Danziger Creme: Marathon Stufe 7 „Tour“ aufgezogen

Nachdem das Erdwesen schon mit Pasadena geübt hatte und dort von Schnellspanner auf 15er Schrauben wechseln musste, war heute das Danziger Creme an der Reihe. Der neue Vorderreifen passt perfekt und fährt sich formidabel.

Die Prophetin fährt sich inzwischen übrigens besser. Das Fahrgefühl ist natürlich weiterhin schwammig und „ungenau“, nur das Erdwesen hat sich inzwischen besser daran gewöhnt und prescht nun fast überall ab 21 km/h bis 27 km/h entlang. Der Trick ist, dass der gewählte Gang und die Beschleunigungsstufe des Elektromotors perfekt in Einklang stehen müssen. Natürlich ist das immer noch nicht so einfach, bei der bisher immer noch falsch eingestellten Gangschaltung.

Inzwischen sind auch die beiden Bremsen getauscht. Allerdings nur halbherzig durch schlichtes Umdrehen. Da es derzeit keinen nennenswerten Druckpunkt gibt, ist es sinnvoll, die Bremsen zu entlüften. Dazu gibt es ein Shimano-Entlüftungsset. Sobald das besorgt ist, können dann die Bremszüge getauscht und die Bremsen zurückgetauscht werden, so dass sie wieder korrekt oben/unten angeordnet sind.

Äußerst bemerkenswert war der Eindruck der Bremsen nachdem das Erdwesen die 158 km auf der A2 mit Suzi abgerast war. Die hat bei ihren Bremsen nämlich Druckpunkte. Zwar sind auch die nach einem Jahr nicht mehr perfekt, aber immer noch unvergleichlich besser als die bei der Prophetin. Alles in allem gleicht ein eBike vom Fahrverhalten eher einem Motorrad als einem Fahrrad. Jedenfalls bei erdwesenscher Fahrweise…

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First-Egg-Day: Astra-Testfahrt zur neuen Pasadena-Vorderradfelge

Besonders ärgerliche Schäden sollte man aus persönlichen Beweggründen immer sofort ausgleichen. Nachdem der Astra, ausgestattet mit neuer Start- und Lauffreude – mit Hüherfutter für die nur noch fünf unermüdlichen Damen beladen worden war und auch die Hunde- und Katzenmilch erfolgreich verstaut war, machte das Erdwesen sich auf in die nächste Nachbarmetropole im Bistum Paderborn, denn dort gibt es ein vortreffliches Fahrradgeschäft. Dort bekommt man alles! Sogar perfekte verstärkte Vorderradfelgen mit aufgezogenem Felgenband mit altmodischem Fahrradventil.

Also erhielt Pasadena nun am heutigen Tage seine dritte Vorderradfelge. Je älter dieses Fahrrad wird, desto weniger es gefahren wird, desto schneller scheinen die Teile ersetzt werden zu müssen.

Im Prinzip war das Aufziehen des Marathon vollständig unplattbar nur ein Test, denn das Erdwesen muss schließlich noch den Mantel vom Danziger Creme vorne erneuern und sich dann mit dem Tuning des Aldi-eBike befassen.

Der heutige Tag ist übrigens noch aus einem anderern Grunde erwähnenswert: It was the first-egg-day!! Das erste gelegte Ei im ganzen Jahr 2019. Eine echte Sensation, die den Kauf der nächsten 3 Säcke Hühnerfutter sicherlich vollumfänglich gerechtfertigt hat.

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Armes Pasadena-Bike!!

Heute war der große Tag, an dem der Astra endlich von der Werkstatt in der Dom-Metropole abgeholt werden musste.

Nachdem die Rechnung das Erdwesen fast umgehauen hatte, der Herr in der Werkstatt dies aber wie üblich gekonnt zu würdigen gewußt hatte, war es nun am Erdwesen mit Pasadena den Astra aus dem hintertesten Winkel des Werkstattgrundstücks zu befreien.

