Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Lebewesen.
- Allgemein (21)
- eBay & Co (7)
- Frauentechnik (38)
- Geo-Topics (18)
- Kultur (76)
- Lebewesen (42)
- Männertechnik (8)
- Motorrad (24)
- Umwelt (25)
- Wetter (22)
- Wirtschaft (37)
- 6.2.2012: -16°C am Mittellandkanal in Hannover
- 6.2.2012: Geo-Begriffe als Wörterbuch
- 2.2.2012: GMES Urban Atlas
- 27.1.2012: Louis Schraubertipps zum Download
- 20.1.2012: Geodaten auf Bundesebene - eine seltsame Liste
- 14.11.2011: Rauhreif
- 10.11.2011: Routenplaner auf Basis von OpenStreetMap
- 10.10.2011: JRC IJSDIR
- 20.9.2011: Die Misere der Bearbeitung von komplexen Problemstellungen
- 19.9.2011: 83 Tage: Der langsame Strahlentod des Atomarbeiters Hisashi Ouchi (NHK-TV)
Links
- Februar 2012
- Januar 2012
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- Februar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Oktober 2006
- Mai 2006
- April 2006
- März 2006
- Februar 2006
- Januar 2006
- Juni 2005
Archiv der Kategorie Lebewesen
83 Tage: Der langsame Strahlentod des Atomarbeiters Hisashi Ouchi (NHK-TV)
19.9.2011 by Erdwesen.
Vor längerer Zeit schon mal hatte das Erdwesen einen japanisch sprechenden Physiker getroffen, der sie auf das Unglück in Tokaimura hingewiesen hatte. Seiner Schilderung nach hatte sich ein dort arbeitender Wissenschaftler in selbstloser Art und Weise geopfert, um ein größeres Unglück zu verhindern. Nun, ob das stimmt, kann das Erdwesen nicht sagen. Dieser Bericht handelt lediglich von einem Arbeiter in einer Anlage zur Verbrennung von radiaktivem Müll, der zur falschen Zeit am falschen Ort war, um etwas zu tun, dessen Gefährlichkeit er schlicht nicht einschätzen konnte. Und genau das ist Herr Ouchi.
Herr Ouchis eigene Reaktion auf die Verstrahlung mit möglicherweise 20 Sievert (ab 8 Sievert ist die Todesfolge einer Verstrahlung gewiss), wird in diesem nüchternen Bericht nur bis zum Tag 10 oder 11 nach der Verstrahlung wieder gegeben. An diesem Tag verlangt er, nicht mehr länger wie ein Meerschweinchen (Versuchstier) behandelt zu werden. Was dann jedoch folgt ist eine Tortur von 73 weiteren Tagen, die dieser arme Mann zum größten Teil bei vollem Bewusstsein aber handlungsunfähig erdulden muss, während er sich innerlich “auflöst”, über keine Haut mehr verfügt, die seine verstrahlte Vorderseite in irgendeiner Art und Weise schützen könnte und ihm mehrere Liter Flüssigkeiten täglich zugeführt werden, damit er nicht doch (”vorzeitig”) stirbt.
Der Bericht ist nüchtern. Er beschränkt sich darauf, die Gedanken und Empfindungen des Pflegepersonals wieder zu geben. Er listet die medizinischen Fakten auf und einige Fotos ergänzen die Darstellung. Nichts für gefühlsduselige Naturen, nichts für Leute, die ohnehin nachts schon schlecht schlafen. Ein trockener Bericht, der allein durch seine Trockenheit in beängstigender Art und Weise fesselt.
Letzten Endes geht es nicht darum, dass es sich hier um ein Strahlenunglück handelt. Fast glaubt man beim Lesen, dies ist nur der Aufhänger, um diesem Buch in Zeiten nach Fukushima die Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient.
Es geht hier um Verantwortung, die jeder einzelne von uns hat. Es geht darum, andere nicht blindlinks in “Fallen” laufen zu lassen, die sie selbst einfach nicht zu sehen im Stande sind und es geht um Mitgefühl, was in unserer ach so hoch zivilisierten Gesellschaft immer mehr abhanden kommt, weil technisches eben technisch machbar ist. Wäre Herr Ouchi tatsächlich ein Meerschweinchen gewesen, hätte sich wohl ein örtlicher Tierschutzverein gefunden, der sein auswegloses Leiden beendet hätte. Aber Herr Ouchi ist ein Mensch und allein aus diesem Grunde dazu verdammt, anderen Menschen dazu zu dienen, das technisch machbare zu erforschen und weiter zu entwickeln.
