HP DeskJet 3639

Ab sofort hat auch der HP DeskJet 3639 ein neues Zuhause gefunden.

Nach Erdwesens Erfahrung ist es ein gutes Zeichen, wenn ein Drucker als Sonderangebot im Supermarkt steht. Und Payback-Punkte auf den Kauf gab’s auch noch!

Vorhin hat das Erdwesen also versucht, das neue Familienmitglied in die bestehende Technik einzubinden. Es reicht, wenn einer der technisch meist recht batagten Mitglieder sich mit dem neuen Mitglied unterhalten kann. Der Plastolit hat es geschafft! Und das mit Kubuntu :-)

Auf ein langes und gutes Druckerleben, HP… ******arght****** Was ist das?!?!?!?!

Merke: Lasse den neuen Drucker niemals, niemals angeschaltet, wenn Du nicht wirklich auch drucken möchtest. Ich schwöre!!! Ich habe NICHTS getan. NICHTS!!!! Der HP fand es wohl an der Zeit, einen Teil seiner Bedienungsanleitung nun auch auf Chinesisch auszudrucken. Und das auch noch in Farbe!!!

*konsterniert schau*

Der fügt sich ja offenbar wirklich tadellos in all den anderen erdwesenschen Technik-Firlefanz ein. Ein Drucker, der selbständig entscheidet, was er tut. Also ich denke: Nein! Netzwerk braucht er nicht. Du lieber Himmel! Mein WLAN ist für die Öffentlichkeit freigegeben. Wer weiß, was ich dann alles für Druckaufträge bekomme, deren Absender ich ausfindig machen muss. – Kann man das sperren???

Also eigentlich hätte ich diesen Beitrag jetzt unter „Frauentechnik“ ablegen wollen, aber ich denke „Männertechnik“ ist als Rubrik angemessener.

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Mein Leben auf der Überholspur (II)

Bald ist es wieder so weit und ich darf wieder Rasen. Diesmal von der Landeshauptstadt in die Provinz. Also erstmal langsam los und dann an allen anderen vorbei – so schnell wie möglich.

Hin und wieder frage ich mich, was ich dabei eigentlich denke. Also ehrlich gesagt ist es nicht besonders viel. Ich analysiere, wie die anderen fahren. Ob heute ich oder ein anderer gefährlicher ist und dann versuche ich lebendig am anderen Ende meiner Strecke anzukommen. Manchmal komme ich mir bei meiner fast wöchentlichen Fahrt allerdings vor wie ein Tourist. Ein Tourist, der sorgfältig analysiert, wo genau der neue Flicken hingekommen ist, den der LKW provoziert hat, dessen Fahrer bei dem ungeplanten Manöver ums Leben kam und der im schlimmsten Falle noch weitere Menschen mit in den Tod riss, weil er einfach unglücklich durch die Mittelleitplanke brach.

Und mittlerweile verbinde ich viele Punkte auf der Strecke mit Momenten, die ich selbst erlebt habe. Hier wurde ich von einem Laster, der unvermittelt mitten in der Nacht auch noch die dritte Spur dicht machte ausgebremst – damals mit einem mager ausgestatteten Leihwagen.

Dort in der Links bei Bad Eilsen, zog mir, die ich mit Suzi von hinten ankam, ein Laster auf die Dritte Spur davor. Für ein Auto hätte der verbleibende Platz nie gereicht. Aber drei Laster und ein Motorrad an der Mittelleitplanke? Das passt noch. Und ich hatte noch Reserven. Reserven zu Bremsen, etliche Zentimeter bis zur Betonmauer. Nichts Dramatisches. Ich konnte den Abstand noch sehen. Vielleicht liegts auch daran, dass ich ziemlich kurzsichtig bin und damals noch mit der alten Brille gefahren bin…

Dann gibts noch eine Stelle, wo sich der Inhalt meines Tankrucksacks zu verflüchtigen drohte und was mir einen von 0 auf xxx-Start vom Seitenstreifen aus bescherte, den kein Auto je zu Wege gebracht hätte.

