Pfirsich

Das Erdwesen liebt Pfirsich. Die Frucht, Marmelade, Saft oder Konzentrat. Aber wer kann schon von sich behaupten, dass er den ganzen Morgen mit rosig farbenem Pfirsichholz geheizt hat. Zum Glück ist die Flöte aus Birnbaum und somit nicht in Gefahr.

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Frohes Neues!!

Wir haben es geschafft 2020 hinter uns zu lassen. Lasst uns alle fest die Daumen drücken, dass dieses Jahr ein Stück weit normaler wird als das vergangene :-)

Ein Hoch auf Ostwestfalen! Es scheinen noch viele, viele Menschen Feuerwerk eingelagert zu haben :-)

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2020 – Was für ein Jahr!

Das Jahr neigt sich unvorhergesehener Weise tatsächlich dem Ende. Es wird uns mit Sicherheit in Erinnerung bleiben.

Soviel Autobahn in solch einem Höllentempo bin ich noch nie zuvor gefahren! So viele Kleidersäcke habe ich noch niemals in DRK-Container gepackt! Und noch niemals habe ich vor 18 bisher nicht gegessenen Nudelpaketen gesessen, obwohl ich schon mindestens 6 abgelaufene erfolgreich gekocht und gegessen habe. In keinem Jahr zuvor habe ich dermaßen viel Holz von hier nach dort und wieder zurück geschleppt.

Klopapier ist noch da und im Zweifelsfall gibt es hier noch einen Miststreuer voll mit alten Zeitungen. Das Mehl ist nicht verbacken und die Zuckervorräte dürften noch einige Jahre ausreichen. Ich bin auf die Nachrichten im Neuen Jahr gespannt. Da wird ja eine furchtbare Zahl fehlen, denn das Erdwesen hat nirgendwo Böller zum Verkauf finden können. Was ich allerdings ziemlich daneben finde ist es, nicht einmal Luftschlangen oder Cocktailstrohhalme anzubieten. Vielleicht sind die Strohhalme aber auch schon länger verboten, weil sie ja aus Plastik sind. Es bleibt nur die Frage, warum es dann immer noch SUVs auf den Straßen gibt! Und Leute: Nein, das Klima müssen wir nicht retten. Das Klima überlebt in jedem Falle. Es ist nur ein Klima, was für uns Menschen weniger gut geeignet ist und viele von uns werden dabei draufgehen. Mehr übrigens als durch diesen kleinen Virus.

Eins haben wir dieses Jahr in jedem Falle erkennen müssen. Es ist nicht nur Mehl und Klopapier, was bevorratet werden muss, sondern auch Feuerwerk gehört definitiv dazu. Das passiert uns ordentlichen Deutschen sicherlich kein zweites Mal. Ich bin wirklich auf Mitternacht gespannt. In Richtung Süden und Westen gibt es keine Ausgangssperre. Allerdings ist es ziemlich nebelig und nicht einmal die Lichter der Nachbarstraße sind noch wirklich zu sehen.

Wer hätte gedacht, dass aus uns allen Maskenspezialistinnen werden und dass es voll en vogue ist, um andere Leute einen großen Bogen zu schlagen! Nicht alles ist schlecht, aber vieles anders. Unsere Innenstädte werden das nicht überleben. Und vermutlich wird auch niemand mehr behaupten, dass es in den Wohngebieten nicht ausreichend Parkplätze für die Paketlaster gibt. Wer braucht noch ein Auto, wenn man auch von zu Hause aus arbeiten kann? Oder brauchen wir es gerade, weil der ÖPNV nicht mehr nutzbar ist? Dieses Jahr wird viele Spuren hinterlassen und wenn wir später einmal die Berichte darüber im Fernsehen sehen, dann werden wir die unglaublichen Details mehrheitlich auch schon vergessen haben.