Gegenüber der Technik zur Lebenserhaltung ist der einzelne machtlos. Dass auch die Situation durch die Herr Ouchi in diese Lage geriet durch für den einzelnen nicht zu durchschauende Technik herbeigeführt wurde, ist nur ein verschwindend kleiner Aspekt des ganzen hier beschriebenen Unglücks. Das Buch ist das Portrait eines bemitleidenswerten Menschen in einer Gesellschaft, die zwar als zivilisiert gilt, es definitiv jedoch nicht ist. Es ist nicht notwendig, für diese Feststellung bis ins dunkle Mittelalter zurück zu blicken. Wir sind nämlich keinen Deut besser als die Folterknechte von einst.
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Radioaktivität offenbar abhängig vom Baum
13.4.2011 by Erdwesen.
Auf dem Erdwesenschen Balkon sind es tagsüber immer noch locker über 0,5 µSv/h. Je näher man an den Baum kommt, desto konstanter werden die Werte und erreichen kurzfristig auch weiterhin mal an die fast 2 µSv/h.
Bisher hat das Erdwesen also die folgende Theorie entwickelt. Unten steht ein Trafohäuschen und ein etwas erhöhtes Beet, mit dem Baum. Beides liegt auf einer Ebene, während der restliche Bereich rund um das Haus tiefer ist. Genau die erhöhten Bereiche weisen aber höhrere radioaktive Werte auf. Dort sind es zwischen 0,3 und 0,5 µSv/h. Nirgendwo sonst sind die Werte (am Tage gemessen) hier im Umfeld so hoch.
Interessanterweise ergab der Balkon überhaupt keine Auffälligkeiten, sobald es richtig dunkel ist! Dann fallen nämlich auch die Werte auf für Hannover völlig normale 0,12 µSv/h oder gar noch tiefer.
Es scheint also so zu sein, dass die wachsendenden Blätter des Baumes tatsächlich Strahlung “absondern”. Auf dem Geigerzähler äußert sich dass dann in stark schwankenden Werten innerhalb kurzer Zeit. Zuerst wächst die dargestellte Radioaktivität rasant an, um dann wieder etwas oder komplett kurz abzufallen. Danach geht es dann aber wieder rastant herauf und meistens scheint es so zu sein, dass dann langfristig eben kein Abfallen mehr auf unter 0,5 µSv/h erfolgt…
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Von wegen Atrappen!
28.3.2011 by Erdwesen.
Das Erdwesen hat noch niemals verstanden, wozu manche Teichbesitzer sich Holzentchen anschaffen, die dann auf dem Teich plaziert werden.

… das war jedenfalls der Anblick heute als das Erdwesen dem Schrebergarten mal wieder einen Besuch abstattete. Nick und Anna ließen sich nicht großartig stören und gründelten vergnügt in ihrem Privatteich.
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Krokusblüte
24.3.2011 by Erdwesen.
Die Sonne scheint, aber es ist immer noch ziemlich kalt. Die Krokusse stehen nun in voller Pracht - immerhin!

Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Anselm Grün: Damit die Welt verwandelt wird, 2011
9.3.2011 by Erdwesen.
Grün, Anselm: Damit die Welt verwandelt wird - Die sieben Werke der Barmherzigkeit, 2011.
Lesezeit: zwei Abende
Da das Erdwesen schon oft gefragt wurde, was sie denn so eigentlich lese und sie dann niemals etwas zu antworten weiss, wird sie an dieser Stelle das ein oder andere Buch benennen, welches sie gelesen hat oder welches sie auch nicht gelesen hat. Denn es gibt Bücher, die sind in der Tat so übel, dass ein Weiterlesen erst gar nicht lohnt.
Das Buch von Anselm Grün sah das Erdwesen im Supermarkt. Die Hälfte aller Bücher ist dort eher aus dem Bereich Horror und die zweite Hälfte verteilt sich vom historischen Roman über Krimis bis zu Sachbüchern. Das von Anselm Grün gehört wohl auch zum Bereich “Lebenshilfe” oder “Ratgeber”, aber sollte jemand in der Hektik des Supermarkteinkaufs nach einem solchen suchen, wird er von dem Buch zunächst einmal tief enttäuscht sein.