Zurück nach Hannover gibt’s eine Stelle bei Bad Eilsen, wo die Welt sich von jetzt auf Gleich in eine dichte weiße Wand verwandelte. Ganz ohne Vorwarnung! Dank sei dem LKW-Fahrer, der vermutlich das Leben sehr viele Nachfolgender gerettet hat, indem er seinen Laster von Volldampf auf 30 und weniger einbremste. Selbst mit Warnblinker hätte ich es mit meiner Suzi nicht geschafft, die Nachfolgenden davon zu überzeugen, langsamer zu werden. Manchmal braucht es wahre Größe.

Auch das Fahren bei Dunkelheit hat seine Tücken. So gabe es lange Zeit eine Stelle auf der rechten Spur genau an der Grenze zwischen NRW und Niedersachsen, die für Motorradfahrer durchaus hätte tödlich sein können. Sonst war ich nur am Tage unterwegs und hatte die Stelle auf der langsamen Spur längst wieder vergessen. Überholspur eben. Aber an diesem Abend war es anders: Wenn man schon etliche Kilometer mit Top-Speed und annähernd auf den Rasten stehend unterwegs war, weil alles frei ist, kommt zumindest dem Erdwesen eine gemütliche Geschwindigkeitsbegrenzung gerade recht. Endlich mal wieder bequem hinsetzen – und sich dann fast das Genick brechen, weil genau in der Mitte einer Spur doch ein Huckel ist, der einen in Erstaunen zurück lässt, nur weil man ein paar Kilometer später feststellt, dass der eigene Kopf in der Tat noch oben und immerhin zu mäßigen, eigenständigen Bewegungen fähig ist.

In Richtung Bielfeld waren es diese Woche zwei kleine neue Teerflächen. Sogar das Teerflicken geht in zwischen immer schneller, sollte doch die Autobahn bis zum Nachmittag eigentlich gesperrt sein, was das Erdwesen dazu verdonnert hätte, mindestens eineinhalb Stunden länger durchs Weserbergland unterwegs zu sein. Auf der Gegenfahrbahn war die komplette Breite neu geteert. Wow!

Ja, manchmal bin ich mir sicher, ich bin ein Tourist. Ein Tourist, der sich anschaut, welche Teil neuen Asphalts zu welchem Unfall der vergangenen Woche gehört. Wo die neue Leitplanke eingesetzt wurde, von der im Radio die Rede war und wie sich der schreckliche, sonnengegerbte Beton bei Garbsen entwickelt, der mich bei Starkregen in der Fahrschule das Fürchten lehrte. Ach was „Fürchten“?! Das ist ein so mächtiges Wort und helfen kann es einem auch nicht. Eigentlich hat der Beton mir nur gezeigt, dass es notwendig ist, Respekt zu haben. Die Furcht, die hatte währenddessen mein Fahrlehrer im Auto hinter mir. Kreidebleich stieg er aus dem Wagen, nachdem er mich die erste mögliche Ausfahrt wieder von der Bahn gelotst hatte. Dass er die ganze Zeit lang mit blanker Angst in der Stimme: „mittig, halten, gleichmäßig, halten, mittig bleiben…“ in mein Headset gebrabbelt hatte, war ihm wohl gar nicht aufgefallen. Irgendwie sah ich mich verpflichtet, ihn dann nach dem Anhalten, Ab- und Aussteigen zu beruhigen und grinste ihm triefend mit offenem Visier entgegen „Ist das ein Scheiß-Wetter!!“

Ganz anders ist es, wenn das Erdwesen mit dem wunderbaren roten Geschoss unterwegs ist. Gut, ich gebe zu: die Hinfahrt nach Hannover verlief doch sehr beschaulich – allerdings nur, was das Tempo angeht. Es ist für wahr kein Zuckerschlecken sich mit 80 – 100 km/h in Richtung Nordost zu bewegen und zugleich nicht zu wissen, ob es nicht gleich zu irgendeiner Fehlfunktion (außer den Vorderradbremsen) kommen wird. Aber auch die Rückfahrt in die Provinz war nicht einfach. Der Ferrari war wieder voll durchgetunt mit Plakette (Zahnriemen und Wasserpumpe lassen wir mal für einen Moment außen vor) und so konnte das Rennen beginnen. 75 PS! – Da heißt es, jede Örtlichkeit ausnutzen, den eigenen Vorsätzen im Hinblick auf Abstandswahrung und Gefahrenabwehr bestmöglich nachzukommen und dennoch eine Bestzeit zu erzielen.