Wie immer umschritt das Erdwesen das Auto, merkte sich sämtliche Abstände, die notwendig sind, um das Auto ohne weiteres Nachdenken wieder dem ordnungsgemäßen Straßenverkehr zuzuführen, lud Pasadena ein und ward sehr zufrieden, als der Vorderreifen von Pasadena sicher verstaut und waagerecht unter der Heck-Klappe hervorschaute.

Wie nicht zu erwarten sprang der gute Astra ohne Umschweife an und beim ersten Betätigen der Pedale war bereits zu bemerken, dass die Werkstatt wirklich vortreffliche Arbeit geleistet hatte. Und dann erst dieser samtweiche Lauf beim Zurücksetzen! Wahnsinn!!

Rumms.

Oh.

Okay. Ob der Vorderradreifen das jetzt ausgehalten hat?! Vorsichtig lugte das Erdwesen im Rückspiegel nach der zu erwartenden 8, 16, 32. Das war immerhin ein doppelt verstärktes Vorderrad!!

Nachdem wir uns von der Hauswand wieder getrennt hatten und auch die Hauptstraße ohne weitere Komplikationen erreicht hatten, war mehr Zeit, das Vorderrad zu begutachten. Wenn der Rückspiegel durch die Reparatur keine ungewöhnliche Verzerrung aufwies, war das Vorderrad zumindest leicht verbogen. – So ein Mist!

Muss das arme Pasadena-Bike wieder das ausbaden, was der vierrädrige Kollege verbockt hat.

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Dell XPS 15… weiß nicht, was er will

Rechtzeitig zur diesjährigen Winter-Erkältung hat der Dell noch einmal die Kurve bekommen. Der Akku kann nun wieder geladen werden, was es dem Erdwesen immerhin ermöglichte, da die Mediathek unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks ja leider abermals unpässlich war, die komplette Staffel von Robert und Eva zu Ende zu schauen – über YouTube!!!

War das ein Stress.

Aber ich kann mich noch erinnern als wir damals sogar über Radio darüber informiert wurden, dass „heute“ der komplette Fürstenhof in die Luft fliegt. – Am besten war natürlich der Moment, an dem Barbara im Wasser versank.

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Dell XPS 15 9530: „Schlechtester Computer der Welt“

Wenn es einen PC gibt, der den Titel „schlechtester Computer der Welt“ verdient, dann mein Dell XPS 15, das ultra-teure Ultrabook. Es kündigte sich seit einigen Tagen an. Jetzt wo ich seit dem Wiederbeleben meines DSL-Accounts (das war diesen Februar) über Internet Fernsehen schaue (was für eine verantwortungsvolle Aufgabe für so einen Luxus-Laptop!), ist mir seit zwei Wochen aufgefallen, dass trotz Ladevorgang der Akku immer leerer wurde. Heute war es dann offensichtlich. Aus irgendeinem Grund kann jetzt der Akku gar nicht mehr geladen werden.

Zur Erinnerung: Der Laptop hat inzwischen die 4. Hauptplatinen, den 3. Akku und das 2. Netzteil. Den Laptop hatte ich dann im Dezember 2016 mit Win10 versehen – da bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher – geladen, aufbewahrt und gar nicht mehr verwendet.

Was hat sich Dell nur dabei gedacht, so ein Teil überhaupt an irgendwen zu vekaufen? Ich darf gar nicht daran denken, wieviel herausgeschmissenes Geld das war! Die Hinweise auf genau dieses Ultrabook hat Dell übrigens schon sehr frühzeitig von seinen eigenen Webseiten entfernt. Gerade so, als hätte es diesen Computer niemals gegeben.

