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Was tun, wenn die Steckdosenleiste nicht reicht?

Beim Abbau der Stereoanlage stieß ich heute auf dieses im Laufe der Zeit ‘natürlich gewachsene’ Exemplar:

Steckdosenleiste

Ja, es waren alle Plätze belegt. Die drei Netzwerkkabel hinter dem Schrank, die man jetzt gerade nicht sieht, übrigens auch.

Merkzettel: Heute im Baumarkt eine größere Leiste besorgen.

Sansevieria blüht

Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) ist hierzulande eine Zimmerpflanze, die Schadstoffe aus der Raumluft filtern kann, genauso wie z.B. Grünlilien.

Unsere Sansevierien blühen recht selten. Die Blüten öffnen sich abends bei Dunkelheit und geben einen angenehm süßlichen Duft ab.

Heute war es plötzlich soweit:

Sansevieria blüht

Die Blätterspitzen sind von ein paar kalten Übernachtungen auf dem Balkon leicht lädiert, dafür blüht die Pflanze umso unerschrockener.

iPhone App zeigt WMS

WhateverMap ist eine iPhone Applikation, die beliebige WebMapServices (WMS) zur Anzeige bringen kann. Zur Zeit gibt es eine kostenlose Lite Version davon im AppStore.

Ich habe die Applikation mal installiert und die frei verfügbare “Bestandsübersicht zum VKV-Mapservice” (zu finden auf der LGN-Seite unter Online-Dienste -> VKV-Mapservice) eingetragen. Es funktioniert!

VKV Screenshots

Die Navigation innerhalb der Karte funktioniert genauso, wie man es von anderen Kartendarstellungen auf dem iPhone gewohnt ist: Verschieben durch wischen, zoomen durch Finger spreizen. Dennoch kann man WhateverMap nicht mit z.B. dem GoogleMaps Viewer vergleichen. Während GoogleMaps die ganze Welt zeigt und auf eine einfache Darstellung und Geschwindigkeit optimiert ist, liefern WMS räumlich begrenzte aber meist hochgenaue spezielle Daten. Dafür sind sie oft etwas langsamer, je nach Leistungsfähigkeit und Auslastung des Servers.

Stadtlärm

Soso, in Hannover überlegt man also, “aus Lärmschutzgründen” Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 40 km/h einzuführen…

Ehrlich gesagt, den Straßenverkehr höre ich gar nicht. Er wird meistens von irgendwelchen jaulenden Klimaanlagen, knatternden Laubpustern oder dröhnenden Kanalreinigern übertönt.

Vielleicht wäre es zunächst ein Ansatz,

  1. Die Klimaanlagen von den Dächern der Bürogebäude zu verbannen, die von dort aus ganze Stadtviertel beschallen
  2. Die Stadtreinigung das Laub wieder fegen zu lassen, statt es mit stinkenden, knatternden 2-Takt Gebläsen durch die Gegend zu pusten
  3. Die Kanalisation zu sanieren, damit nicht ständig ein Reinigungsteam unterwegs sein muss, um alle Gullies der Reihe nach durchzuspülen

Ok, nichtsdestotrotz fahren in Hannover immer noch viel zu viele Autos durch die Gegend. Leider hat der hiesige ÖPNV Betrieb die Preise Jahr für Jahr kontinuierlich angehoben, so dass eine einfache Fahrt inzwischen 2.10 EUR kostet.  Während Hameln im Vergleich dazu früher als teuer galt, fährt man heute dort für gerade mal 1.40 EUR innerhalb der Stadt und für 1.70 EUR bis in die angrenzenden Dörfer!

iPhone 3G S

Kürzlich geisterten Artikel wie “Das iPhone wird erwachsen” durch die einschlägige Presse. Nachdem ich diesem Gadget bisher immer äußerst skeptisch gegenüberstand, weckten die neuen Meldungen mein Interesse. Sollte es Apple hinbekommen haben, in der dritten Generation die meisten Kinderkrankheiten beseitigt zu haben?

