Fitness-Run der Kopftuchträgerinnen

Heute war in der HAZ für die zahlende Leserschaft zu lesen, dass offenbar ein Fitness-Studio (Fitnessloft in Hannover und Laatzen) einer 35-jährigen Sportlerin, das Tragen eines Kopftuches wegen erhöhter Unfallgefahr verboten hat.

Kaum zu glauben, was so ein Bericht für Folgen hat. Zum wirklich aller ersten mal überhaupt, fand sich das Erdwesen heute beim Rückentraining in einer Gruppe mit immerhin 4 Kopftuchträgerinnen wieder?! – Das hat das Erdwesen echt aus den Socken gehauen!

Mama, Tochter und deren zwei Töchter waren mit von der Partie. Mama stand genau im Sichtfeld des Erdwesen und war definitiv heute zum ersten mal überhaupt in einer Fitness-Veranstaltung. Sie flüchtete schon nach der dritten Übung. Die Tochter wirkte sportlich und alles in allem eher so, als trüge sie normalerweise überhaupt kein Kopftuch. Wer weiß, vermutlich ist sie nicht dazu gekommen, die Haare zu waschen und hat deswegen so eine Art Piratentuch ums Haupt gewickelt. Die jüngere Enkelin kannte Sport schon aus dem schulischen Sportunterricht, war aber sehr darauf bedacht, fast so einen Schleier zu tragen, wie ihn katholische Nonnen in 50er Jahre Filmen trugen – nur in Blau. Die ältere Enkelin war eine spaßige Person, wurde aber aufgefordert, sofort ihr Kaugummi in den Müll zu geben… Das wird dann wohl morgen in der HAZ zu lesen sein. Aber keine Bange, diesbezüglich werden auch alteingesessene Germanen belangt. Das Erdwesen parkt ihren Kaugummi dann allerdings immer auf dem Flaschendeckel zwischen. Von wegen, „in den Müll“!!

Nunja. Was in einer AfD-Hochburg so alles passieren kann?!

Tobt jetzt also in Hannover der Kopftuchkrieg. Vorsicht a.i.fitness! Wenn Ihr weiterhin die Sporthalle so schlecht heizt, erscheinen wir demnächst nicht nur mit Jacken, Wollpullovern und Decken. Nein, wir werden auch alle Kopftücher tragen!! Ja, wir wissen, dass das bei a.i.fitness tatsächlich ohne wenn und aber verboten ist, weil man es dort ablehnt, Religion und Sport zu vermischen. Aber bei uns ist es ja kein Zeichen von Religion, sondern von Kälte in Eurer Sporthalle.

Es ist allgemein bekannt, dass muslimische Frauen sich zu wenig sportlich betätigen. Wenn das also jetzt der Anreiz ist, gleich einen Vertrag im Fitness-Studio zu unterschreiben, dann macht mal. Wir werden Eure Erfolge miterleben :-)

Besser eine Fitness-Integration als gar keine und: Nieder mit dem Patriarchat!! – Willkommen in Deutschland. Wir treffen uns dann nächstes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt zur Bratwurst mit Glühwein und das Erdwesen ist dann mit dem Kopftuch natürlich auch dabei!

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Jennifer Roberson: Herrin der Täler, 1996 (702 Seiten)

Und wieder einmal hatte das Erdwesen ein sehr schönes Buch aus ihrer Sammlung erwischt, auf dass nun ein zumindest ebenso schönes Buch folgen musste. Doch könnte dieses nächste Buch mit dem vorhergehenden überhaupt konkurrieren?

Jennifer Roberson: Herrin der Täler, 1996 (702 Seiten)

Was für ein Buch! – Wie kann jemand 700 Seiten verfassen und eine so dramatische Geschichte erzählen, die auch noch auf Fakten basiert?

Das Erdwesen war wohl schon auf Seite 650 als es beschloss, nun doch einmal zu recherchieren, wie sich das Massaker von Glencoe einst zugetragen hat. Jennifer Roberson stellt alles in Frage, was das Erdwesen bisher an so genannten historischen Romanen gelesen hat. Bis auf einige wenige Fakten, die die beiden Hauptfiguren des Romans angehen, hat sie es tatsächlich geschafft, alles so zu schildern wie es sich Ende des 17. Jahrhunderts in Schottland tatsächlich zugetragen hat. Und selbst am Ende des Buches gibt sie noch einen Überblick, was mit den Protagonisten tatsächlich im Folgenden geschah. – Zugegebener Maßen hatte das Erdwesen sich kurz vor der entsprechenden grauenhaften Stelle, der das Massaker folgen sollte, innerlich schon fast geweigert, überhaupt noch weiter zu lesen. Wie grausam kann eine Autorin sein, derlei Übel zu schildern? Da war es ein Schock bei der Recherche herauszufinden, dass der Wahrheitsgehalt fast vollkommen ist.