Am erstaunlichsten ist für das Erdwesen, dass schon einen Tag nach Weihnachten wirklich die ersten Menschen in Pflegeheimen geimpft wurden. Aber nun, da die Engländer die Idee hatten, mit der zweiten Impfe bis zu 3 Monate zu warten, weil ja so auch schon ein 50% Schutz erreicht ist und sich die Bundespolitiker natürlich wieder dranhängen, obwohl unsere Situation in Deutschland lange nicht so übel ist wie die in England?! Sorry, aber für mich erweckt das einfach den Eindruck, die Hübschen und Betuchten bemerken gerade, dass sie erstmal keine Sonderlocke bekommen und nun wollen sie auch etwas vom Kuchen abhaben. Wozu also über 80-Jährigen einen 90% Schutz gewähren, wenn man doch alles weiter so handhaben kann wie bisher?! Wozu einige „bevorteilen“, wenn doch der „Rest“ „unter der Knute“ gehalten wird? Was für ein Schwachsinn ist es, der da schon wieder in einigen Politikerhirnen herumspukt. Arbeitsscheue Labertaschen. Hoffentlich werden auch die genauso vom Erdboden verschwinden, wie unsere einst belebten Innenstädte.

Und was das Erdwesen wirklich hofft: Das HomeOffice wird dazu führen, dass sehr viele Immobilienspekulanten auf ihren vollständig überteuerten Innenstadtimmobilien, die sie absichtlich über Monate leer stehen ließen, um den Wohnungsmarkt weiter zu befeuern, endgültig nicht mehr zu den horrenden Preisen werden verkaufen können. Großstädte sind einfach viel zu gefährlich und sie bieten zu wenig echten Lebensraum. Zu viele Leute zu dicht beieinander. Das haben in diesem Jahr ganz viele Menschen verstanden. Und die Großstädte selbst? Zu was sind sie noch Nutze, wenn es keine nette Innenstadt mehr gibt, wo ich mir alles sofort ansehen kann, wo ich alles sofort kaufen kann, wo ich mich überall hinsetzen kann, um Eis, Kuchen, Pommes oder wer weiß was zu essen. Innenstädte ohne Kaufhäuser. Herrn Önay wird´s freuen. Er braucht überhaupt nichts mehr zu tun, die Autos in der Innenstadt nehmen so ganz automatisch ab, denn warum sollte noch irgendwer in eine Innenstadt fahren? Die amerikanischen Städte haben das doch schon vor Jahrzehnten vorgemacht. Wollen wir das? Wo wird sich unser Leben demnächst abspielen? Es sind so viele interessante räumliche Prozesse und doch sind wir bis heute in Deutschland nicht in der Lage, diesem Virus mit einer funktionierenden Geodateninfrastruktur Paroli zu bieten. Was für ein Armutszeugnis!

Leute, ich wünsche Euch ein gutes Jahr 2021.

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Das Ende von Corona

Mittlerweile sind die ersten Impfzentren aufgebaut und die Landkreise haben Regeln erarbeitet, wie als erstes z.B. die Menschen in Pflege- und Altenheimen zusammen mit den sie betreuenden Personen geimpft werden können.

Die ganz hohe Poltitik hat ihrerseits die Bevölkerung in drei Gruppen aufgeteilt, die als erste, zweite, dritte geimpft werden sollen. Dies ist etwas weniger als die Hälfte der Gesamtbevölkerung. Dazu wurden kleine Gruppen der Bevölkerung ausgesondert, die ohnehin aufgrund von z.B. gravierenden Allergien überhaupt nicht geimpft werden können, weil massive allergische Reaktionen zu befürchten sind.

Soweit so gut.

Die Impfung läuft in zwei Phasen ab: Erste Impfung, dann drei Wochen warten, zweite Impfung. Bis die Impfung dann auch zuverlässig wirkt, dauert es weitere fünf Wochen. Will sagen: Nach dem Impftermin, den ich vielleicht irgendwann bekomme, dauert es geschlagene zwei Monate bis ich Corona mit weniger Symptomen oder sogar symptomfrei  überleben kann.

Tatsächlich impft man nun nach offizieller Sprechung diejenigen zuerst, denen somit „Lebensjahre geschenkt“ werden. Da wir aber in einer recht krassen Marktwirtschaft unterwegs sind könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass es notwendig ist, jetzt noch schnell die Alten und Kranken zu impfen, weil die sonst wegsterben, bevor man mit der Impfung noch etwas Geld an ihnen verdienen kann. Versierte Menschen, die z.B. dazu aufriefen, zuerst Kinder und Jugendliche zu impfen, kamen gar nicht erst so weit mit ihrer Meinungsäußerung, dass ihnen überhaupt jemand zuhören musste. Das wurde also nicht diskutiert.