Die langsam dahinsiechende Tastatur meines alten Nokia 6610 veranlasste mich dazu, dem iPhone eine Chance auf den Einzug in meinen Technikpark einzuräumen. Als ich dann noch auf einer Geburtstagsfeier die Gelegenheit hatte, das iPhone und das Nokia N97 in direktem Vergleich zu sehen, war die Entscheidung zugunsten des Smartphones aus dem Hause Apple besiegelt.

Leider hat Apple in Deutschland einen Exklusivvertrag mit T-Mobile, die das iPhone trotz happiger Zuzahlung nur zusammen mit sündhaft teuren  aber trotzdem stark eingeschränkten Laufzeitverträgen anbietet. Weniger eingeschränkte Verträge fallen sogar in die Kategorie unverschämt teuer.

Aber zum Glück gibt es Länder, in denen solch gewinnmaximierende Praktiken zulasten der Kunden nicht erlaubt sind, Italien zum Beispiel. Da das Betriebssystem des iPhones komplett mehrsprachig ist, hat man selbst auf einem italienischen Gerät eine ganz normale deutsche Benutzerführung mit deutscher Tastatur. Selbst das Ladegerät passt dank Euro-Stecker sowohl hier als auch dort in die Steckdosen.

Lange Rede, kurzer Sinn: iPhone aus Italien besorgt, AldiTalk Prepaid-Karte rein, und es läuft!

Erdwesens Blog auf dem iPhone

Bis auf ein paar Patzer, die es tatsächlich bis in die neueste iPhone-OS Version geschafft haben, funktioniert das Gerät sahnemäßig und ist äußerst schnell und komfortabel zu bedienen. Funktionen, die man bei anderen Geräten erst mühsam suchen muss, sind beim Apple-Telefon nur ein-zwei Fingertipps entfernt.Telefonieren, SMS, E-Mail, Internet, selbst der Gebrauch als UMTS-Modem für den Laptop (neudeutsch als ‘Tethering’ bezeichnet), alles kein Problem.

Das gefällt!

Es werde Licht

Heute hat Tom das Material für eine Kleinserie (5 Stück) Fahrrad Frontscheinwerfer bestellt. Bei Erdwesens Fahrrad Fluktuation werden wahrscheinlich gleich mindestens zwei davon den Weg erhellen; einer für Vedra und der andere für das nagelneue Pedalritter-Rad.

In den Scheinwerfern sitzen moderne Power LEDs, die bei den fürs Fahrrad üblichen 2.4 Watt satte 180 Lumen bei mehr als 50000 Stunden Lebensdauer erreichen. Im Vergleich dazu schafft eine handelsübliche Halogenlampe gleicher Leistung gerade einmal 60 Lumen (ein Drittel!) und hält durch die starken Erschütterungen geschätzt weniger als 1000 Stunden.

Ein besonders effizienter Regler sorgt dafür, dass die LED mit einem einfachen Seitendynamo schon bei sehr geringen Geschwindigkeiten (ab 5 km/h) eine beachtliche Helligkeit erzielt und schon bei ca 10 km/h die volle Leistung erreicht. Bei höheren Geschwindigkeiten sorgt der Regler dafür, dass der Dynamo nicht unnötig belastet wird. Der sogenannte Arbeitspunkt stellt sich vollautomatisch auf eine konstante Leistung von 2.4 Watt ein, egal wie schnell man fährt.

Vor der LED sitzt eine Projektionslinse, die den hellweißen Lichtkegel auf 16 Grad Öffnungswinkel bündelt. Bei passender Ausrichtung landet also tatsächlich ein Großteil des Lichts vor dem Rad auf der Straße. Die oft angepriesene Beleuchtungsstärke in Lux auf 10m Entfernung ist durch den relativ großen Öffnungswinkel nicht atemberaubend hoch, dafür sorgt der Scheinwerfer jedoch für eine gute Nahfeld- und Offroad-Ausleuchtung. Damit fährt es sich bedeutend angenehmer als wenn man ein paar Meter vor sich einen gleißend hellen Spot hat und ringsherum Dunkelheit.

