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Archiv der Kategorie Männertechnik
Beitrag auf DRadio
28.3.2011 by Erdwesen.
Heute hat das Erdwesen einen interessanten Beitrag auf DRadio gehört. Den Beitrag gibt es auch auf der Webseite zum Anhören oder Nachlesen:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1422381/
Und für den Fall, dass er einmal von dort verschwinden sollte… liegt er auf Worddoc/BlaueSeite/Bild als pdf mit dem Namen kernschmelze_2011_03_28.pdf
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Der schleichende Tod von Fukushima
15.3.2011 by Erdwesen.
Nachdem das Erdwesen gestern Abend die Adressen frührer Brieffreundinnen aus Japan noch einmal hinsichtlich ihrer Lagebeziehung zum außer Kontrolle geratenen Atomkraftwerk Fukushima I verglichen hat (eine war aus Tokio, ein zweite leicht südlich von Tokio, eine von der Nordinsel Hokaido und eine weitere aus dem äußersten Süden), wird es nun hohe Zeit aufzuschreiben, was aufzuschreiben ist.
Am Sonntag brach der Greenpeace-Server offenbar unter der Last der Anfragen zusammen und auch der Webserver des BMU hatte Probleme. Mittlerweile aktualisiert das BMU in unregelmäßigen Abständen den “Lagebericht” zu den japanischen Reaktoren und führt zudem auch eine Historie. Das ist ungewöhnlich, aber man will sich auf keinen Fall, in die Lage bringen, etwas nicht zu schreiben oder etwas, vielleicht auch versehentlich abzuändern, was dem Umweltministerium womöglich negativ ausgelegt werden könnte. Schließlich haben wir in Deutschland derzeit eine Regierung, die die Atomindustrie hätschelt und pflegt und wo sogar Ex-Ministerpräsidenten in derlei Vorstände wechseln, um ihr ehemals karges Beamtengehalt aufzubessern, bevor sie dann endgültig in Rente gehen.
Vor 25 Jahren, als uns die Katastrophe von Tschernobyl heimsuchte, war die Berichterstattung ein einziges Chaos. Messungen wurde überall und nirgends durchgeführt. Kein Mensch wusste, was zu tun ist. In der Schule hatte das Erdwesen gerade erst gelernt, dass bei einem Super-GAU eigentlich sowieso alles zu spät ist und sie erinnert sich noch gut, wie die ganze Klasse den Erdkundelehrer mit Fragen bombardierte. So wird man wohl zur Geographin.
Diesmal ist das Unglück zu unserem Glück weit weg. Wir müssen nicht in Panik geraten, wir können uns zurück lehnen, wir können uns die Zeit nehmen, nachzudenken. Wir haben es nicht mit irgendeinem Land zu tun, sondern mit Japan. Dem womöglich einzigen Land der Welt, welches genauso verhasst ist, wie Deutschland selbst und einem der wenigen Länder, die auch in den 80ern zu den deutschfreundlichen gehörten. In Japan wurde die Yashica vom Erdwesen hergestellt und auch der größte Teil ihrer Pioneer-Stereoanlage ist noch “Made in Japan”. Die Ninja stammt zwar aus Taiwan, aber ist dennoch ein japanisches Fabrikat. Immerhin. Und nun havariert dort ein Reaktor und niemand weiss, wie lange die 50 verbliebenen Arbeiter im Atomkraftwerk von den einst 800 die Dinge noch überhaupt regeln können. Den Reaktor 2 haben sie bereits aufgeben müssen. Die Strahlung war zu hoch. Es ist kaum vorstellbar, wie diese Techniker ausharren, obwohl keiner von ihnen ohne Folgen wird weiterleben können. Das ist eine andere Form des Kamikaze-Flugs, der die Welt einst in Angst und Schrecken versetzte und für den die Japaner berühmt geworden sind. Eine Eigenschaft, die jetzt vielleicht große Teile der Bevölkerung zu retten vermag. 35 Mio. Bewohner des Großraums Tokio kann man nicht so einfach evakuieren. Und wenn man es schaffte, wohin sollte man sie bringen?