Auf 160 Seiten mit großer Schrift, meinem Lieblingszeilenabstand von 1,3, einem einfachen Satzbau und einigen Bibelzitaten findet sich, ja was?
Vielleicht sollte man zuerst einmal bemerken, dass Anselm Grün ein Benediktinermönch ist. Oft findet sein Name sich im Zusammenhang mit Gedanken zum Umweltschutz und zur neuen Menschlichkeit. Wahrscheinlich ist er sogar gefürchtet von denjenigen, die sich durch seine Worte beschämt fühlen müssen, da sie ihr Handeln allein auf die Maxime der Wirtschaftlichkeit ausgerichtet haben und dabei vergaßen woher sie einst kamen. Aber kann man seinen Worten wirklich wiedersprechen?
Erdwesen muss gestehen, um das Buch vollkommen zu verstehen, mangelt es ihr im Nachhinein an den Grundlagen. Bisher wusste Sie nicht, dass es 7 leibliche Werke der Barmherzigkeit und sieben geistige Werke der Barmherzigkeit überhaupt gibt. Okay, von allem hat sie hier und da einmal gehört, aber das ist etwas anderes, als wenn man sich ein ganzes Buch lang einmal auch darauf einlässt. Fast schon ist das Buch zu kurz als, dass man sich aus unserer verdrehten Welt wirklich darin einfühlen kann. Oder muss man es gar zwei-, drei- oder viermal lesen, um die Gedanken des Autors verinnerlichen zu können? Je mehr sich das Buch dem Ende neigte, desto mehr Aha-Erlebnisse vermittelte es. Desto mehr gelang es Anselm Grün, die unsortierten Gedanken der Leserin durch seine Sprache in ihre zu verwandeln. Und genau dies ist ein Akt der Barmherzigkeit.
Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden, Fremde beherbergen, Gefangene erlösen, Kranke besuchen und Tote begraben. - Das ist sehr oft sehr weit weg von unserem alltäglichen Leben, weil wir alles auf eine wirtschaftliche Art instutitionalisiert haben. Es wird sich darum gekümmert, was sollen wir da noch groß tun? In Wahrheit jedoch und so sagt es Anselm Grün, sind wir selber als Christen gefordert uns darum zu kümmern. Uns darum zu kümmern in unserem täglichen Leben und das gute an diesem Buch ist auch, dass er gleich zeigt, wie das eigentlich gehen kann.
Irrende zurechtweisen, Unwissende lehren, Zweifelnden recht raten, Trauende trösten, Lästige geduldig ertragen, Denen, die uns beleidigen gern verzeihen und Für Lebende und Tote beten. All das sind Dinge, die man viel öfter erwähnen muss, damit sie wieder Eingang finden in unser tägliches Leben und damit wir wieder unsere innere Ruhe, unsere “innere Mitte” sehen und fühlen können.
Kurz gesagt: Dies ist ein Buch, kurz und knapp gehalten. Aber ich denke, um alle Gedanken wirklich bei sich selbst nachspüren zu können, muss man es ein weiteres mal lesen, muss man vielleicht auch in unterschiedlichen Lebenssituationen sein, muss man sich vor allem auf die Ruhe und Entspannung, die dieses Buch vermittelt, einlassen. Und aus genau diesem Grunde muss es auch nicht länger sein, denn am Ende ist alles gesagt, aber vieles noch aufzubereiten.
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Buche schlägt aus
30.4.2010 by Erdwesen.
Pünktlich zum ersten Mai denkt sich wohl auch die Buche hinterm Haus, dass sie mal wieder loslegen muss. Satellitenempfang haben wir ja schon längere Zeit nicht mehr, denn die Birke ist nochmal etwas gewachsen und hat längst alle Blätter voll entfaltet.
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Die Birke hat´s gepackt!
26.3.2010 by Erdwesen.
Heute ist es so weit. Man muss sich schon wundern, wie schnell die Pflanzen auf die plötzlich hohen Temperaturen reagieren. Dass Krokusse und Tulpen zeitlich nahe beieinander liegen, kommt nich so häufig vor. Aber heute hat´s auch die Birke hinterm Haus gepackt. Sie ist immer eine der ersten, aber dieses Jahr liegt sie “nur” gleich auf mit einigen Straßenbäumen nach vorne raus.