Scheiße. Wäre ich bloß nie in Oschersleben gefahren. Die A2 ist eigentlich wie Oschersleben, nur mit mehr Hindernissen und weniger schwierigen Kurven.

Dort eine Kuppe, also schon mal links anvisieren, denn nach einer Kuppe geht es: bergab! Schnell an dem Trödler vorbei, den Speed ausnutzen bis zur nächsten Rechts – leider uneinsehbar, aber die Bremsen gehen jetzt ja wieder. Ah! Wir nähern uns der 120er Zone. Astra, nun hast Du Deinen großen Auftritt. Die anderen, ja – auch der Audi da vorne! – werden gleich eine Geschwindigkeit erreichen, mit der wir wieder ganz locker mithalten können. Schnell rüber auf die linke Spur, aber noch rechtzeitig vor dem vermalledeiten Aufhebungszeichen wieder nach rechts! – Am Ende war das Erdwesen schweißgebadet. Die Bestzeit liegt mit Suzi in diese Richtung nun bei 1:16h (!!!), mit dem guten zu diesem Zeitpunkt fast großjährigen Astra hatten wir irgendwas mit 1:35h erreicht. Ist auch egal. Es war wie immer eines der schwierigsten Rennen meines Lebens :-) Das Gute ist: Der Astra fährt komplett außer Konkurrenz. Einfach nur so. Und zum Glück ist er rot.

Das Erdwesen aber ist oft ein Tourist. Ein Tourist, der sich schönes, aber nicht zu schönes Wetter wünscht und der unterwegs mit Suzu jede einzelne der niedersächsischen Verkehrsleitsystemtafeln bereits im Vorfeld hypnotisiert: „Zeigt mir ‚Feuer frei‘! Zeig mir ‚Feuer frei!‘!

Ich frag mich, was wirklich gefährlicher ist. Schleichfahrt oder mein Leben auf der Überholspur? Renntrainings zahlen sich aus. Immer wieder. Mit dem Astra zum Bilster Berg. Das wär’s!

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Deborah Crombie: Das Hotel im Moor (1993, 280 Seiten)

Deborah Crombie: Das Hotel im Moor „A Share in Death“ (1993, 280 Seiten)

Im Bücherschrank gesehenn und dann mal reingeschaut.

Das Setting: Ein junger, dynamischer Scotland Yard Inspektor kommt durch einen Zufall als Ersatz für Bekannte in deren Urlaubsdomizil an. Dabei handelt es sich wohl um eine typisch englische Form des Urlaubs, in denen sich ein jeder Urlauber sozusagen in ein Herrenhaus einkauft, um dann dort seinen Urlaub zu verbringen – so oft er will. Nicht ganz billig offenbar, aber mir wurde bis zum Schluss nicht klar, welches Serviceleistungen nun mit drin sind und was die Herrschaften noch selber machen müssen.

Wie es das Unglück will, findet sich eines Tages ein Toter im Whirl-Pool! Ist es wirklich ein Selbstmord?

Erzählt werden mehrere Geschichten: die Beziehung zwischen dem jungen Scotland-Yard Inspektor und der hiesigen Polizei, die sich anbahnende Beziehung zwischen dem jungen Scotland-Yard Inspektor und einem anderen weiblichen Gast, die Beziehung des jungen Scotland-Yard Inspektor zu dem Toten im Whirl-Pool und die Geschichte zwischen der Polizistin, die im Team des jungen Scotland-Yard Inspektors arbeitet und dem Inspektor. Dann kommen Knall auf Fall immer mehr Gäste ums Leben.

Die Geschichte ist ermittlungstechnisch hochgradig logisch aufgebaut. Das Cover besagt, dass das Team „Inspektor Ducan Kincaid und Gemma James“ hier nicht zum ersten mal ermittelt. Auch die Charaktere sind durchaus interessant gestaltet. Und doch: Die richtige Spannung erfasste das Erdwesen beim Lesen nie. So lies es sich wieder und wieder ablenken und das Bewältigen des an sich gar nicht so schlechten Buches dauert Tag um Tag – gefühlt sogar Woche um Woche!

