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April 2011
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Radioaktivität offenbar abhängig vom Baum

Auf dem Erdwesenschen Balkon sind es tagsüber immer noch locker über 0,5 µSv/h. Je näher man an den Baum kommt, desto konstanter werden die Werte und erreichen kurzfristig auch weiterhin mal an die fast 2 µSv/h.

Bisher hat das Erdwesen also die folgende Theorie entwickelt. Unten steht ein Trafohäuschen und ein etwas erhöhtes Beet, mit dem Baum. Beides liegt auf einer Ebene, während der restliche Bereich rund um das Haus tiefer ist. Genau die erhöhten Bereiche weisen aber höhrere radioaktive Werte auf. Dort sind es zwischen 0,3 und 0,5 µSv/h. Nirgendwo sonst sind die Werte (am Tage gemessen) hier im Umfeld so hoch.

Interessanterweise ergab der Balkon überhaupt keine Auffälligkeiten, sobald es richtig dunkel ist! Dann fallen nämlich auch die Werte auf für Hannover völlig normale 0,12 µSv/h oder gar noch tiefer.

Es scheint also so zu sein, dass die wachsendenden Blätter des Baumes tatsächlich Strahlung “absondern”. Auf dem Geigerzähler äußert sich dass dann in stark schwankenden Werten innerhalb kurzer Zeit.  Zuerst wächst die dargestellte Radioaktivität rasant an, um dann wieder etwas oder komplett kurz abzufallen. Danach geht es dann aber wieder rastant herauf und meistens scheint es so zu sein, dass dann langfristig eben kein Abfallen mehr auf unter 0,5 µSv/h erfolgt…

Bis zu 1,4 und 2,23 µSv/h in Hannover?

Sehr seltsam. Das Erdwesen warf im Wohnzimmer einen Blick auf den dort ruhenden Geigerzähler. 0,2 µSv/h. Recht hoch. Also mal kurz auf den Balkon gegangen und dort dann doch längere Zeit verweilt. Und nun? Werte bis zu 2,23 µSv/h???

Natürlich wie nicht anders zu erwarten immer in Schüben. Allerdings ist sie dreimal mit dem Messgerät wieder in Die Wohnung gegangen. Hat das Gerät sich dort auf 0,06  µSv/h “beruhigen” lassen und ist dann wieder für einige Zeit auf den Balkon gegangen, der aufgrund seiner Lage sehr gut “belüftet” ist (Hausecke). Jedes mal wieder sehr schnell ansteigende Werte von ca. 1 µSv/h.

GMES Emergency Management Service

Unter der folgenden Webseite findet man den GMES Emergency Management Service. Es werden vor allem Satellitenbilder aus aktuellen Krisenregionen der Erde zum Download angeboten.

http://www.emergencyresponse.eu/gmes/

Dieser Dienst ist aus dem Projekt SAFER der Europäischen Gemeinschaft hervor gegangen. Er ist schon einige Zeit lang online und es ist zu hoffen, dass die Gestaltung auf lange Sicht noch etwas besser, aussagerkräftiger und schlicht auch ansehnlicher wird. Zumindest findet das Erdwesen die derzeitige Präsentation ziemlich daneben. Wer soll so ein Gewurschtel ernsthaft nutzen??

Das komplette GMES-Programme findet man übrigens bei http://www.gmes.info/. Es handelt sich um das europäische Erdbeobachtugngsprogramm (Global Monitoring for Environment and Security; Globale Beobachtung für Umwelt und Sicherheit) und ist derzeit aus Erdwesen-Sicht eine seltsam anmutende Mischung aus Science-Fiction-Ansatz und Steinzeit-Ausführung. Möglicherweise ist es ja wenigstens in der Intranetausgabe schon weiter gediehen als das, was man im Internet zu sehen bekommt?!

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