Ob es aber sinnvoll ist, krückelige Wesen, die sich selbst oft genug nich einmal mehr wirklich bewußt sind, weiter als Stütze der gesamten Altenpflegewirtschaft am Leben zu erhalten, obwohl sie keine Möglichkeit mehr haben, ihr Leben zu gestalten… das darf nicht diskutiert werden. Dabei war es in früheren Zeiten bei Stämmen durchaus üblich, Alte, Garstige und Gebrechliche zurück zu lassen, damit der übrige Teil des Clans überleben konnte. Aber, das passt nicht in unsere Zeit! Lieber zahlen wir unsere gigantischen Sozialabgaben weiter, weiter, weiter. Denn in unsere Gesellschaft hoffen wir natürlich alle, so gut wie ewig zu leben und dann sind wir womöglich auf das Wohlwollen derer angewiesen, die wir gerade jetzt nicht impfen und die wir weiterhin schröpfen werden, um uns dann wirtschaftlich Überflüssige weiter am Leben zu erhalten.

Das Erdwesen will hier nicht einmal wirklich Stellung nehmen, weil das alles eine sehr schwierige Frage ist, zu der jeder eine eigene Sichtweise entwickeln muss. Aber wir müssen wenigstens erkennen, dass es eine Frage ist! Ein Faktum, welches umschifft oder ignoriert wird.

Halten wir also fest: Eine Person, die selbst noch im Januar geimpft wird, ist erst ab April geschützt vor Corona! Zur Erinnerung: April war der Monat, an dem es normalerweise Frühling wird und der Virus sich quasi von Natur aus schon weniger wohl fühlt.

Aber nun kommt das Highlight!

Eine Impfung schützt nicht vor Ansteckung. Eine Impfung schützt nach den bisherigen Erkenntnissen auch nicht davor bei einer Ansteckung das Virus trotzdem weiter zu geben. Und eine Impfung hat zusätzlich auch nur eine begrenzte Haltbarkeit von, wenn es gut läuft, einem (!) Jahr – nach allem, was man derzeit weiß und testen konnte.

Was bedeutet das nun alles für das Ende von Corona?

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Wieviel Hin- und Her ist zielführend?

Das Erdwesen ist gerade stinksauer. Hochgeköchelt hat es sich ganz, ganz langsam. Seit dem 13. März leben wir hier jetzt in einem ganz besonderen Ausnahmezustand. Dass er besonders schlimm ist oder dass man ihn nicht bewältigen könnte – das ist alles nicht der Fall! Was aber schlimm ist, ist die Art und Weise, wie unsere so genannten Volksvertreter damit umgehen. Und je höher die Entscheidungsebene, desto kurioser wird es.

Weihnachten, das offizielle Fest der Liebe und der trauten Gemeinsamkeit. Und dass, obwohl es noch nie so viele Kirchenaustritte gab wie heute. Es ist doch nicht zu fassen. Ich meine, für wieviel Prozent der Bevölkerung ist das denn wirklich ein Fest?!

Gerade mal 52,1% der deutschen Bevölkerung sind überhaupt noch „eingetragene“ Christen. Sind das denn nun unbedingt diejenigen, die sich nicht um ihre Mitmenschen sorgen und deswegen alle Corona leugnen und sich einen Dreck scheren um die einzigen Schutzmaßnahmen wie Hygiene und Abstand, die wir derzeit haben? – Das kann doch gar nicht der Fall sein. Nächstenliebe ist die Basis des Christentums.

Warum aber, feiert denn der genze Rest Weihnachten! Ich komme doch auch nicht auf die Idee, das Fastenbrechen anzugehen, wenn ich nichtmal so genau weiß, wozu?! Und ein Passafest habe ich bisher eben so wenig gefeiert. Natürlich, wird man eingeladen, wird man auch mitfeiern, aber dann wären ja genug Leute da, die es einem erklären könnten.