Doch noch einmal zurück zum Lagebericht des BMU. Ich habe die Graphiken von dort, die die Messungen rund um das Atomkraftwerk zeigen, auch auf dieser Server hochgeladen, da man im Web nie weiß, wie lange sich so etwas auf einem fremden Server hält:
Bei der Veröffentlichung der ersten Graphik hat das Erdwesen die Beschreibung Ihres Geigerzählers hervor gekramt. Der Gute liegt in seiner Ecke und zeigt heute 0,09 µSv/h an. Wenn es regnet können es auch schon mal 0,17 µSv/h sein. Und dann vergleichen wir mal diesen Wert mit denen auf der Y-Achse (hochkant) dieser Graphik… All diese Werte hätte der Gamma Scout auch noch messen können. Erst ab einem Wert von über 1000,00 µSv/h ist dieser Geigerzähler quasi machtlos und zeigt, dass er höhere Werte nicht mehr messen kann. Dann sollen auf seinem Display nur noch Ns stehen. Erdwesen will hoffen, dass Sie diesen Fall aber auch wirklich NIEMALS erleben muss.

Und nun werfen wir einen Blick auf die nächste Graphik. Da zeigt die Skalao schon satte 3500 µSv/h an. Nun zitiere ich mal die Betriebsanleitung des Gamma Scout:
“Für Personen, die beruflich in der Nähe von Strahlungsquellen arbeiten, gelten in der EU zwei Obergrenzen”. Bei 2000 Arbeitsstunden dürfen durchschnittlich 3 µSv/h anfallen (Kategorie B) oder aber 10 µSv/h (Kategorie A).
Für ganz normale Bürger gelten natürlich viel geringere Werte. Bei Strahlengrenzwerten ist es übrigens so, dass jegliche Strahlung gefährlich ist.Deswegen gilt auch: je weniger Strahlung man abbekommt, desto besser. Es ist dabei egal, woher die Strahlung kommt. Viele Leute glauben ja, dass die “natürliche Hintergrundstrahlung” überhaupt kein Problem darstellt. Dem ist aber nicht so. Man hat einfach nur Glück, wenn man in Norddeutschland wohnt, wo es viel weniger Hintergrundstrahlung gibt als beispielsweise im Erzgebirge. Dann ist natürlich auch noch die Strahlung in unterschiedlichen Wohnungen unterschiedlich hoch. Das liegt an den Steinen, aus denen die Wohnung gebaut wurde. Wenn man z.B. schöne italienische Fliesen im Badezimmer hat, dann kann es sein, dass das Badezimmer ein hoch belaster Raum der Wohnung ist. Das liegt daran, dass die Substanzen, aus denen die italienischen Fliesen bestehen meist auch dort abgebaut werden, wo sowieso relativ hohe Strahlung im Gestein zu finden ist.

Und dann mit der nächsten Abbildung traf das Erdwesen sozusagen der Schlag. Die Y-Achse zeigt allen Ernstes 14000 µSv/h.

Es ist einfach nur erschreckend. Wer von so einem hohen Ausstoß an Strahlung getroffen ist, müßte fast gebraten werden. Keine Ahnung. Schrecklich.
In Tschernobyl rettete einzelne Menschen oft nur ein Standort einige Meter entfernt von einem Menschen, der einer sehr hohen Strahlendosis ausgesetzt war. Deswegen muss man genau wissen, woher sich z.B. radioaktive Wolken bewegen. Deshalb wurde nach Tschernobyl ein Messstellennetz in Deutschland installiert, mit dem man radioaktive Wolken ganz genau beobachten kann. Es führt ein stilles Dasein und kaum jemand hat davon bisher Notiz genommen. Die Karte ist auch zum Glück total langweilig und ich will hoffen, dass diese Karte für immer und ewig genau so langweilig bleibt wie sie es ist. Das Messtellennetz des Bundesamtes für Strahlenschutz findet man wie viele Dinge im Internet. Wer sich für das ganze Drumherum insteressiert, kann sich auch das anschauen.