Zuerst hatte ich mich gefragt, ob ich vielleicht wirklich keine Zeit hätte das Buch zu lesen, aber erstaunt stellte ich fest, dass ich ja vorher ein viel längeres Buch in nur einem Bruchteil der Zeit gelesen hatte.

Nunja. Ein Scotland Yard Krimi nach alt-englischem Vorbild. Keine Ahnung, was daran nun nicht stimmte. Vielleicht waren es anfangs einfach zu viele Gäste, die beschrieben wurden und das Inspector Kincaid und Ms. James auch noch immer andere interviewten und deren Geschichten letzten Endes von der Leserin wieder verflochten werden mussten. Das, zusammen mit den wenig überzeugenden Darstellungen der Beziehungen, überstieg dann wohl die geistige Speicherkapazität eines Erdwesens, so dass es vom tatsächlichen Mörder vollständig überrascht wurde.

Bei einer Autorin, die im Norden von Texas lebt und unter einem urenglichen Namen schreibt, muss dabei wohl kein unbedingt schöner alt-englischer Krimi herauskommen, aber es hilft sicher, die Bücher angemessen zu vermarkten.

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Jane Johnson: Die zehnte Gabe (2008, 476 Seiten)

Jane Johnson: Die zehnte Gabe (2008, 476 Seiten)

Dieses Buch fiel im Bücherschrank gleich auf. Geschrieben wurde es von einer cornischen Autorin, die auch in Marokko zu Hause ist und genau an diesen Orten spielt auch das Buch. Grund genug für das Erdwesen, den wahrlich dicken Schinken mit zu nehmen und sofort mit dem Lesen zu beginnen und in Rekordzeit auch abzuschließen.

Erzählt werden zwei parallele Geschichten im heutigen Cornwall und im Jahre 1625. Auf wundersame Weise verweben sich diese Geschichten in einer Art, die zum großen Glück dieses Buches nicht so einfach vorhergesehen werden kann. Beide Geschichten sind mit der gleichen Intensität geschrieben, keine steht im Vordergrund, keine ist uninteressanter als die andere. Das Ganze ist trotz der Komplexität sehr gut gelungen.

Besonders schön ist die Ausgestaltung des Settings in Marokko. Hier merkt man, dass die Autorin sich in der marokkanischen Kultur sehr gut auskennt. So eine interessante und vermutlich auch sehr realistische Beschreibung in einem Roman findet man wirklich sehr selten. Auf der anderen Seite steht ein ebenso realistisches Bild der britischen Welt. Und auch hier schafft es die Autorin, nicht in die Hera-Lind Superfrau-Falle zu tappen und schrammt ebenso am typischen „Frau in der Gesellschaft“-Gebrabbel akkurat genug vorbei, um auch hier eine sehr gute Lesbarkeit zu gewährleisten.

Das Ende des Buches ist ein würdiger Abschluss. Nur muss man eben auch ein wenig in Cornwall (oder anderen mystischen Orten) zu Hause sein, um es angemessen aufzunehmen.

Am Ende wird nicht alles, aber immerhin doch vieles gut. – Möge seine Seele in Frieden ruhen!

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Julia Friedrichs: Gestatten: Elite (2008, 256 Seiten)

Julia Friedrichs: Gestatten: Elite – Auf den Spuren der Mächtigen von Morgen (2008, 256 Seiten)

Was für ein Buch. Tatsächlich hatte es das Erdwesen schon anno 2008 in der Geldbörse gejuckt, dieses Buch zu kaufen. Zum Glück war es nicht notwendig, denn jetzt stand es im Bücherschrank.

Ein Buch, welches perfekt recherchiert ist und perfekt geschrieben. Nur die Ergebnisse sind genau wie vom Erdwesen erwartet. Nichts neues sozusagen.

Elite?! – Fehlanzeige.

Es sind nur diejenigen, denen wir es gestatten uns zu bevormunden und zu ihrem eigenen Vorteil von hier nach dort, wieder zurück und dann nochmal im Kreis zu dirigieren. Eine Elite gibt es nicht, wenn die Masse fehlt, die sich unterdrücken lässt.