Und dennoch wird jetzt ganz viel Trubel zu den Coraona-Regelungen zu Weihnachten gemacht. Es können sich fünf oder 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen, aber einmal müssen sie verwandt sein und ein andermal nicht und manchmal sind es auch nur 4 Leute aus anderen Haushalten oder 4 Leute aus einem anderen Haushalt, die dazu kommen dürfen oder ob das nur bei Nicht-Verwandten gilt: ICH HABE KEINE AHNUNG!

Weihnachten ist dem Erdwesen auch egal. Das Erdwesen bestreitet ihr Flötenkonzert und diesmal wird es vielleicht sogar mehrere Gottesdienste online besuchen, weil sie sich dadurch bei Dunkelheit die Parkplatzsuche spart und auch nicht mit dem Fahrrad durch Regen oder Schnee fahren muss. Okay, da bekommt es vermutlich kein live stattfindendes Posaunenkonzert, aber das ist verschmerzbar. Fürs Radio oder fürs Internet werden sich sowieso alle die maximale Mühe geben.

Aber nun auch noch Silvester! Nachdem sich die Politik nun gedacht hat, dass Weihnachten wichtiger ist als Silvester, was ja totaler Blödsinn ist, weil lediglich die paar Leute, die im chinesischen Jahr verhaftet sind, Silvester erst im Februar feiern werden, aber alle anderen Silvester nunmal am 31.12. da gilt jetzt alles „wie immer“. Wobei auch das von Fall zu Fall unterschiedlich ist. Eins aber war klar. Nämlich, dass keine Feuerwerksraketen verkauft werden dürfen und dass auf öffentlichen Plätzen nicht geknallt werden sollte, um die Intensivstationen wenigstens von Bölleropfern zu verschonen. Und nun!?

Der Wirtschaftsmacht Pyrothechnik sei dank, werden jetzt zumindest in Niedersachsen doch wieder Böller vekauft. Ist ja auch ganz, ganz toll für die Umwelt. Und es ist auch egal, dass das Wetter am ersten Januar dadurch auch total miserabel ist. Es geht hier schließlich um Einnnahmen aus einer Branche, deren komplettes Sortiment vom Prinzip her völlig unsinnig ist. Ich meine, wenn ich schon in so einer Branche arbeite, dann muss mir doch aller wenigstens bewußt sein, dass das, was ich da tue letztlich nutzlos ist. Natürlich ist es ganz hübsch, irgendwann einmal ein Feuerwerk zu sehen und gerade in Hannover ist das ja eine echte Tradition, aber es ist eben tatsächlich vom Prinzip her verzichtbar!

Aber nun wird die Böllerei wieder losgehen. Ich bin schon sehr gespannt. Steigende Coronazahlen, dazu der ein oder andere Tote, weil quer über die Straße mit Raketen geschossen werden. Verängstigte Tiere und ganz, ganz viel Feinstaub. Völlig egal, wenn die Fidschis absaufen. Hauptsache man kann mit dem SUV um Mitternacht ohne Sinn und Verstand als zu groß geratenem Spritfresser durch die innerstädtischen Straßen rasen, weil man sich auf der Autobahn nicht traut oder die Unkosten zu hoch sind.

Corona führt uns sämtliche Mistände in unserer Gesellschaft vor Augen. Doch die Politik weigert sich zu oft, diese wenigstens zur Kenntnis zu nehmen, aus Angst in der Wählergunst auf das Maß zurückzufallen, was dem Einzelnen tatsächlich gebührt. Politik ist aber kein Geschäft. Politik ist die Kunst sich für alle einzusetzen, weil man selbst womöglich ein wenig weitsichtiger, gerechter, sozialer ist als der pure Durschschnitt derer, die man vertritt. Sonst wird man kein Politiker, sondern Wirtschaftsboss!

Wahrscheinlich kann auch ein Erdwesen nur ein bestimmtes Maß an ubiquitärer Dummheit verkraften  und das ist offensichtlich mit dem letzten OVG-Beschluss aus Lüneburg endgültig erreicht.

Das Erdwesen wartet jetzt auf den 11. Januar, denn dann ist der ganze Corona-Spuk ja vorbei *an den Kopf fass* !