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Prophetin im Original

Prophetin im Original

Prophetin, 22.04.2019

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Fahrprobe

Heute ist das Erdwesen mit der Prophetin zum Garten geeilt. Geeilt ist aber auch schon zu viel gesagt, denn es war wirklich eine Probefahrt. Zuerst schrappte das vordere Schutzblech, welches offenbar baugleich zu Vedra ist. Abhilfe kann es da kaum geben, denn die Prophetin hat eine dicke Bereifung, die hoffentlich auch zu Gunsten einer etwas dünneren getauscht werden kann.

Als das Schutzblech dann endlich ruhig war, kam die Schubkraft dazu. Bei dem guten Wetter waren allerdings auf der Erdwesenschen Rennstrecke ganze Heerscharen von Fußgängern unterwegs. Dazu jede Menge Radfahrer, die offenbar ihre Fahrräder nur zu Ostern hervorholen. Alles in allem, war das wirlich kein guter Tag, um ein neues eBike zu testen.

Wie aber bewegt man sich fachgerecht auf einem eBike nach vorne? Wenn ich mir die Leute auf eBikes so anschaue, so trampeln die unermüdlich. Das kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen. Weshalb trampeln, wenn man sich zumindest 2/3 der Zeit auch anschieben lassen kann? Also einmal treten und ausrollen… dann wieder treten und ausrollen… dann wieder treten… Das war eine ziemliche Tortour, aber das Erdwesen ist immerhin an- und später auch wieder zurückgekommen. Und das alles ziemlich ausgeruht. Der Lauf ist dabei alles andere als gleichmäßig, denn die Geschwindigkeit passt niemals zum eigenen Trampeln. Einmal ist es schneller, dann wundert man sich, dass man nicht stehen bleibt. Ich glaube es wäre wirklich einfacher, wenn man mit dem rechten Griff ganz normal Gas geben könnte und gar nicht zu trampeln bräuchte. Für was soll denn das Trampeln gut sein? – Das entzieht sich momentan wirklich meinem Einfallsreichtum. Und warum trampeln die Leute, wenn sie es doch eigentlich gar nicht in dem Umfang tun müssten?! – Rätsel über Rätsel.

Der auffälligste Unterschied zwischen der Prophetin und dem Danziger Creme ist die umfassende Federung der Prophetin. Die Sattelstütze gibt unmerklich nach, die Gabel – inzwischen nachjustiert – taucht überall ein und die für ein Trekkingbike viel zu dicken Reifen federn auch nochmal. Da kommt einem selbst die übliche Holperstrecke vor wie eine neu geteerte Fahrbahn. Nunja. Vielleicht nicht ganz. Am Kanal wurde nämlich die Fahrbahn in der Tat runderneuert, was dazu führt, dass die südliche Seite dermaßen abschüssig zum Kanal hin ist, dass niemand sie fahren mag – aus Angst, die Fahrt könnte dann doch unversehens im kühlen Nass enden. Und dass man ein Fahrrad nicht mehr herausbekommt, wenn es erst einmal im Kanal liegt, hatte ja schon vor langer, langer Zeit ein Arbeitskollege des Erdwesens getestet. Dazu kommt, dass der neue, oft auch noch sehr grobe Schotter, in keiner Weise festgefahren ist und ob das überhaupt je klappen wird, liegt auch noch in den Sternen. Offenbar haben die Kanal-Fahrradweg-Bauer aus den Fehlern vor Jahren gelernt als der kleine spitze Split so ziemlich jedem Fahrradreifen den Garaus machte, aber ob so grober Schotter auf einem Fahrradweg wirklich angemessen ist und ob ein Fahrradweg dadurch besser wird, dass man ab der halben Breite eine Art Steilhang zur Kanalseite hin baut?! Wohl kaum.

Zurück ging es dann abermals in gemächlichem, stets schwankendem Tempo. Wozu braucht es eine Gangschaltung, wenn man geschoben wird? – Aber auch bei ausgeschaltetem Motor ist das Fahrrad gut fahrbar, allerdings ist die Gangschaltung nicht richtig eingestellt. Hinzu kommt ein zwar äußerst formschöner und stabiler Gepäckträger dem aber leider eine Begrenzung in Richtung Sattel fehlt und der außerdem schlicht zu schmal gestaltet ist, als dass jemand darauf etwas nützliches transportieren könnte.