Was aber wäre, wenn wir dieses Internettool wirklich brauchen, weil in Deutschland ein Atomreaktor außer Kontrolle gerät? Viele nicht auch der Strom aus? Funktioniert dann das Internet noch? Was bringt dieses System uns als Bürgern?
Die Sirenen des Kalten Krieges, mit denen das Erdwesen noch aufwuchs, gibt es nicht mehr. Normaler Fernsehempfang wurde durch DVB-T ersetzt und die Radios von heute haben in der Regel einen grottigen Empfang.
Schrecklich, was in Japan passiert. Man kann den Kamikaze-Ingenieuren nur wünschen, dass Sie lange durchhalten und dass am Ende der Katastrophe noch genug Japaner übrig sein werden, um diesen Menschen ein Denkmal zu setzen. Vielleicht ein Denkmal so wie das, was uns heute noch an Hiroshima erinnert.
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Kernenergie - So sicher wie diese Webseite.
9.11.2010 by Erdwesen.
An diesem denkwürdigen Tag erreichte der Castor sein Ziel in Gorleben um die Mittagszeit und das Erdwesen hatte die Ehre, auch noch einen Gast “von der gegnerischen Seite” zu empfangen. Zeitgleich mit dem Erreichen des Castors zeigte sich aber auch die Webseite http://www.kernenergie.de/ mal ganz anders:

Castor stoppen - Kernkraftwerke abschalten!
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Was tun, wenn die Steckdosenleiste nicht reicht?
30.12.2009 by TomTom.
Beim Abbau der Stereoanlage stieß ich heute auf dieses im Laufe der Zeit ‘natürlich gewachsene’ Exemplar:

Ja, es waren alle Plätze belegt. Die drei Netzwerkkabel hinter dem Schrank, die man jetzt gerade nicht sieht, übrigens auch.
Merkzettel: Heute im Baumarkt eine größere Leiste besorgen.
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iPhone 3G S
14.8.2009 by TomTom.
Kürzlich geisterten Artikel wie “Das iPhone wird erwachsen” durch die einschlägige Presse. Nachdem ich diesem Gadget bisher immer äußerst skeptisch gegenüberstand, weckten die neuen Meldungen mein Interesse. Sollte es Apple hinbekommen haben, in der dritten Generation die meisten Kinderkrankheiten beseitigt zu haben?
Die langsam dahinsiechende Tastatur meines alten Nokia 6610 veranlasste mich dazu, dem iPhone eine Chance auf den Einzug in meinen Technikpark einzuräumen. Als ich dann noch auf einer Geburtstagsfeier die Gelegenheit hatte, das iPhone und das Nokia N97 in direktem Vergleich zu sehen, war die Entscheidung zugunsten des Smartphones aus dem Hause Apple besiegelt.
Leider hat Apple in Deutschland einen Exklusivvertrag mit T-Mobile, die das iPhone trotz happiger Zuzahlung nur zusammen mit sündhaft teuren aber trotzdem stark eingeschränkten Laufzeitverträgen anbietet. Weniger eingeschränkte Verträge fallen sogar in die Kategorie unverschämt teuer.
Aber zum Glück gibt es Länder, in denen solch gewinnmaximierende Praktiken zulasten der Kunden nicht erlaubt sind, Italien zum Beispiel. Da das Betriebssystem des iPhones komplett mehrsprachig ist, hat man selbst auf einem italienischen Gerät eine ganz normale deutsche Benutzerführung mit deutscher Tastatur. Selbst das Ladegerät passt dank Euro-Stecker sowohl hier als auch dort in die Steckdosen.
Lange Rede, kurzer Sinn: iPhone aus Italien besorgt, AldiTalk Prepaid-Karte rein, und es läuft!