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Folgen des zweiten (dritten) Lockdown

Der Lockdown funktioniert ganz prächtig. Vor allem im Osten, genauer gesagt in Sachsen. Es scheint sich jetzt richtig auszuzahlen, dass dort so viele gemeinschaftlich auf Demos gegen Corona gehen und die Werte weisen sogar steil nach oben.

7-Tagesinzidenzraten:

  • Porzellan-Landkreis Meißen = 248,2 (Gebt Gas! Nur noch ein paar Demos …)
  • Senfland Bautzen = 393,3
  • Gurkenrandgebiet Oberspreewald, Lausitz = 335,6
  • Görlitz= 378,7
  • Sächs. Schweiz, Osterzgebirge = 356,3
  • Räuchermännchen Erzgebirgskreis = 416,8
  • Zwickau = 440,9

Das Erdwesen möchte hiermit nachträglich allen Teilnehmenden ihre Gratulation aussprechen! Auf der Coronakarte von Conterra, wo ab 300 kaum noch nachgedunkelt werden kann, entpuppt sich jetzt gerade das wahre Dunkeldeutschland. Der Begriff darf daher meines Erachtens nun offiziell wieder verwendet werden – für die betreffenden Gebiete.

Selbst der Kreis Gütersloh kam nur an einem einzigen Tag mitten im Sommer auf einen Wert von unfassbaren 337,6. Klar, dass die Ossis, sich das nicht gefallen lassen konnten und nun mit allen Mitteln nachziehen. Der Kreis Gütersloh liegt übriges aktuell bei 177,8.

Und die Anti-Corona-Demo am letzten Wochenende in Hannover?! Auch hier möchte das Erdwesen Grüße an „Jana aus Kassel“ übermitteln, jene unerschrockene hessische Widerstandskämpferin gegen den Unbill des Lebens, ähm, des Virus. – Okay, dass sie gleich beim ersten Gegenargument das Weite suchte, mag jetzt komisch aussehen aber vielleicht ist sie eine Widerstandskämpferin in Ausbildung und dann fällt das unter „Nachwuchsförderung“. Wenn sie erstmal im Flur vor der Intensivstation liegt und irgendeine dunkelhäutige Schwester ihr mit einem Blasebalg Luft in die schlappen Lungen pumpt, dann kommt sie vielleicht nochmal zu sich.

Was geht hier nur ab?!

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Akku-Kettensägenmassaker

Und wieder hat das Erdwesen ein neues Tool angeschafft. Diesmal handelt es sich um einen Akku-Kettensäge von der Weltmarke Primaster. Kleinstes mögliches Format mit einer Schwertlänge von 35 cm. Die Akkus sind in der Tat winzig und die Kette natürlich äußerst grazil, aber insgesamt ist die Kettensäge viel besser als erwartet. Sie läuft sehr langsam an und hat auch sonst eine eher schleppende Umdrehungszahl, aber das tut der Säge keinen Abbruch. Sie hat bereits am zweiten Tag ihres Einsatzes ihr Geld in Form von Brennholz fast wieder eingespielt. Die riesigen Äste waren per Hand nicht zu zersägen und vorher auch absolut nicht transportabel. Nun liegt alles unter Dach und kann trocknen. Dann wird es mit der normalen Elektrosäge weiter zerkleinert.

Ein gefährliches Manko an dieser Säge ist, dass man die Stop-Vorrichtung, die die Hand vom Kettensägeblatt trennt tatsächlich betätigen muss, wenn man die Kette nachzieht, denn die Kettensäge hat immer Strom und kann damit natürlich jederzeit starten. Das erfordert eine ordentliche Disziplin. Von allem für jemanden, der sich sonst immer am Stecker orientiert.

Die Akku-Kettensäge ist das perfekte Aufräum-Tool für abgelegenes Geäst größeren Ausmaßes und liegt absolut leicht in der Hand. Nur gucken die Passanten noch etwas merkwürdig, wenn man damit die Straße entlang schlendert und hier und da mal einen Ast absägt, der ohnehin vertrocknet war. Die Leute gucken einfach zu viele Horrorfilme in ihrer coronabedingten Freizeit!