Mich wundert überhaupt nicht, dass die Schreiberin im Münsterland aufgewachsen ist.

Sie berichtet von dummen Kindern reicher Eltern, von schlauen Kindern reicher Eltern. Sie zeigt auf, wie Berater unsere Welt prägen, indem sie die ihrige für uns – die stumpfe Masse – dermaßen uninteressant machen, dass wir kein Interesse haben, sie überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Und sie fürchtet ganz zu recht, dass uns das wieder einmal zum Verhängnis werden wird.

Sie analysiert die Bildungselite, deren Bildung allerdings auch nur eine Folge des eingesetzten Geldes ist und sie trifft auf die Migrations-Elite, die entweder aus reichem Hause kommt oder Angst hat, sich an das, was in Deutschland „Elite“ genannt wird zu verlieren.

Ein schreckliches Buch, welches eine Parallelwelt zeigt, die sich nur in (ehemals) exklusiven Foren wie http://www.schwarzekarte.de/ oder so etwas wie „reicher als Du“ herumtreibt. Abgeschieden in ihrer „Elitewelt“ und oft genug zusätzlich zu Tode gelangweilt.

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Michael Martin: 30 Jahre Abenteuer (2009, 289 Seiten)

Michael Martin: 30 Jahre Abenteuer (2009, 289 Seiten als großformatiger Bildband)

Ein echter Glücksfund im Bücherschrank und schnell gelesen und zum Glück beim Vortrag damals nicht gekauft :-)

Michael Martin ist Diplom-Geograph alter Schule und ganz sicher einer der bekanntestens Vetreter der Zunft überhaupt. Immerhin prangten seine Plakate schon in Münster als das Erdwesen gerade ihr Geographie-Studium begann.

Der Bildband ist in der üblichen sachlich-interessanten Art und Weise geschrieben. Die Fotos sind der absolute Wahnsinn und es gibt jede Menge Infos. Super!

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Corinne Hofmann: Zurück aus Afrika, 2004 (286 Seiten)

Corinne Hofmann: Zürück aus Afrika, 2004 (286 Seiten)

Das war mal wieder ein Glücksfund im Bücherschrank. Obwohl das Erdwesen eigentlich nicht gerade im Afrika-Fieber weilte, schaute sie mal eben kurz ins Buch und schwupps, waren die ersten 95 Seiten gelesen. Die restlichen gab es dann etwas später am gleichen und folgenden Tag.

An die „weiße Massai“ kann ich mich dunkel erinnern als sie immer wieder im Fernsehen zu sehen und zu hören war. Dies ist das Nachfolgebuch. Super interessant und mit einer sehr eindrucksvollen Beschreibung der Besteigung des Kilomanjaro (5895 Meter).

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Danziger Creme: Marathon Stufe 7 „Tour“ aufgezogen

Nachdem das Erdwesen schon mit Pasadena geübt hatte und dort von Schnellspanner auf 15er Schrauben wechseln musste, war heute das Danziger Creme an der Reihe. Der neue Vorderreifen passt perfekt und fährt sich formidabel.

Die Prophetin fährt sich inzwischen übrigens besser. Das Fahrgefühl ist natürlich weiterhin schwammig und „ungenau“, nur das Erdwesen hat sich inzwischen besser daran gewöhnt und prescht nun fast überall ab 21 km/h bis 27 km/h entlang. Der Trick ist, dass der gewählte Gang und die Beschleunigungsstufe des Elektromotors perfekt in Einklang stehen müssen. Natürlich ist das immer noch nicht so einfach, bei der bisher immer noch falsch eingestellten Gangschaltung.

Inzwischen sind auch die beiden Bremsen getauscht. Allerdings nur halbherzig durch schlichtes Umdrehen. Da es derzeit keinen nennenswerten Druckpunkt gibt, ist es sinnvoll, die Bremsen zu entlüften. Dazu gibt es ein Shimano-Entlüftungsset. Sobald das besorgt ist, können dann die Bremszüge getauscht und die Bremsen zurückgetauscht werden, so dass sie wieder korrekt oben/unten angeordnet sind.