Dadurch, dass die Linse in einem transparenten Halter sitzt, reicht das restliche Streulicht mehr als aus um selbst seitlich noch deutlich von anderen Verkehrsteilnehmen gesehen zu werden, ohne sie zu blenden. Wenn ich die LED samt Optik in einen handelsüblichen Fahrradscheinwerfer einbaue, kann dessen Reflektor dazu benutzt werden, einen Teil des Streulichts ebenfalls noch nach vorne zu werfen.

Das Marketing würde hierbei wahrscheinlich von einem “hocheffizienten Hybrid Projektions-/Reflektionsscheinwerfer mit optimierter Nahfeld- und Offroad-Ausleuchtung” sprechen ;)

Led Frontscheinwerfer

Falls jemand dieses Prinzip patentieren möchte, zu spät, es ist bereits Stand der Technik (EPÜ Art. 54).

Falls dieses Prinzip bereits patentiert ist, macht nichts, ich benutze es rein privat und nichtkommerziell (§11 PatG).

O’grillt is!

Heute haben wir das frühlingshafte Wetter zum diesjährigen ‘angrillen’ im Garten genutzt. Ich weiß, manche machen das schon am 1. Januar um kurz nach Mitternacht, aber das finde ich zu früh.

Angrillen 2009

Neue Kopflampe fürs Nachtcachen

Da ich beim Geocaching auch mal ganz gerne Nachtcaches suche, hatte ich mir eine Kopflampe bestellt. Eigentlich müsste man sie Stirnlampe nennen, denn es handelt sich um eine besonders flache und leichte Lampe, die man sich mit einem langen Gummiband um den Kopf vor die Stirn bindet.

Zum Glück ist die Technik inzwischen soweit fortgeschritten, dass man damit nicht mehr aussieht wie ein Grubenarbeiter. Gerade mal streichholzschachtelgroß ist das Lämpchen inklusive Batterien und wiegt nur 90 Gramm.

Heute konnte ich das neue Spielzeug endlich einmal in der Praxis ausprobieren. Prädikat: Sehr praktisch und überraschend hell! Obwohl es ein eher preiswertes Exemplar(*) ist, leuchtet es bereits auf der kleinsten Stufe den Weg vor mir sehr gut aus. Laut Hersteller liefert die Lampe dabei mehr als 100 Stunden Licht mit einer Akkuladung. Selbst wenn es in Wirklichkeit nur 50 sind, so reicht es doch für mehrere spannende Schatzsuchen ohne nachzuladen.

Da die Lampe auf der Stirn automatisch sehr dicht bei den Augen sitzt, reicht sie sogar problemlos, um nahe (bis ca. 50m) Retroreflektoren zu finden ohne dass man sich jedes mal die Taschenlampe direkt neben die Schläfe halten muss.

Der Kauf hat sich also wirklich gelohnt.

(*) Mit normalen 100 mW 5mm Leuchtdioden. Bessere Exemplare leisten das 10-30fache.

Kein PC, kein Mac - ein Amiga!

Was tut TomTom, wenn ihm standard PCs (egal ob mit Windows oder Linux) zu langweilig werden und Apple Macintosh immer noch zu sehr ‘Mainstream’ ist? Ganz einfach, er erinnert sich an Zeiten als Computer noch faszinierend aber dennoch überschaubar einfach waren.

Damals geisterte das Wort AMIGA durch die Szene. Ein Computersystem, ursprünglich nur als Spielkonsole geplant, das nun die Vorteile aus DOS/Windows und MacOS in sich vereinen sollte. Es schlug ein wie eine Granate. Es verbreitete sich rasend schnell, weil man mit ihm vom einfachen Computerspiel bis hin zur professionellen Fernsehproduktion alles machen konnte.