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Keine A2-Story, sondern wieder eine von Faulensiek

Die Fahrt in Richtung Münsterland am Dienstag gestaltete sich schwierig. Kaum hatte das Erdwesen sich vorgenommen, die Staus diesmal im Trockenen einfach auszusitzen, da kam die Hiobsbotschaft über das Analog-Radio: Vollsperrung bei Oenhausen, bis 2 Stunden später! Okay, das war zu lange und das Erdwesen ist mit seiner Entscheidung, sofort abzufahren auch vollends zufrieden, denn die Vollsperrung währte dann nicht nur bis zwei Stunden später, sondern war auch 3,5 Stunden später noch nicht aufgehoben. Mein Mitleid mit allen, die sich mühten, auf der von der Polizei empfohlen Umleitung in Richtung Heimat zu gelangen… Keine Ahnung, wie die aussah, aber das Erdwesen fuhr von Rinteln über Lemgo, Detmold und Horn über Schloss Neuhaus. Die Blitzer hat sie sämtlich im Kopf und hakte zumindest 5 sehr zufrieden ab als sie sie passiert hatte. Auf den kurvigen Straßen bei Faulensiek hatte es eine Menge Spaß, wenngleich der Vordermann garantierte, dass das Erdwesen auch mit einem Auto hier auf der Straße blieb und nicht versehentlich im Graben landete. Was für eine Strecke!

Erst als es dann sicher die B1 erreichte, konnte das Erdwesen zum Endspurt ansetzen und so gerade noch binnen der Erdwesen-Richtzeit von 2:45h auf der Weserbergland-Strecke pünktlich und völlig fertig am Ziel eintreffen. Zum Glück war alles bis auf die Gegend um Horn trocken gewesen!

Ich wusste nicht, dass mir die Rennfahrer-Ausbildung, die mir mein Vater unfreiwillig nach dem Führerschein angediehen lies, einmal so nützlich sein würde. Mal sehen wie lange ich noch im Besitz eines Führerscheins bin. Ich brauche auf jeden Fall ein funktionstüchtiges Navi für´s Auto. Und das nicht, weil ich mich nicht zurecht finde. Ich kann einfach im Dunklen zu schlecht sehen – was sich rechts und links der Straße befindet :)

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A2-Stories

Woran merkst Du, dass Du in den letzten Wochen zu viele Kilometer auf der A2 zurückgelegt hast?

Glassklar! Du erkennst einige Leute nicht nur an ihrem Fahrstil wieder, sondern die meisten inzwischen auch an ihrem Kennzeichen… und der Tankwart an der Ausfahrt begrüßt Dich mit immer größerer Herzlichkeit… und überreicht Dir endlich mit den Worten „Das lohnt sich für Sie!“ die neue Shaun-das-Schaf-Karte für die Sammelpunkte. Zum Glück gibts auch ein Shaun-Kissen. Das ist aktuell sehr nützlich: Wunstorf, Bad Eilsen, Weserbrücke, Gütersloh und dann noch einmal in die andere Richtung. Nur Baustellen oder Staus.

*mööööö*

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Internet mit LTE!

Wow! – Die Telekom hat es tatsächlich noch geschafft, eine funktionierende SIM zu schicken. Theoretisch ergäben sich dadurch zusätzliche 5 MBits. Aber das Signal ist wie zu erwarten recht schwach und nun hat die Hybrid-Leitung statt 6 8,7 MBits.

Für die MotoGP auf ServusTV haben auch die 6 schon gereicht :-)

Das Erdwesen wird in absehbarer Zeit vielleicht noch einmal eine verbesserte Ausrichtung der beiden Zusatzantennen anstreben. Allerdings haben auch die keine besonders langen Kabel. Beim Anstreichen der Fenster hat das Erdwesen übrigens endlich den Postanschluss ausfindig machen können. Das sieht momentan recht lustig aus. Mehr als 10 Meter Kabel von dem, was andernorts ein „Pilz“ ist quer von hier nach da, hoch, runter und wieder zurück, bis das Kabel dann an einer Stelle tatsächlich im Haus verschwindet. Über die Jahre haben sich da wohl eine ganze Reihe von Experten ausgetobt. Was mich am meisten verwundert ist die Tatsache, dass es so überhaupt klappt!!

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