Äußerst bemerkenswert war der Eindruck der Bremsen nachdem das Erdwesen die 158 km auf der A2 mit Suzi abgerast war. Die hat bei ihren Bremsen nämlich Druckpunkte. Zwar sind auch die nach einem Jahr nicht mehr perfekt, aber immer noch unvergleichlich besser als die bei der Prophetin. Alles in allem gleicht ein eBike vom Fahrverhalten eher einem Motorrad als einem Fahrrad. Jedenfalls bei erdwesenscher Fahrweise…

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First-Egg-Day: Astra-Testfahrt zur neuen Pasadena-Vorderradfelge

Besonders ärgerliche Schäden sollte man aus persönlichen Beweggründen immer sofort ausgleichen. Nachdem der Astra, ausgestattet mit neuer Start- und Lauffreude – mit Hühnerfutter für die nur noch fünf unermüdlichen Damen beladen worden war und auch die Hunde- und Katzenmilch erfolgreich verstaut war, machte das Erdwesen sich auf in die nächste Nachbarmetropole im Bistum Paderborn, denn dort gibt es ein vortreffliches Fahrradgeschäft. Dort bekommt man alles! Sogar perfekte verstärkte Vorderradfelgen mit aufgezogenem Felgenband mit altmodischem Fahrradventil.

Also erhielt Pasadena nun am heutigen Tage seine dritte Vorderradfelge. Je älter dieses Fahrrad wird, desto weniger es gefahren wird, desto schneller scheinen die Teile ersetzt werden zu müssen.

Im Prinzip war das Aufziehen des Marathon vollständig unplattbar nur ein Test, denn das Erdwesen muss schließlich noch den Mantel vom Danziger Creme vorne erneuern und sich dann mit dem Tuning des Aldi-eBike befassen.

Der heutige Tag ist übrigens noch aus einem anderern Grunde erwähnenswert: It was the first-egg-day!! Das erste gelegte Ei im ganzen Jahr 2019. Eine echte Sensation, die den Kauf der nächsten 3 Säcke Hühnerfutter sicherlich vollumfänglich gerechtfertigt hat.

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Armes Pasadena-Bike!!

Heute war der große Tag, an dem der Astra endlich von der Werkstatt in der Dom-Metropole abgeholt werden musste.

Nachdem die Rechnung das Erdwesen fast umgehauen hatte, der Herr in der Werkstatt dies aber wie üblich gekonnt zu würdigen gewußt hatte, war es nun am Erdwesen mit Pasadena den Astra aus dem hintertesten Winkel des Werkstattgrundstücks zu befreien.

Wie immer umschritt das Erdwesen das Auto, merkte sich sämtliche Abstände, die notwendig sind, um das Auto ohne weiteres Nachdenken wieder dem ordnungsgemäßen Straßenverkehr zuzuführen, lud Pasadena ein und ward sehr zufrieden, als der Vorderreifen von Pasadena sicher verstaut und waagerecht unter der Heck-Klappe hervorschaute.

Wie nicht zu erwarten sprang der gute Astra ohne Umschweife an und beim ersten Betätigen der Pedale war bereits zu bemerken, dass die Werkstatt wirklich vortreffliche Arbeit geleistet hatte. Und dann erst dieser samtweiche Lauf beim Zurücksetzen! Wahnsinn!!

Rumms.

Oh.

Okay. Ob der Vorderradreifen das jetzt ausgehalten hat?! Vorsichtig lugte das Erdwesen im Rückspiegel nach der zu erwartenden 8, 16, 32. Das war immerhin ein doppelt verstärktes Vorderrad!!

Nachdem wir uns von der Hauswand wieder getrennt hatten und auch die Hauptstraße ohne weitere Komplikationen erreicht hatten, war mehr Zeit, das Vorderrad zu begutachten. Wenn der Rückspiegel durch die Reparatur keine ungewöhnliche Verzerrung aufwies, war das Vorderrad zumindest leicht verbogen. – So ein Mist!

Muss das arme Pasadena-Bike wieder das ausbaden, was der vierrädrige Kollege verbockt hat.

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