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Louis Schraubertipps zum Download

http://www.louis.de/newsletter.php?id=1202&topic=schraubertipp

Geodaten auf Bundesebene - eine seltsame Liste

Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich dieser Link auf. Obwohl die Überschrift “Geodatenbedarfserhebung: Produktübersicht” heißt, scheint es sich tatsächlich um räumliche Daten der an der Bedarferhebung beteiligten Bundesbehörden zu handeln.

http://ims.bkg.bund.de/website/Produktuebersicht.html

Rauhreif

Nun wird es anscheinend wirklich kalt. Nachdem wir Anfang Oktober einen zweiten Sommer mit regelrechter Hitzewelle hatten, gab es heute morgen auf dem Weg zur Arbeit einen Mittellandkanal mit Nebelschwaden und - zum ersten mal in dieser Saison - Rauhreif-Büschen nebenan.

Noch harren die Geranien auf dem Balkon aus… vielleicht wird es ja doch nochmal wieder wärmer?!

Routenplaner auf Basis von OpenStreetMap

http://www.yournavigation.org/

Die Misere der Bearbeitung von komplexen Problemstellungen

Wenn man zu einer komplexen Materie, die bei jeder neuen Diskussion immer wieder neue Fragen aufwirft, immer wieder neue Fragen stellt, bekommt man unterschiedliche Antworten. Diese Antworten können einmal richtig, ein andermal aber vollkommen falsch sein.

Im Enteffekt muss man darum die gleichen Fragen immer wieder erneut stellen, denn es gibt zu wenige Leute, die sie tatsächlich sachlich richtig beantworten könnten, so dass die gegenseitige Kontrolle bei der Beantwortung einfach versagt.

Im schlimmsten Falle geht es so weit, dass der Fragesteller insbesondere von denen, die überhaupt keine Stellung nehmen können oder wollen, als Störer empfunden wird. Diese fangen dann an den Fragesteller zu verunglimpfen und eine Meinung, die der Mehrheit zu entsprechen scheint, zu bevorzugen.

Im Ergebnis kommt man also zu keinem echten fachlich richtigen Ergebnis, sondern lediglich zu einer Einigung, die sich auf das Nichtwissen der Mehrheit bezieht und welches sich letzten Endes nicht in die Praxis umsetzen lässt.

Aber auch bei der Umsetzung in die Praxis “kuschen” die meisten, da dies die wenigsten Probleme für den Einzelnen verursacht. In der technischen Ausführung durch jeden Einzelnen entstehen dadurch eine Vielzahl von unterschiedlichen Lösungen, die sich überhaupt nicht mehr vereinheitlichen lassen.

Tja, und darum kreist auch heute noch die Sonne um die Erde und nicht umgekehrt :-|

83 Tage: Der langsame Strahlentod des Atomarbeiters Hisashi Ouchi (NHK-TV)

Vor längerer Zeit schon mal hatte das Erdwesen einen japanisch sprechenden Physiker getroffen, der sie auf das Unglück in Tokaimura hingewiesen hatte. Seiner Schilderung nach hatte sich ein dort arbeitender Wissenschaftler in selbstloser Art und Weise geopfert, um ein größeres Unglück zu verhindern. Nun, ob das stimmt, kann das Erdwesen nicht sagen. Dieser Bericht handelt lediglich von einem Arbeiter in einer Anlage zur Verbrennung von radiaktivem Müll, der zur falschen Zeit am falschen Ort war, um etwas zu tun, dessen Gefährlichkeit er schlicht nicht einschätzen konnte. Und genau das ist Herr Ouchi.

Herr Ouchis eigene Reaktion auf die Verstrahlung mit möglicherweise 20 Sievert (ab 8 Sievert ist die Todesfolge einer Verstrahlung gewiss), wird in diesem nüchternen Bericht nur bis zum Tag 10 oder 11 nach der Verstrahlung wieder gegeben. An diesem Tag verlangt er, nicht mehr länger wie ein Meerschweinchen (Versuchstier) behandelt zu werden. Was dann jedoch folgt ist eine Tortur von 73 weiteren Tagen, die dieser arme Mann zum größten Teil bei vollem Bewusstsein aber handlungsunfähig erdulden muss, während er sich innerlich “auflöst”, über keine Haut mehr verfügt, die seine verstrahlte Vorderseite in irgendeiner Art und Weise schützen könnte und ihm mehrere Liter Flüssigkeiten täglich zugeführt werden, damit er nicht doch (”vorzeitig”) stirbt.

Der Bericht ist nüchtern. Er beschränkt sich darauf, die Gedanken und Empfindungen des Pflegepersonals wieder zu geben. Er listet die medizinischen Fakten auf und einige Fotos ergänzen die Darstellung. Nichts für gefühlsduselige Naturen, nichts für Leute, die ohnehin nachts schon schlecht schlafen. Ein trockener Bericht, der allein durch seine Trockenheit in beängstigender Art und Weise fesselt.