Leider ruhte sich das Marketing auf den errungenen Lorbeeren und Vorsprüngen aus, und so wurde das Amiga System schon bald beidseitig von der Konkurrenz überholt gegen die es zunächst mit einem gigantischen Vorsprung angetreten war.

Das unvermeidliche Ende folgte kurze Zeit später, und heute spricht eigentlich niemand mehr von dem Computer, der einst angetreten war, die IT-Branche wirklich zu revolutionieren.

Niemand? Falsch!

Eine kleine Gruppe europäischer Entwickler kümmert sich liebevoll um die Weiterentwicklung der Software, und eine italienische Firma hat die dafür passende Hardware im Angebot: Ein kleines, hochintegriertes und sehr energieeffizientes Board ganz anders als die üblichen Kilowatt, Gigahertz und Terabyte Monster. Es kommt ganz ohne Lüfter aus und erlaubt somit den Bau eines komplett geräuschlosen Rechners.

Da dieses Board nur für wenige Spezialanwendungen interessant ist, wird es in äußerst geringen Stückzahlen produziert. So gering, dass es eigentlich ständig vergriffen ist. Als ich kürzlich beim deutschen Vertrieb nach solch einem Board fragte, wurde ich dementsprechend mit der Bitte um Vorbestellung auf die Lieferung der nächsten Charge vertröstet.

Doch dann kam die Wende. Man hätte doch noch eines der begehrten Boards für mich und würde es mir sofort verkaufen, weil ich doch der Entwickler des lieblings MP3-Players der Geschäftsführung wäre. Das schmeichelte mir natürlich, und so liegt das kleine Board nun seit heute auf meinem Tisch. Zusammen mit ein paar anderen ausgewählten Komponenten werde ich mir daraus einen schönen neuen Amiga bauen mit dem man die Faszination von damals wieder aufleben lassen kann.

Strahlender Parkplatz

Wie das Erdwesen bereits berichtet hat, habe ich die Messung der radioaktiven Strahlung auf dem Parkplatz am Lister Damm noch einmal verifiziert. Zum Glück ist der mit mehr als 60 µSv/h belastete Bereich sehr sehr klein. Man muss den Geigerzähler schon an die richtige Stelle halten, um diese hohen Messwerte zu bekommen. Dies lässt vermuten, dass die Strahlenquelle von den Abmessungen her recht klein und kompakt ist und nicht tief unter der Oberfläche liegen kann. Läge sie tiefer, wären die Messwerte nicht so extrem punktuell. Anscheinend ist also beim Abriss der ehemaligen De Haen Fabrik ein Klumpen radioaktives Material übrig geblieben und wurde unwissentlich fein säuberlich unter den Parkplatz planiert.

Bleibt zu hoffen,

  • dass nicht noch viel mehr solcher Klumpen irgendwo herumliegen
  • dass der Klumpen fest ist und nicht schon seit Ewigkeiten Teile davon ins Grundwasser gespült werden
  • dass sich bald mal jemand drum kümmert

Laut Bundesamt für Strahlenschutz liegt der Grenzwert für radioaktive Strahlung für die Bevölkerung bei einer Dosis von 1 mSv/Jahr, also umgerechnet bei 1000 µSv/Jahr. Dies ist die Dosis, die bereits durch die natürliche Strahlung fast erreicht wird. Beruflich strahlenexponierten Personen wird 20 mSv/Jahr zugestanden. Würde man direkt auf dem 70 µSv/h Hotspot verweilen, wäre dieser berufliche Grenzwert bereits nach ca. 285 Stunden also nach 12 Tagen erreicht.

Die von uns in der Umgebung des Parkplatzes gemessene Strahlenbelastung von ca. 0.5 µSv/h führt immerhin noch zu einer Jahresdosis von ca. 4.5 mSv, also das viereinhalbfache des Grenzwertes für die Bevölkerung.

Wird echt Zeit, dass da mal jemand aufräumt!