Vordergründig ist es nur einer dieser historischen Liebesromane. Catriona Campbell und Alisdair Og MacDonald treffen sich in jungen Jahren, während ihre Clans eisern auf verschiedenen Seiten stehen. Da dauert es natürlich, bis sich die zwei dann letzten Endes auch gefunden haben und zum Glück basiert dieses sich-zuerst-nicht-finden nicht auf der Unfähigkeit der Beiden, sondern an den Umständen, unter denen sie aufwachsen und leben.

Etwa auf der Hälfte des Buches hatte das Erdwesen kurz die Befürchtung, wie es die Autorin wohl schaffen wird, diese Liebesgeschichte zu Ende zu erzählen ohne dass es dabei nur noch schleppend voran geht oder gar langweilig wird. Es wäre doch schade, wenn das Ende eines so hervorragend und offenbar mit äußerst viel Muße geschriebenen Buches in den üblichen Kitsch hinab gleitet.

Aber das Buch ist der absolute Hammer! Der Spannungsbogen wird bis auf einige, wenige Ausnahmen immer gehalten. Dabei halten sich „Standard-Sätze“, die die Basis des Romans bilden und neue „Vorkommnisse“ die Waage. Dies führt dazu, dass sich die geneigte Leserin wirklich mitten im Geschehen befindet. Nur die Hauptdarsteller müssen aus Sicht des Erdwesens einfach zu viel Schreckliches erleiden, aber es ist eine furchtbare Geschichte, eine gnadenlose Zeit in den schottischen Highlands.

Das Erdwesen hat noch nie so einen wirklich nah an der Geschichte geschriebenen Historienroman gelesen. Die meisten Bücher haben irgendwo im Hintergrund ein wenig „Historie“, jedoch niemals derart viele belegbare Fakten in sich vereint. Das alte schottische Hochland wird hier lebendig. Dies allein ist schon eine Leistung, denn die Schriftstellerin ist keineswegs in Schottland, sondern in Arizona beheimatet. Tatsächlich war sie nur einmal 1985 im Tal des Flusses Coe.

Das Ende dieses Romans überzeugt ebenfalls auf der ganzen Linie. Kein Happy End mit dem üblichen „Friede, Freude, Eierkuchen“ oder einem märchenhaften, denn das wäre bei dem Märchenprinzen mit den silbernen Strähnen und blitzenden Zähnen eher zu erwarten gewesen, „Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“, sondern eine distanziert geschilderte Situation beendet dieses beeindruckende Buch, welches das Erdwesen diesmal als „Mängelexemplar“ für 2,99 Euro gebrandmarkt, aus einem Bücherschrank geangelt hat.

Zum Glück leidet die Übersetzung ebenfalls nicht an Mängeln.

Gelegentlich finden sich Bücher, in denen das Erdwesen immer wieder „Übersetzungen“ findet, die auf die tatsächliche englische oder amerikanische Ausdrucksweise schließen lassen. Dies war hier an keiner Stelle der Fall. Bei so einer guten Übersetzung braucht sich also niemand mit dem Original-Text des „Lady of the Glen“ herumzuquälen. An der deutschen Fassung gibt aber auch wirklich nichts auszusetzen.

Jennifer Roberson hat zum Glück noch viele, viele weitere Romane geschrieben. Aber die Qualität dieser Erzählung zu halten, ist eigentlich unmöglich. Von daher ist es die Frage, ob das Erdwesen nun zu einem weiteren eBook von ihr greift oder aber das Buch für sich alleine wirken lassen wird. Es ist nicht verwunderlich, dass dem Massaker von Glencoe auch heute noch jährlich gedacht wird.

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Hilari Bell: Der Zorn der Kobolde, 2003 (319 Seiten)

Hilari Bell: Der Zorn der Kobolde (Originaltitel: The Goblin Wood), 2003 (319 Seiten)

Nachdem das Erdwesen in kurzer Folge gleich eine ganze Reihe von unbrauchbaren Bücherschrank-Büchern aus ihren Regalen entfernen konnte, fand sie doch noch ein Buch in ihrem eigenen Fundus zum Lesen.

Eigentlich ist „The Goblin Wood“ ein Jugendbuch, aber die anschaulich schön erzählte Geschichte ist auch etwas für Erwachsene, die sich in das Reich der Kobolde entführen lassen möchten.