Bis auf ein paar Patzer, die es tatsächlich bis in die neueste iPhone-OS Version geschafft haben, funktioniert das Gerät sahnemäßig und ist äußerst schnell und komfortabel zu bedienen. Funktionen, die man bei anderen Geräten erst mühsam suchen muss, sind beim Apple-Telefon nur ein-zwei Fingertipps entfernt.Telefonieren, SMS, E-Mail, Internet, selbst der Gebrauch als UMTS-Modem für den Laptop (neudeutsch als ‘Tethering’ bezeichnet), alles kein Problem.
Das gefällt!
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Es werde Licht
24.4.2009 by TomTom.
Heute hat Tom das Material für eine Kleinserie (5 Stück) Fahrrad Frontscheinwerfer bestellt. Bei Erdwesens Fahrrad Fluktuation werden wahrscheinlich gleich mindestens zwei davon den Weg erhellen; einer für Vedra und der andere für das nagelneue Pedalritter-Rad.
In den Scheinwerfern sitzen moderne Power LEDs, die bei den fürs Fahrrad üblichen 2.4 Watt satte 180 Lumen bei mehr als 50000 Stunden Lebensdauer erreichen. Im Vergleich dazu schafft eine handelsübliche Halogenlampe gleicher Leistung gerade einmal 60 Lumen (ein Drittel!) und hält durch die starken Erschütterungen geschätzt weniger als 1000 Stunden.
Ein besonders effizienter Regler sorgt dafür, dass die LED mit einem einfachen Seitendynamo schon bei sehr geringen Geschwindigkeiten (ab 5 km/h) eine beachtliche Helligkeit erzielt und schon bei ca 10 km/h die volle Leistung erreicht. Bei höheren Geschwindigkeiten sorgt der Regler dafür, dass der Dynamo nicht unnötig belastet wird. Der sogenannte Arbeitspunkt stellt sich vollautomatisch auf eine konstante Leistung von 2.4 Watt ein, egal wie schnell man fährt.
Vor der LED sitzt eine Projektionslinse, die den hellweißen Lichtkegel auf 16 Grad Öffnungswinkel bündelt. Bei passender Ausrichtung landet also tatsächlich ein Großteil des Lichts vor dem Rad auf der Straße. Die oft angepriesene Beleuchtungsstärke in Lux auf 10m Entfernung ist durch den relativ großen Öffnungswinkel nicht atemberaubend hoch, dafür sorgt der Scheinwerfer jedoch für eine gute Nahfeld- und Offroad-Ausleuchtung. Damit fährt es sich bedeutend angenehmer als wenn man ein paar Meter vor sich einen gleißend hellen Spot hat und ringsherum Dunkelheit.
Dadurch, dass die Linse in einem transparenten Halter sitzt, reicht das restliche Streulicht mehr als aus um selbst seitlich noch deutlich von anderen Verkehrsteilnehmen gesehen zu werden, ohne sie zu blenden. Wenn ich die LED samt Optik in einen handelsüblichen Fahrradscheinwerfer einbaue, kann dessen Reflektor dazu benutzt werden, einen Teil des Streulichts ebenfalls noch nach vorne zu werfen.
Das Marketing würde hierbei wahrscheinlich von einem “hocheffizienten Hybrid Projektions-/Reflektionsscheinwerfer mit optimierter Nahfeld- und Offroad-Ausleuchtung” sprechen ;)

Falls jemand dieses Prinzip patentieren möchte, zu spät, es ist bereits Stand der Technik (EPÜ Art. 54).
Falls dieses Prinzip bereits patentiert ist, macht nichts, ich benutze es rein privat und nichtkommerziell (§11 PatG).
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Neue Kopflampe fürs Nachtcachen
29.3.2009 by TomTom.
Da ich beim Geocaching auch mal ganz gerne Nachtcaches suche, hatte ich mir eine Kopflampe bestellt. Eigentlich müsste man sie Stirnlampe nennen, denn es handelt sich um eine besonders flache und leichte Lampe, die man sich mit einem langen Gummiband um den Kopf vor die Stirn bindet.