Ganz anders unsere Gartenprimel. Die guckt immer noch recht verschlafen aus dem Boden, nur die Blätter werden jeden Tag größer.
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Der Fluch der Stimmlosen
3.3.2010 by Erdwesen.
Leute, ich kann Euch nur den guten Rat geben: Erdwesen reagieren wirklich allergisch darauf, wenn man sie fragt, warum, weshalb, wieso und sie nur ein angestrengtes Krächzen rausbringen. Ihr könnt fest damit rechnen, dass sich ein Erdwesen zu gegebener Zeit - also spätestens dann, wenn es wieder bei Stimme ist - garantiert eine nicht spaßige Antwort auf Eure total idiotischen Nachfragen ausdenken wird!!!
Ich hasse es!!! Und ich mag auch keinen Salbei-Tee (der ist zum Glück alle) und auch keine Salbei-Bonbons!!!
Und im Übrigen hinke ich, so lange ich will!!!
Ich möchte da nur an Schnuffi erinnern. Schnuffi lief in mittleren Jahren vor ein Auto und verletzte sich die Vorderpfote. Notgedrungen musste er lernen, übergangsweise auf drei Beinen zu laufen und das tat er auch noch in hochbetagtem Alter. Das hinderte ihn aber keineswegs daran, sich auch da noch sein Essen in Form von Häschen ab und an selbst zu erjagen. Hinkenderweise muss er sich dem Hasen genähert haben, der sich daraufhin absolut sicher fühlte und vermutlich sehr erschrocken ist, als Schnuffi dann die zusätzliche Reservepfote einsetzte…
So, und nun schaut, dass Ihr alle wieder flott an Eure Arbeit kommt und wenn Ihr keine habt, dann schickt mir einfach eine Mail.
Geschrieben in Lebewesen | Comments Off
Erdwesen fliegt Fahrrad…
8.2.2010 by Erdwesen.
Heute gab es ausnahmsweise mal mehrere Premieren in der Expo- und Messestadt.
Zum ersten mal, seitdem sich das Erdwesen hier aufhält, scheint die ÜSTRA gestreikt zu haben. Da waren wir doch damals in Münster was ganz anderes gewohnt. Da stand die Stadt für gnadenlose sommerheiße Wochen still, bis der russische Außenminister sich ankündigte und deswegen der Prinzipalmarkt in einer Nacht- und Nebelaktion von jetzt auf gleich von den Papierbergen und Müllhaufen befreit werden musste, die sich über Wochen nicht nur dort angesammelt hatten.
Wie dem auch sei, sehr weit kam das Erdwesen ohne Bahn zum ersten mal heute auch nicht. Nur einige Meter wurden es mit dem Pedalritter bis zum unfreiwilligen Frontalabgang auf den Asphalt oder besser gesagt auf die Stelle, wo eigentlich Asphalt hätte sein müssen, aber nach dem Frost nur noch Reste von Kopfsteinpflaster hervor lugten. Eis hin oder her. Es war zwar welches da, aber diese Straße ist nur noch etwas für Mountain-Biker und Stuntmen. Das Erdwesen gehört nicht dazu und ist erstmal zwangsweise lahm gelegt :-(
Das nächste mal wird das Erdwesen versuchen zu vermeiden, zusätzlich vor dem unvermeidlichen Aufprall auch noch die Kupplung zu ziehen, sofern sie sich auf einem Fahrrad befindet. Und ich sagte noch als ich das Fahrrad bekam: Warum haben Sie die Vorderradbremse nach links gelegt?!?!
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »
Sansevieria blüht
4.11.2009 by TomTom.
Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) ist hierzulande eine Zimmerpflanze, die Schadstoffe aus der Raumluft filtern kann, genauso wie z.B. Grünlilien.
Unsere Sansevierien blühen recht selten. Die Blüten öffnen sich abends bei Dunkelheit und geben einen angenehm süßlichen Duft ab.
Heute war es plötzlich soweit:

Die Blätterspitzen sind von ein paar kalten Übernachtungen auf dem Balkon leicht lädiert, dafür blüht die Pflanze umso unerschrockener.
Geschrieben in Lebewesen | Keine Kommentare »