Folglich müsste die Prophetin folgendermaßen aufgepeppt werden, um ein gutes Fahrrad zu werden:

  • Gangschaltung einstellen
  • Gepäckträger austauschen
  • Schmale Marathon Plus unzerstörbar aufziehen
  • Vorderradbremse nach rechts und Hinterradbremse nach links tauschen

Der Sattel hat sich bisher als unproblematisch herausgestellt, aber das waren ja mit dem Umweg durchs Neubaugebiet auch nur ca. 25 km und am Ende der Strecke war die Gefahr tatsächlich nicht mehr ganz so groß, dass das Erdwesen jemanden niedermetzelt.

– To be continued. –

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Erdwesen’s ganz persönlicher Car-Freitag

Was gibt es Karfreitag Schöneres, als einen Osterbesuch im Pflegeheim zu machen – mit einem 21 Jahre alten Opel Astra, einer 82-jährigen Rollator-Dame im Gepäck und ohne Händi, weil das die Heimbewohner/innen nur verschrecken würde, wenn es losgeht? – Ganz klar. Schöner ist es, das Pflegeheim wieder zu verlassen, in den hübschen brilliant-roten Astra einzusteigen und wieder zur wartenden Suzi zurückzukehren.

Sagen wir mal so. Rollator verstaut, Rollator-Dame verstaut, Gepäck verstaut, ins Auto gesetzt und am Schlüssel gedreht, während die Rollator-Dame nebenan unverdrossen weiterplappert. Ergebnis: Bis auf das Plappern, Stille!

Flugs zum Tank hinten rechts gelaufen, den Tank aufgeschraubt, entlüftet, wieder halbherzig zugedreht. Der Tank ist bis Oberkante voll. Erneut am Schlüssel gedreht! Nichts!!

Heckklappe auf, Abschleppseil in gelb herausgefischt, hinten in der Öse befestigt und wild umhergeschwungen, um jemanden zu finden, der uns mal kurz rückwärts aus der Parklücke befördert:

„Das Auto ist ganz neu! Damit kann man nicht abschleppen. Ich weiß gar nicht wie das geht!“ – Oh Armut!

Abwinken schon von weitem. Okay, ich hab Verständnis. – Ob ich mit 85+ noch irgendwen abschleppen werde? Da bin ich mir auch nicht ganz sicher ;-)

Endlich kommt eine bezahlte Pflegekraft, deren Schicht in Kürze beginnt. Das Erdwesen schmeißt sich todesmutig vor dem rollenden Wagen in den Staub und befestigt irgendwo am Rahmen das andere Ende des Abschleppseils. Der dicke Kombi rollt an und zieht den kleinen Astra mit Leichtigkeit rückwärts aus der Parklücke. Mit etwas Geschick und gutem Willen, werde ich ihn so in Abfahrtposition bugsieren können. Was sind schon 1,2 Tonnen?! Schließlich habe ich schon auf der Papenburger Rennstrecke gelernt, dass man Suzi mit einem einzigen Finger in Balance halten kann. Da werden zwei Hände sicher auch für einen Astra reichen!