Makenna, Tochter einer Heckenhexe, plant einen Vergeltungsschlag gegen die Menschen, die Zauberei auf das Geheiß der Obrigkeit für Böse erklären. Im Alleingang nimmt sie schreckliche Rache an den ehemaligen „Freunden“ ihrer Mutter, von der sie die Zauberbücher geerbt hat, nachdem sie getötet wurde.

Während ihr Tobin, ein junger Ritter, der sie fangen will, schon auf den Fersen ist, verbündet sich Makenna mit den Kobolden, die eine Wirtschaftsform des Tauschens pflegen.

Wilde Verfolgungsjagden und klug ausgedachte Möglichkeiten, dem Feind zu entkommen, lassen keine Langeweile beim Lesen auftauchen. Schnell befindet sich die geneigte Leserin im Einklang mit dieser märchenhaften Welt und ist natürlich um so froher als dass es dann schließlich so endet, wie es endet.

Ein hübsches, schnell zu lesendes Buch mit einer grandiosen Darstellung einer verzauberten Welt der Menschen und Kobolde, in der eine tatkräftige und unerschrockene Protagonistin allem wirklich Bösen eindrucksvoll Paroli bietet und lernt, ihren eigenen Weg zu gehen.

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Gendergerechte Sprache in Hannover

Letzte Woche war es nun, dass die Stadt Hannover ihr Faltblatt für eine gendergerechte Sprache veröffentlichte, und das ist heute auf der Online-Ausgabe der HAZ dazu zu lesen:

„Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann unterstützte den Vorstoß aus Hannover unterdessen. „Wir haben eine sehr männlich dominierte, männlich geprägte Sprache. Dabei sind eben 50 Prozent mindestens Frauen“, sagte die SPD-Politikerin dem Radiosender ffn.“

Arme Sozialministerin Carola Reimann. 50% sind also mindestens Frauen. Besser wäre es natürlich, es wären auch noch Männer, oder was?

Deutsche Sprache, schwere Sprache.

Aber bald schreibt dann die HAZ bestimmt auch in „einfacher Sprache“ und sowas kann dann nicht mehr vorkommen.

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Mc Dermid, Val: Das Moor des Vergessens (2006, 537 Seiten)

Mc Dermid, Val: Das Moor des Vergessens (2006, 537 Seiten) – Der Originaltitel lautet treffender „The Grave Tattoo“.

Abermals ein Fund lang vergessener Tage aus einem Bücherschrank. Kurz gesagt geht es um die nicht bekannte Identität einer ziemlich betagten Moorleiche, die auch noch mit einem der bekanntesten lokalen Dichter befreundet gewesen sein könnte.

Die ganze Geschichte spielt sich in zwei Zeiten ab. Die Hauptgeschichte spielt im Hier und Jetzt. Gleichzeitig folgt auf jedes Kapitel im Hier und Jetzt eine kurze erzählerische Episode aus der Vergangenheit, die die Meuterei auf der Bounty betrifft.

Für Erdwesens Geschmack beginnt alles recht träge und verworren. Erdwesen hatte das Gefühl, die vorgestellten Personen nehmen aber von ihrer Anzahl her aber auch wirklich gar kein Ende. Dabei wird die komplette Bandbreite des sozialen Gefüges einer Gesellschaft abgedeckt: Vom Super-Kriminellen zur Hochschuldozentin über das ländliche Idyll des Lake District und natürlich unterschiedliche Typen von Cops.

Tatsächlich versteht es die Autorin, einen gut nachvollziehbaren Krimi zu schreiben und die entsprechenden falschen Fährten zu legen, damit man sich als Leserin zunächst auf möglichst die falsche Person als Verantwortlichen für all das Übel, was sich abspielt, konzentriert. Tatsächlich war dem Erdwesen dann aber doch an einem bestimmten Punkt klar, wer der tatsächliche Übeltäter sein muss und so war das Ende dann in dieser Hinsicht auch keine allzu große Überraschung mehr.

Ein handwerklich gut gemachtes Buch, welches jedoch nie so spannend wurde, als dass sich beim Lesen eine „Lesesucht“ entwickeln konnte. Jedes Mal bevor dies hätte der Fall sein können, endete wieder ein Kapitel und es folgte abermals eine recht langatmige (jedoch nur eine Seite lange) Episode von der Meuterei auf der Bounty. Dazu gibt es auch im Handlungsstrang des Hier und Jetzt noch einmal unterschiedliche Szenen, die nach und nach vervollständigt werden. Generell mag ich solche Bücher nicht besonders, da ihre Machart so leicht zu durchschauen ist. Handwerklich wirken sie geschickt angelegt, aber eben auch so, als kämen sie von der Stange.

