für die Gangschaltung und einer protzigen Federgabel auf meinem Stammparkplatz vor der Firma! Unglaublich. Jetzt steht mein robustes und uralt aussehendes Hollandrad direkt daneben. :)

In einem Fernsehbeitrag kürzlich äußerte jemand die Befürchtung, dass Supermarktfahrräder bereits nach 500 km die ersten Verschleißerscheinungen aufweisen. Was ist das denn für ein Witz? Dann müsste ja selbst ich als Wenigfahrer alle halbe Jahre irgendwelche Teile austauschen. Nee, danke. Dann lieber ein Rad mit solider Grundausstattung, das funktioniert, wenn ich’s brauche und vielleicht nach 10000 km mal ein bisschen Wartung braucht.

Umweltseiten und Einkauf

Heute hat Erdwesen sich mal wieder einen halben Tag lang nur mit Umweltseiten analog und im Internet beschäftigt. Das Ergebnis sind drei Links auf der Startseite und zuvor ein recht interessanter schon zuvor beobachtender Effekt beim Einkauf im Rewe um kurz vor 20 Uhr - also Ladenschluss am Samstag. Das ist genau die Zeit, wo alle unter 40-jährigen des Viertels dort auftauchen um all das zu kaufen, was übrig geblieben ist.

Rewe soll sein Angebot bezüglich pestizidbelasten Obst und Gemüses leicht verbessert haben, während Edeka immer noch seinen Kunden “Gift pur” anbietet. Grundsätzlich sollte man beim Einkauf nur das Gemüse der Saison kaufen und vor allem auf kurze Transportwege achten. Dazu kommt, dass das, was in Deutschland hinter der Theke landet, in z.B. Italien nichtmal verkauft werden könnte, weil die Käufer dort wegen der allgemein zu schlechten Qualität, es gleich verschmähen würden. Und tatsächlich: so scheint es auch zu sein. Eine Frau beäugte die Weintrauben, die im allgemeinen besonders giftig sind, mehr als kritisch, um sie sogar von unten in Ihrer Schale zu betrachten. Alles in allem waren genug Schalen zum Auswählen vorhanden, jedoch stellte sie sie wieder zurück. Die waren wohl dann doch zu faul…
Erdwesen stand vor den Erdbeeren. Viele Schalen waren nicht mehr übrig, aber von denen, die dort standen, war es einfach nicht möglich, das Herkunftsland zu ermitteln. Die aus Spanien hätten pro Schale 1 Euro kosten sollen und diese schienen mit über 2,50 Euro einen weitaus oppulenteren Preis zu haben - doch woher? Keine Ahnung, ein Schild war nirgends zu sehen. Also blieben sie stehen. Dann doch lieber auf zur Milch.

Im Land der weiten Landschaft mit Leuchttürmen und schwarz-bunten Kühen ist es gar nicht so einfach, Milch zu finden, die auch hierher kommt. Die wird nämlich nach Ostwestfalen geliefert, während die hier zu kaufende aus MeckPom oder gar Bayern ist. “Landliebe” scheidet aus, denn die versuchen nichtmal, ihre Produzentinnen mit genfreiem Futter zu versorgen. Viele der angeblichen Biomilchsorten sind in letzter Zeit zu “sehr lange haltbarer” Milch geworden. Den Grund hat Erdwesen noch nicht herausgefunden, aber im allgemeinen Übersteigt die Nachfrage nach Bioprodukten das hiesige Angebot. Also griff Erdwesen doch wieder zu “Ja!” und zu testweise einem Liter Füllhorn-Milch. Woher die aber schon wieder kommt, das hat sie noch nicht nachgeschaut. Der Geschmack war jedenfalls ok.

Das “Danke!”-Klopapier kam dann noch hinzu und mit der Flasche Kirschwein geht es jetzt lustig in den Sonntag *hicks*.

Viele Grüße vom Erdwesen

Glühbirnenverbot in Australien

Klima, Klima, Klima. So könnte man wohl die derzeitige Umwelthysterie unter den hiesiegen Politiker auf eine kurze Formel bringen. Jeder meint, etwas kluges beisteuern zu können, besonders seitdem Australien nun ein Verbot von Glühbirnen festgelegt hat. So hat Herr Bundesabgeordneter Scheer (SPD) nun heute vorgeschlagen, auch in Deutschland von jetzt auf gleich alle Glühbirnen zu verbieten und statt dessen Energiesparlampen zu verwenden.

Erdwesen hatte immer gedacht, in Energiesparlampen stecke jede Menge Quecksilber…