Nach ca. 7 Jahren wird die Rollator-Dame endlich mal wieder hinters Steuer verfrachtet – zum Lenken. Zuerst klappt das Schieben ganz gut, aber auf dem Schotter rutscht auch das Erdwesen gelegentlich weg. Doch Hilfe naht! – Vorbei kommt ein Mann, der einen Rollstuhl, wahrscheinlich mit seinem Vater drin, schiebt. Wo er sowieso schon dabei ist, wechselt er kurz entschlossen vom hintern Rollstuhl zum hinterm Astra, während die Rollator-Dame, immer noch am Steuer, entsetzt ist, ob der hohen Geschwindigkeit, die wir dabei erreichen. An günstiger Stelle und weil Gegenverkehr naht, wir uns aber auf der linken Spur befinden, breche ich die Aktion ab. Mir fällt gerade nicht ein, wie ich der Versicherung schildern soll, wie sich der Frontalzusammenstoß eigentlich ereignet hat. Aber der wohl um die 90 Jahre alten Dame im herannahenden Kleinwagen gelingt es, sich spontan an die englische Situation vorm Pflegeheim zu gewöhnen und weicht gekonnt in Richtung Wiese aus. Schweren Herzens verabschiede ich mich vom Rollstuhl-Schieber und begleite ihn noch die paar Hundert Meter zurück bis zu meinem gelben Abschleppseil und seinen durchaus interessiert wartenden Vater im Rollstuhl.

Doch – Hilfe naht auch hier, direkt beim Gegenverkehr! Diesmal ist es der Mann, vor dessen Haus wir in letzter Sekunde zum Stehen gekommen sind. Er ist Opel-Fachmann, das merkt man sofort und zieht sich extra für uns sogar ein T-Shirt an, wenngleich das jetzt seinen opulenten Oberkörper verbirgt.

Ist es die Batterie? – Wohl kaum! (Aber wir bekommen trotzdem Starthilfe, hat sich das Anschaffen der Kabellage doch endlich mal gelohnt.) Irgendein Wackelkontakt in der Elektrik? – Doch nicht bei dieser genialen Karosse! Die läuft seit mehr als zwei Jahrzehnten tadellos – abgesehen von seltenen Ausnahmen, die dazu führen, dass wir für gewöhnlich ein komplettes Werkzeugarsenal mit uns herumfahren, welches ich nur aus dem einzigen Grunde im Laufe der Zeit reduziert habe, weil ich von über der Hälfte der Dinge gar nicht weiß, wie ich sie verwenden könnte. Meiner Ansicht nach ist der Anlasser kaputt und der Schlüssel hat schon immer eine Macke bei Sonnenschein, den wir heute reichlich haben. Bei einem Sauwetter wäre das hier bestimmt nicht passiert!

Der Mann holt seinen Opel und fragt nach einer Abschleppöse?! Einer was?!?!?! – Ich nehme immer den Rahmen… Der Profi zeigt uns wie’s geht (05.05.2019 – Unglaublich: Ich finde im ausgelagerten Werkzeugkoffer auch unsere Abschleppöse! Wie konnte das geschehen? Ein Abschleppseil ohne eigene Opel-Öse?! Kommt jetzt nicht mehr vor!). Er schraubt die Öse hinter die kleine Klappe, die mir aber auch wirklich noch niemals zuvor aufgefallen ist, zieht sie fest, klinkt das Seil ein. Ich befestige das andere Ende an seiner Anhängerkupplung und es geht los – für uns wie angeordnet im zweiten Gang. Auf die nächst größere Straße und mit Anlauf. Keine 200 Meter und der Astra läuft. Ich wage allerdings nicht, mich noch in irgendeiner Form zu bewegen. Nachdem mich das Abschleppseil durch die herunergekurbelte Scheibe wieder erreicht hat, verabschieden wir uns voller Dankbarkeit. Dank dem beherzten Eingreifen der Rollator-Dame verpasse ich die Straße, auf die wir abbiegen müssen und lande auf einem Parkplatz, wo wir fast noch einen Crash haben. Nun ja!

Nun aber flugs in Richtung Suzi, denn dort wartet auf die Rollator-Dame schon der ambulante Pflegedienst. Dieser kommt uns tatsächlich auch schon wieder nach dem erfolglosen Versuch der Pflege einer heute nicht anzutreffenden Rollator-Dame entgegen und ich schaffe es, Maria klar zu machen, dass sie als erste zurückfährt, da ich für den Astra eine günstige Ausgangsposition für die nachfolgende Fahrt in die Werkstatt einnehmen muss.