Erschwerend kommt hier hinzu, dass es wohl eines Lesenden bedarf, der an allen beschriebenen Welten lesetechnischen Gefallen finden sollte. Für ein Erdwesen zumindest ist es schwierig, zugleich einen modernen Krimi in einem modernen Milieu, als auch einen Wissenschaftsroman mit moralisch korrektem Inhalt zu lesen sowie gleichzeitig auch noch die Meuterei auf der Bounty und eine Heimatnovelle des Lake District aufgetischt zu bekommen. Alles irgendwie ganz okay, aber eben nicht „zusammen“.

Das Lesen hat in diesem Fall wirklich Wochen gedauert und beschränkte sich auf die Fahrten mit diversen Bahnen oder Bussen. Möglicherweise hat das Erdwesen deshalb auch nicht alle Feinheiten erfasst. Es gibt zweifelsohne spannendere Bücher, aber dieses gehört wenigstens zu den „guten“. Erneut lesen würde ich es auf keinen Fall, da es beim zweiten Lesen ganz sicher nichts neues zu entdecken gäbe.

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Christa Canetta: Schottische Engel, 2007 (350 Seiten)

Christa Canetta: Schottische Engel, 2007 (350 Seiten)

Eine kurze Recherche des Erdwesens zeigt wieder einmal, dass es besser ist, einfach ein Buch zu bewerten, bevor man auch nur irgendetwas weitergehendes recherchiert. In Folge erscheint dadurch nun auch das Buch in einem anderen Licht. Wenn bedeutende Schriftstellerinnen, wie hier Christa Kanitz, Bücher unter einem anderen Namen veröffentlichen, ist nach Erdwesens Einschätzung gleich vorab schon eine gewisse Vorsicht geboten.

Der Fund im Bücherschrank stand schon seit längerer Zeit im erdwesenschen Bücherregal. Die Inhaltsbeschreibung auf der Rückseite versprach eine unterhaltsame und womöglich spannende Story. Das Buch-Cover in seinem grell-kitschigen Blau und Gelbtönen mit waschechtem Castle verwies auf eher seichte Unterhaltung mit schottischen „Engelchen“. So begann denn das Erdwesen mit dem Lesen und war hochgradig erstaunt über die präsentierte nette Geschichte, denn der „schottische Engel“ erwies sich zunächst als einer aus echtem, alten Holz, erschaffen von Meisterhand.

Die Hauptdarstellerin Mary Ashton (auch einer der Engel wie sich später herausstellt) ist in offizieller Mission als Kunsthistorikerin für ein großes Museum auf der Suche nach dem dritten von drei berühmten Engeln, die einst aus einem Schiffsmast geschnitzt wurden. So reist sie zu einer Auktion, verunfallt auf dem Weg aber, weil ein schottischer Lord, der erfolgreich im Filmgeschäft tätig ist, erst in ihren Wagen hineinfährt und sie anschließend aus dem untergehenden Fahrzeug rettet. Schriftstellerisch ist das ganze keine Meisterleistung, vor allem wenn man weiß, das das Buch hier in der Originalsprache vorliegt. Es ist leicht zu lesen und eine passende Lektüre für die 10-Minuten-Fahrt in der Straßenbahn, da man nie Angst haben muss, inhaltlich etwas zu verpassen oder den inhaltlichen Anschluss zu verlieren.

Natürlich ist Mary von dem Unfall sehr mitgenommen und wird zunächst auf dem Castle des Lords von einem Mediziner betreut, um den sich seinerseits eine höchst merkwürdige Geschichte entspannt-, die aber lediglich nur das Ziel verfolgt darzustellen, mit welcher Klasse-Frau wir es hier als Hauptdarstellerin zu tun haben.

Die ganze Unfall-Sache mutet schon recht seltsam an. Man stelle sich vor, auf der A2 geschieht bei Bückeburg ein leichterer Unfall und statt einfach einen Notarzt zu rufen, um das Unfallopfer nach Stadthagen zu transportieren, landet man auf Initiative des Prinzen, der auch irgendwie auf der Autobahn fährt, auf seinem Schloss. – Vorstellbar zwar, aber doch eher unwahrscheinlich. Aber wir sind ja in Schottland und da mag es einfach anders sein. Wer mag schon Bücher lesen, die sich an wirklichen Gegebenheiten orientieren?!