Letzten Endes geht es nicht darum, dass es sich hier um ein Strahlenunglück handelt. Fast glaubt man beim Lesen, dies ist nur der Aufhänger, um diesem Buch in Zeiten nach Fukushima die Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient.

Es geht hier um Verantwortung, die jeder einzelne von uns hat. Es geht darum, andere nicht blindlinks in “Fallen” laufen zu lassen, die sie selbst einfach nicht zu sehen im Stande sind und es geht um Mitgefühl, was in unserer ach so hoch zivilisierten Gesellschaft immer mehr abhanden kommt, weil technisches eben technisch machbar ist. Wäre Herr Ouchi tatsächlich ein Meerschweinchen gewesen, hätte sich wohl ein örtlicher Tierschutzverein gefunden, der sein auswegloses Leiden beendet hätte. Aber Herr Ouchi ist ein Mensch und allein aus diesem Grunde dazu verdammt, anderen Menschen dazu zu dienen, das technisch machbare zu erforschen und weiter zu entwickeln.

Gegenüber der Technik zur Lebenserhaltung ist der einzelne machtlos. Dass auch die Situation durch die Herr Ouchi in diese Lage geriet durch für den einzelnen nicht zu durchschauende Technik herbeigeführt wurde, ist nur ein verschwindend kleiner Aspekt des ganzen hier beschriebenen Unglücks. Das Buch ist das Portrait eines bemitleidenswerten Menschen in einer Gesellschaft, die zwar als zivilisiert gilt, es definitiv jedoch nicht ist. Es ist nicht notwendig, für diese Feststellung bis ins dunkle Mittelalter zurück zu blicken. Wir sind nämlich keinen Deut besser als die Folterknechte von einst.

11° C

Brrrrrr. Viel mehr kann man momentan nicht dazu sagen. Seit mindestens einer Woche haben wir ein echtes Sauwetter. Kaum einen Tag, an dem man ohne die unfreiwillige Dusche zur Arbeit kommt. Heute morgen zeigte das Thermometer am Mittellandkanal dann auch glatte 11° und das im Stadtaußenbereich von Hannover, wo es durchaus noch eine flächendeckende Bebauung gibt.

Wikipedia… und die UNESCO

Einigermaßen geschockt war heute das Erdwesen, als es einen Begriff suchen wollte und dafür erstmal Wikipedia konsultierte. Da prangte Ihr auch schon in großen Lettern entgegen:

“Zeit für das erste digitale Weltkulturerbe?
Wikipedia muss Weltkulturerbe werden. Jetzt Petition mitzeichnen!”

Na - ganz sicher nicht! Gnadenlose Selbstüberschätzung, so könnte man es wohl auch nennen. Wer ist nur darauf gekommen, Wikipedia unter den Schutz der UNESCO stellen zu wollen? Das wäre so, als beantrage man, die CeBIT unter Schutz zu stellen. Die mag auch irgendwie wichtig sein, aber wird es wohl auch nicht zum Weltkulturerbe schaffen, obwohl jeder nach Gutdünken teilnehme kann.

Möglicherweise benötigen wir tatsächlich irgendwann eine Kategorie “digitale Weltkulturgüter”, aber ob das nun unbedingt mit Wikipedia anfangen muss? Wikipedias Vorteile liegen jedem, der es nutzt, klar auf der Hand. Man bekommt erste Informationen und kann ein erstes Urteil fällen. Jedoch, und da haben wir den Knackpunkt, ist vielen Leuten nicht klar, dass nicht nachgeprüft werden kann, ob ein Wikipedia-Autor wirklich Ahnung von der Materie hatte oder vielleicht doch nicht. Von daher ist es schwierig, Artikel, die nicht das eigene Fach betreffen, einschätzen zu können. Die Benutzung von Wikipedia verlangt einiges vom Nutzer und leider scheint dies dem größten Teil der Wikipedia-Nutzer überhaupt nicht klar zu sein. Sie nutzen Wikipedia wie man z.B. auch das tägliche Fernsehprogram nutzt. Sie konsumieren, ohne viel Zeit auf das Reflektieren der erhaltenen Information zu “vergeuden”.

“Aber in Wikipedia steht…” - Wie oft habe ich das inzwischen schon von an sich durchaus intelligenten Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen gehört?! Und so antwortet das Erdwesen stets mit einer Frage, in welchem Artikel, denn ihr neues “Wissen” verankert sei, um dann zu erläutern, dass sie dort einfach in 15 Minuten noch einmal nachschauen sollten. Dann stünde dort nämlich etwas anderes - und zwar das “richtige”.

So gut Wikipedia für Überblickswissen geeignet ist, so schlecht ist es doch für eine Detailbeurteilung bestimmter Themen geeignet, insbesondere dann, wenn daraus verbindliche Entscheidungen resultieren sollen.