Dort nun packe ich, der Astra läuft selbstverständlich noch, das volljährige Pasadena-Bike in den Kofferraum, um von der Werkstatt in der Dom-Metropole noch irgendwie zurück zu meiner Suzi zu kommen, die dann ca. 7 km entfernt auf mich warten wird. Nachdem Maria den Ort des Geschehens wieder einmal voller Unverständnis verlassen hat – Maria ist eigentlich Vermessungstechnikerin und daher eine wirklich komplett ungewöhnliche Besetzung in Sachen Pflege – folge ich in gebührendem Abstand. Auf geht es in die Nachbargemeinde und zur allseits bekannten Opel-Werkstatt. Dort erkennen sie dieses Auto schon von Weitem. Es darf, soweit mir bekannt ist, von Alters her jederzeit dort Parkplätze blockieren oder gen Türen rollen. Ich muss nur noch einen Zettel mit Beschreibung der zu erledigenden Arbeiten, Telefonnummer und Schlüssel in den Briefkasten einwerfen. Sogleich begeben Pasadena und ich uns zurück, vorbei am wunderschönen Dom und in Richtung der wartenden Suzi. Dank Rückwind und vollendetem abendlichen Sonnenschein ist all dies vortrefflich möglich.

Ich weiß nicht, wie andere Menschen ihre freie Zeit verbringen. Aber mich macht soviel Abenteuer immer wieder aufs Neue total fertig! Von daher verbringe ich sie meist mit Ausruhen. Bis die nächste Katastrophe – in aller Regel unvermittelt – über mich hereinbricht.

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Prophetin im Fuhrpark

Anfang Februar hatte das Erdwesen die ersten Informationen bekommen. Am Sonntag erreichte endlich der Prospekt das Erdwesen. Heute wartete das Erdwesen dann schon ab 6:51 Uhr vor dem hiesigen Aldi, um endlich der 11-jährigen Planung Taten folgen zu lassen. Einen A-Führerschein brauchte sie zwar nicht, aber das hätte ja auch gut anders kommen können.

Das Erdwesen ist also nun im Besitz einer um 7:04 Uhr eingekaufen Prophetin mit theoretisch 120 km Reichweite im Schubmodus. Das war gar nicht so einfach, denn es waren offenbar noch Damen-Bikes vom Vorjahr übrig. Zwei Herren-Räder wurden aus dem Kühlraum geholt und endlich bekam das Erdwesen Zugriff auf genau ihr neues e-Trekkingrad.

In Kürze folgen die üblichen Umbauten, wie sie alle meine Bikes über sich haben ergehen lassen müssen. Die erste Montagerunde ist erfolgreich verlaufen, ebenso die ersten drei Runden um das Erdwesensche Domizil. Auf alles weitere bin ich schon sehr gespannt!

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Tolino-Update von Hand

Das automatisierte Tolino-Update hat nicht mehr geklappt. Also hat das Erdwesen heute von Hand ein Update eingespielt. Nun ist das Betriebssystem wieder up-to-date und der Zugriff auf den Hugendubel-Shop ist wieder möglich. Ein englisches Buch, welches das Erdwesen zwar einst gekauft hat, jedoch niemals abrufen konnte, ist nirgends mehr auf der Liste der gekauften Bücher verfügbar. Damit bestätigt auch der Tolino jegliches Argument gegen den Kauf digitaler Medien auf das Feinste.

Ein einmal gekauftes, gedrucktes Buch wäre nur abhanden gekomme, wenn es direkt nach dem Kauf aus der Einkaufstasche gerutscht wäre oder wenn das Erdwesen es direkt am Thresen hätte liegen lassen. Digitale Sachen aber „verschwinden“ in nicht mehr nachvollziehbarer Art und Weise und sind weg – ohne dass man noch einen Beweis hätte, der zeigt, dass man es überhaupt einmal besessen hat.

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