Natürlich ist der Lord liebestechnisch gesehen bereits ein gebeutelter Mann mit grauen Schläfen und hat natürlich bereits Nachwuchs in Form einer 5-jährigen Tochter mit dem Namen Tatjana (Engel). Die stammt allerdings nicht von einer Russin, sondern von einer rothaarigen Schönheit (Engel) mit zweifelhaft geldgierigem Charakter. Sie nutzt ihre Tochter, um finanziell so einiges aus deren Erzeuger heraus zu pressen. Ansonsten ist der Lord natürlich so eine Art einsamer Wolf, der jedoch durch seine Arbeit immer wieder gezwungen ist, bei Bedarf in das pralle Leben zu springen. Er tut das alles aber vom Prinzip her nur, um das alte Gemäuer seiner Ahnen in Schuss zu halten. (Bei der Stelle musste das Erdwesen wirklich herzlich lachen.)

Natürlich ist er überaus hilfsbereit und versucht für die erkrankte Mary dann auch den schottischen Holz-Engel zu ersteigern. Aber der Engel wurde bereits vor der Auktion verscherbelt und steht nun gar nicht mehr zum Verkauf! Es entspinnt sich eine interessante Geschichte, bei der natürlich immer wieder das Verhältnis zwischen Lord und Mary im Mittelpunkt steht, denn eigentlich kann ja nur ein Lord der passende Ehemann für eine Kunsthistorikerin sein, die selbst aus verarmtem (natürlich unschuldig verarmtem!) Adel stammt. Dazu kommt noch ein schwedischer Milliardär, dessen Schwester, die Filmgesellschaft, Arbeiten in Hamburg und eine Fahrt nach Venedig.

Ich weiß nicht wann, aber irgendwann entgleitet die Geschichte.

Alles ist perfekt aufgebaut. Blitzklare Story, interessante Charaktere, perfekte Locations. Und trotzdem rutscht die Geschichte irgendwann ins Bodenlose.

Es ist eines der Bücher, die man ganz sorgfältig noch einmal lesen müsste, um ihnen ab einem bestimmten Zeitpunkt eine andere Wendung zu geben. Dann entstünde ein unglaubliches Werk. Aber so?

Auf das Erdwesen machte es den Eindruck, als hätte hier jemand die Geschichte sehr präzise mit viel Erfahrung vorbereitet und alles in allem auf einen guten Weg gebracht. Dann verlässt die Autorin irgendwann die Geduld und sie pampt den Rest „so gerade wie es auskommt“ zusammen. Als wäre der zweite Teil der Geschichte nur noch fertig geworden, weil sie z. B. ein Vertrag mit dem Verleger hätte erfüllen müssen.

An der Geschichte ist sicher gut, dass sie dem Leser viel Freiraum bei der Ausgestaltung lässt. Wenn 10 Leute das Buch lesen, jeder wird eine etwas andere Vorstellung davon haben. Aber je näher man der letzten Seite kommt, desto mehr missfällt das Buch. Die Charaktere, die zuerst recht stimmig beschrieben werden, verlieren an Kontur. So blafft die eigentlich eher zurückhaltende und im Leben stehende Mary dann rigoros heraus, dass sie ganz bestimmt kein fremdes Balg erziehen mag. Der Lord verhält sich ähnlich unpassend. So war es dem Erdwesen zum Schluss ganz recht, dass das Märchen so endet, wie jedes Märchen enden muss. Da haben sich zwei gefunden, mit denen zumindest ein Erdwesen bestimmt nichts zu tun haben möchte.

Das Buch „glänzt“ inhaltlich mit den feinen Wiedersprüchen, die sich in den Persönlichkeiten der Figuren spiegeln. Nachdem sich die Hauptdarsteller zweimal kurz gesehen haben, denken sie selbstverständlich gleich an Heirat. Niemand weiß, was sie in einer „Nacht der Liebe“ tatsächlich getrieben haben, denn „zum Äußersten“ ist es gar nicht gekommen. (Häh?) Obwohl das Castle das Geld des Hausherrn frisst, kann er sich natürlich jede Menge persönliches Personal leisten und sogar einen Privatjet chartern. Obwohl der Lord ein armer Kerl ist, weil er selbst im zarten Alter von 6 ins Internat gegeben wurde, so stellt er doch gleich klar, dass seine Tatjana, dieses Kind, welches er angeblich über alles liebt, spätestens mit 10 auch dorthin kommen wird, weil dies in seinen „Kreisen“ eben „so üblich“ sei. Und bis zu diesem Tag kümmert sich selbstverständlich nicht Mary um das Kind sondern eine neu eingekaufte Gouvernante. Er will Mary keinesfalls in die Rolle einer Ersatzmutter drängen! Nein, doch nicht „seine“ Mary!

Wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt ist die Geschichte weiterhin recht spannend und kurzweilig, denn inzwischen spinnt auch Tatjanas Mutter ihre Fäden. Aus niederen Beweggründen hat sie sich an die Fersen eines eleganten Herrn, der aber nur den inzwischen aufgetauchten echten dritten Engel per offiziellem Auftrag zum Museum befördern soll, geheftet. Zu diesem Zeitpunkt fragte sich das Erdwesen bereits, wie die Autorin es schaffen will, auf den verbleibenden paar Rest-Seiten die Intrige, die allerdings zum Scheitern verurteilt ist, noch zu Ende zu spinnen. Gelöst werden können hätte die Situation durch einen heitere Partie, die alle Missverständnisse ausräumt. Die Autorin allerdings wählt die schlechteste Möglichkeit von allen: Sie lässt Tatjanas Mutter einfach im passenden Augenblick von einer Treppe stürzen! Weil der Autorin wohl klar ist, dass ein Tot nicht im Sinne der Leserschaft sein kann, begeht sie gleich auch noch den nächsten Fehler. Denn Tatjanas Mutter ist nicht tot, sondern wird vermutlich ein lebenslanger Pflegefall!

Dies führt dazu, dass der Lord sein Kind, für das er nicht einmal das Sorgerecht besitzt, sogleich mit seinem Kindermädchen aufs entlegene Schloss (ent)führt. Sein Kind hat zum Glück überhaupt keine anderen Verwandten mütterlicherseits. Es gibt nur ihn und er ist ja auch schon der letzte seiner Art. Bei der Abreise wird das Kind noch von Mary handhabungstechnisch in Angst und Schrecken versetzt, was den Lord gegen Mary aufbringt, aber andererseits: Der ist eh ziemlich durch den Wind und mit der ganzen Situation offenkundig überfordert, wenngleich dies darzustellen nicht in der Absicht der Autorin lag. Das Kindermädchen ist entsetzt, fürchtet um seinen Job und heult sich bei der zukünftigen Schlossherrin, also Mary, aus. Von Tatjana ist gar keine Rede mehr. Die kannte vorgeblich ihre Mutter ja ohnehin nicht so richtig. Warum es dann beständig nach „Mama!“ gerufen hat, bleibt der Phantasie der Leserin überlassen und schließlich wird es samt dem Kindermädchen auch auf Betreiben der Haushälterin Ihrer Lordschaft auch noch in einen bisher verwaisten Flügel des Schlosses ausgelagert, auf dass das elende Geschrei seiner Lordschaft gar nicht erst zu Ohren kommen möge.

Die Geschichtet mündet in einem einzigen menschlichen Fiasko für die Beteiligten, aber das konnte eine zu diesem Zeitpunkt bereits 79-jährige hamburgische Autorin wohl nicht mehr selbständig erkennen und so endet die Geschichte vom reinen Wortlaut her natürlich wie im Märchen.

Ein überaus ärgerliches Buch!

Ärgerlich deshalb, weil hier ein sehr schönes Thema quasi „verbrannt“ wird und im Hinblick auf die vorgebliche Liebesgeschichte nicht einmal das Niveau eines 0-8-15 Schmöker-Romans erreicht. Das Buch geht nun zurück in den Bücherschrank. Wenig emphatische Naturen mit festgefügtem Standesdünkel finden darin womöglich ihren vollendeten Lesegenuss.

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Kirschner: Die Kunst ein Egoist zu sein (1976, 192 Seiten)

Josef Kirschner: Die Kunst ein Egoist zu sein – Das Abenteuer, glücklich zu leben, auch wenn es anderen nicht gefällt (1976, 192 Seiten).

Wieder ein Fund aus dem Bücherschrank, der so kurz vor Weihnachten fast überquoll von so vielen Büchern und DVDs.

Heute kommt ein Buch mit einem solchen Titel wohl nicht mehr an. Der heute angemessene Titel lautete demnach eher „Achtsamkeit für ein erfülltes, selbstbestimmtes und glückliches Leben“.

Der Autor ist Österreicher, 1931 geboren. Das Buch stammt von 1976, wobei es wohl erst 1979 veröffentlicht wurde. Dies alles ist beim Lesen zu berücksichtigen, denn ab und an muten die Beispiele inzwischen etwas altbacken an. Aber alles in allem hat der Autor sein Anliegen sehr präzise auf den Punkt gebracht, auch wenn bei ihm noch allzu oft der Mann als Ernährer und die auf der faulen Haut liegende Hausfrau in Beispielen zu Rate gezogen werden.