Was glauben die “Wikipedianer”, was hier unter Schutz zu stellen wäre? Die Inhalte können es nicht sein, denn sonst müsste ja auch der gute alte Brockhaus, das große Meyers oder die Enzyklpädia Britannica unter Schutz gestellt werden. Was ist mit OpenStreetMap? Und was ist mit den ganzen Fachforen? Gibt es eine Software, die es verdient, unter Schutz gestellt zu werden? - Wenn ja, dann sicher Windows, oder?

Es ist blödsinnig, digitalen Firlefanz als Weltkulturerbe zu sehen. Dafür verändert es sich viel zu schnell. In 10 Jahren wird man vielleicht schon über die lächerlichen Versuche, das “Weltwissen” im MediaWiki zu horten lachen, weil es längst intelligente Datenbanken gibt, die tatsächlich Fragen zu lösen verstehen, sofern die Fragen erstmal jemand überhaupt stellt. Wikipedia ist nur eine schlaffe, aber dennoch meistens aktuelle Ausgabe einer ganz normelen Enzyklopädie. Nicht mehr und nicht weniger. Das “Weltwissen” oder das, was wir derzeit dafür halten, unter Schutz zu stellen, das könnte man nicht nur unter dem digitalen Aspekt sehen, wenn es den meisten Leuten vielleicht auch hier zum ersten mal bewußt wird, dass es so etwas gibt (…).

Wie sieht es aber mit der Software aus? - Wohl eher nicht. Das System “unbekannte Begriffe” nach dem ABC zu sortieren und in Artikeln zu erläutern, das hat wohl jemand schon vor sehr, sehr langer Zeit erfunden. Wikipedia wird wissen, wer das war. Das ist also auch nicht neu. Die Software selbst, war sicher nicht die erste ihrer Art und dass viele Leute an dem Wissen mitarbeiten, das ist auch schon bei den Mönchen vermutlich so gewesen. Nur kannte man sich untereinander und hat sicherlich darauf geachtet, dass nicht irgendein Pausenclown etwas schrieb, über das er nichts wußte.

Was bleibt ist, dass zum ersten mal Menschen mit und ohne Wissen eine Wissenstabelle erstellen, die dann “irgendwie” für alle “pseudo-verbindlich” und - und das ist der Hauptpunkt - zugänglich ist. Die Meute hat hier natürlich eine ziemlich große Macht, aber die Geschichte zeigt auch immer wieder, dass die Masse nicht unbedingt “im Recht” sein muss. Eher sieht es doch so aus, dass die meisten Menschen gerne ein Stück vom Ganzen sein möchten. Da ist es nicht schlecht, hier und da eine Sieger- oder gar Ehrenurkunde zu ergattern. Hier und da einen kleinen Pokal zu bekommen oder halt Bestandteil etwas so gewaltigen wie einem Weltkulturerbe sein zu wollen. Und manchen steigt so etwas einfach zu Kopfe. Aber besser oder wichtiger wird die Angelegenheit damit auch nicht.

Erdwesen meint daher:
Wikipedia? Kein Weltkulturerbe, sondern nur eine temporäre Erscheinung, die die Welt sicherlich verändert hat und verändern wird.

CSW-Requests

CSW-Requests

Eine kurze und verständliche Anleitungssseite mit allen Parametern von mapinfo:

http://reference.mapinfo.com/software/mapinfo_developer/english/1_0/csw/

GetCapabilities (Was kannst Du?)

Service=CSW&Request=GetCapabilities

DescribeRecord (Was gibts zu sehen?)

Service=CSW&Version=2.0.2&Request=DescribeRecord&TypeName=gmd:MD_Metadata

Service=CSW&Version=2.0.2&Request=DescribeRecord&TypeName=csw:Record

Service=CSW&Version=2.0.2&Request=DescribeRecord&TypeName=csw:Service

GetRecords (Wieviele Metadatensätze sind vorhanden?)

Service=CSW&Request=GetRecords&Version=2.0.2&typeNames=csw:Service&ElementSetName=full&outputFormat=application/xml&CONSTRAINTLANGUAGE=Filter

GetRecordById (Zeig mir mal diesen speziellen Metadatensatz!)

Service=CSW&Request=GetRecordById&id=uuid_hier_angeben&elementSetName=summary

Service=CSW&Request=GetRecordById&id=uuid_hier_angeben&elementSetName=brief

Service=CSW&Request=GetRecordById&id=uuid_hier_angeben&elementSetName=full

Stau oder nicht Stau

Einen Überblick über die gesamte Verkehrsinformation Norddeutschlands gibt es hier: http://www.verkehrsinfo-nord.de/

Tomtom meldet hier: http://www.tomtom.de/livetraffic?

Navteq: http://www.navteq.com/