Zum Glück ist die Technik inzwischen soweit fortgeschritten, dass man damit nicht mehr aussieht wie ein Grubenarbeiter. Gerade mal streichholzschachtelgroß ist das Lämpchen inklusive Batterien und wiegt nur 90 Gramm.
Heute konnte ich das neue Spielzeug endlich einmal in der Praxis ausprobieren. Prädikat: Sehr praktisch und überraschend hell! Obwohl es ein eher preiswertes Exemplar(*) ist, leuchtet es bereits auf der kleinsten Stufe den Weg vor mir sehr gut aus. Laut Hersteller liefert die Lampe dabei mehr als 100 Stunden Licht mit einer Akkuladung. Selbst wenn es in Wirklichkeit nur 50 sind, so reicht es doch für mehrere spannende Schatzsuchen ohne nachzuladen.
Da die Lampe auf der Stirn automatisch sehr dicht bei den Augen sitzt, reicht sie sogar problemlos, um nahe (bis ca. 50m) Retroreflektoren zu finden ohne dass man sich jedes mal die Taschenlampe direkt neben die Schläfe halten muss.
Der Kauf hat sich also wirklich gelohnt.
(*) Mit normalen 100 mW 5mm Leuchtdioden. Bessere Exemplare leisten das 10-30fache.
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Kein PC, kein Mac - ein Amiga!
13.2.2009 by TomTom.
Was tut TomTom, wenn ihm standard PCs (egal ob mit Windows oder Linux) zu langweilig werden und Apple Macintosh immer noch zu sehr ‘Mainstream’ ist? Ganz einfach, er erinnert sich an Zeiten als Computer noch faszinierend aber dennoch überschaubar einfach waren.
Damals geisterte das Wort AMIGA durch die Szene. Ein Computersystem, ursprünglich nur als Spielkonsole geplant, das nun die Vorteile aus DOS/Windows und MacOS in sich vereinen sollte. Es schlug ein wie eine Granate. Es verbreitete sich rasend schnell, weil man mit ihm vom einfachen Computerspiel bis hin zur professionellen Fernsehproduktion alles machen konnte.
Leider ruhte sich das Marketing auf den errungenen Lorbeeren und Vorsprüngen aus, und so wurde das Amiga System schon bald beidseitig von der Konkurrenz überholt gegen die es zunächst mit einem gigantischen Vorsprung angetreten war.
Das unvermeidliche Ende folgte kurze Zeit später, und heute spricht eigentlich niemand mehr von dem Computer, der einst angetreten war, die IT-Branche wirklich zu revolutionieren.
Niemand? Falsch!
Eine kleine Gruppe europäischer Entwickler kümmert sich liebevoll um die Weiterentwicklung der Software, und eine italienische Firma hat die dafür passende Hardware im Angebot: Ein kleines, hochintegriertes und sehr energieeffizientes Board ganz anders als die üblichen Kilowatt, Gigahertz und Terabyte Monster. Es kommt ganz ohne Lüfter aus und erlaubt somit den Bau eines komplett geräuschlosen Rechners.
Da dieses Board nur für wenige Spezialanwendungen interessant ist, wird es in äußerst geringen Stückzahlen produziert. So gering, dass es eigentlich ständig vergriffen ist. Als ich kürzlich beim deutschen Vertrieb nach solch einem Board fragte, wurde ich dementsprechend mit der Bitte um Vorbestellung auf die Lieferung der nächsten Charge vertröstet.
Doch dann kam die Wende. Man hätte doch noch eines der begehrten Boards für mich und würde es mir sofort verkaufen, weil ich doch der Entwickler des lieblings MP3-Players der Geschäftsführung wäre. Das schmeichelte mir natürlich, und so liegt das kleine Board nun seit heute auf meinem Tisch. Zusammen mit ein paar anderen ausgewählten Komponenten werde ich mir daraus einen schönen neuen Amiga bauen mit dem man die Faszination von damals wieder aufleben lassen kann.
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