Zwar sind beim Erdwesen jetzt nicht alle Fragen geklärt, aber es ist schon erschreckend, welche Mechanismen sie derzeit bei einigen ihrer Mitmenschen sehr gut auffinden kann. Schön, dass die nicht nur ihr aufgefallen sind, sondern auch schon vor über 40 Jahren zu beobachten waren. Fast muss sich das Erdwesen das Buch „Manipulieren – aber richtig“ vom gleichen Autor auch noch besorgen! Dann können wir auf der Arbeit die Muskeln so richtig schön spielen lassen.

Logischerweise findet ein Erdwesen die Kapitel, wo es um die Verteidigung des eigenen Territoriums geht, besonders anschaulich und nachvollziehbar. Mein Revier, Dein Revier. Und Dich lass ich hier bestimmt nicht rein! Es sei, denn wir arbeiten zusammen und können uns auf eine win-win-Lösung einigen.

Ich frage mich, welches Buch meine Teamleitung zum Thema gelesen hat. Ganz gleich, welches es war, es muss eindeutig schlechter gewesen sein als dies hier!

Wie setzt man also einen Wunsch in die Tat um?
1. Bereitschaft, ihm eine Chance zur Entfaltung zu geben.
2. Entscheidung treffen, alle Zweifel auszuschalten.
3. Die Phantasie ungehemmt laufen lassen!
4. Die Entscheidung auf die beste aller gefundenen Möglichkeiten setzen.
5. Mit der Idee identifizieren, die daraus resultierende Spannung nutzen und handeln!

Dabei geht der Autor aber auch ausdrücklich darauf ein, dass es nicht möglich ist, alles gleichzeitig zu bekommen, denn die Erfüllung eines Wunsches zieht immer auch den überlegten Verzicht auf etwas anderes nach sich. Zuerst denke man dabei jedoch an sich selbst. Was will ich wirklich? Und auf was kann ich dann auch getrost verzichten? Wie mache ich also das Beste aus dem, was mir zur Verfügung steht? – Wenn ich das kann, ist es auch nicht notwendig, fortwährend nach Neuem zu streben. Für das eigene Handeln trägt man selbst die Verantwortung. Andere sollen sich an mich gewöhnen, dann brauche ich auch keine ständige verstellte Rücksicht auf die anderen zu nehmen. Dahinter steht immer das ganz persönliche Lebenskonzept. Eben die eigenen Prinzipien, nach denen man in seinem Leben handelt.

Der Autor beschreibt sehr schön an Beispielen, dass viele Menschen (die weitaus größere Mehrheit) dies alles aus diversen Gründen nicht tun. Statt dessen behelfen sie sich damit ständig und jeden Tag aufs Neue ein Alibi dafür zu finden, dass sie so und eben nicht zu ihrem eigenen Bestens handeln. Nach und nach vergeuden sie dann ihre ganze Kraft darauf, bloß nicht aufzufallen – zum Beispiel damit, dass sie überhaupt keine Ahnung von dem haben, was sie tun oder eigentlich tun sollten.

Wie dringen fremde Angreifer aber nun in mein Revier ein? – Sie bedienen sich der folgenden Methoden:

    – Unterwerfung („Unterwirf Dich!“)
    – Unterwanderung (Strategie 1: Hilfe wird angeboten, um den Besitzer des Reviers in seiner Verteidigungsbereitschaft erlahmen zu lassen, der Revierbesitzer wird abhängig von der Hilfe und kann sich nicht mehr dagegen erheben. – Strategie 2: Der Angreifer biedert sich als Hilfesuchender an, indem er an Mitleid, Nächstenliebe, Großzügigkeit des Revierbesitzers appelliert. Durch die gewährte Hilfe gefällt sich der Hilfe gebende so sehr, dass er anfängt, diese Rolle zu genießen. Will er jedoch nicht mehr helfen, wird ihm Herzlosigkeit vorgeworfen. Er ist damit also einem Erpressungsversuch ausgeliefert, dem es nun zu widerstehen gilt.)
    – Verführung (Durch das Darbieten besonderer Optionen, die uns immer weiter in eine Richtung treiben, die wir ursprünglich niemals im Blick hatten.)

Ich muss als „Egoist“ also bereit sein, mein Revier ernsthaft zu verteidigen und benötige zugleich die Bereitschaft Verzicht zu üben, denn es ist eben nicht alles gleichzeitig leistbar.

Wie verteidige ich mein Revier?

    – Signalisieren, dass ich zur Verteidigung bereit bin.
    – Dem Angreifer mitteilen, unter welchen Bedingungen ein Kompromiss zwischen uns geschlossen werden könnte.
    – Besser ich verzichte auf etwas, als dass ich mich erpressen lasse!.

Hübsch zeigt der Autor zum Ende des Buches hin auch auf, warum es wichtig ist, zwischen Wichtigem und Unwichtigem tadellos unterscheiden zu können. Nur das Wichtige muss nämlich im Fokus verbleiben.

Erdwesens größte Schwäche ist immer noch ihre gnadenlose Naivität, aber zumindest das hat sie ja schon eine ganze Zeit lang erkannt. Also: Auf in den Kampf und echte Haltung bewahren. Immer noch besser als von Alibi zu Alibi zu joggen.

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Zivilisation auf wackeligen Beinen

Mich dünkt, unsere so genannte Zivilisation steht auf sehr wackeligen Beinen.

Irgendwo in der Pampa fährt ein Bagger in ein Kabel, zerrt ein wenig herum, setzt zurück oder reißt die Schaufel noch einmal hoch und dann passiert das Unausweichliche. Die Server sind von der Außenwelt abgetrennt, beliefern die Proxy-Caches nicht mehr und schon stehen keinerlei Informationen mehr zur Verfügung.

Die Elite scheint diesen Umstand jedoch zu ignorieren. Genauso wie die vor langer Zeit die südamerikanischen Eliten der alten Hochkulturen irgendwelche Binsenweisheiten nicht wahrhaben wollten und ebenfalls untergegangen sind. Den einzigen, den man vermutlich keinen Vorwurf machen kann, das sind die Dinosaurier. Wer weiß, was da los war und welche Fußspuren irgendwann einmal von uns übrig sein werden. Dass irgendein IPhone überlebt, damit ist wohl eher nicht zu rechnen.

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Barsinghausen im Schnee

Heute war es so weit. Zumindest in Barsinghausen fiel der erste Schnee in der neuen Wintersaison. Zum Glück ist es aber noch über Null Grad warm und die Geranien und der Oleander können somit noch etwas draußen verweilen.

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Moody: Leben vor dem Leben – 1990, 283 Seiten

Raymond A. Moody: Leben vor dem Leben – 1990, 283 Seiten

Auch dieses Buch fand seinen Weg zum Erdwesen. Der Autor berichtet von seiner Arbeit als Psychotherapeut und versucht Menschen zu helfen, indem er sie anleitet, in ein „früheres Leben“, also eines der Leben, vor dem, welches sie heute leben, in Hypnose-Sitzungen zurück zu führen. Dabei lässt der Autor es offen, ob es sich bei der Rückführung wirklich um frühere Leben handelt oder ob der Patient lediglich ein für ihn theoretisches Leben erkundet, durch dessen Erfahrungen er im heutigen Leben profitieren kann.

Nach dem Lesen ist sich das Erdwesen fast sicher, dass es sich nicht um wirklich durchlebte Leben handelt, sondern nur um eine Art „Traumleben“, die sich jeder Mensch erarbeiten kann.

Was das Erdwesen zuvor noch nicht kannte, ist das „Kristallsehen“. Dabei konzentriert sich der Patient bei Kerzenlicht schlicht auf eine Kristallkugel. In der Kristrallkugel offenbaren sich ihm „Erlebnisse“, die ihm bei seiner aktuellen Fragestellung in der aktuellen Lebenssituation behilflich sein können. Dafür verweist Moody auf das Buch „Ernest Schal: Crystal Gazing, 1905“.

Moody`s Buch schließt mit einer Anleitung zur Selbsthypnose. Dabei nimmt man die vorgegebenen Sätze mit der eigenen Stimme im zeitlich angegebenen Tempo auf, um sie dann später abzuspielen und sich so selbst in eine „Leben vor dem Leben“ zurück zu führen. Mit anderen Worten, es ist nicht so, dass man zwangsläufig in der Hypnose dem Hypnotiseur alles frei von der Leber weg erzählt, sondern man beauskunftet ihn sozusagen nur mit dem Notwendigstens, während man selbst eine Situation „durchlebt“ und dann im Anschluss an die Sitzung davon berichten kann. Moody nutzt diese Berichte dann dazu, das aktuelle Problem mit Hilfe des durchlebten Lebens zu bearbeiten, um einen schnelleren Therapie-Erfolg zu erzielen. Voraussetzung ist also immer, dass es tatsächlich etwas gibt, was einen umtreibt und wegen dem man nach einer Lösung für sich selbst sucht.

Eigentlich hatte das Erdwesen es wirklich ausprobieren wollen, denn sie hat ja mit Entspannungszuständen inzwischen ausreichend Erfahrung gesammelt, aber inzwischen sieht sie davon ab. Bei den ganzen Geschichten, mit denen es sich in den vergangenen Jahrzehnten beschäftigt hat?! Nicht zu ahnen, was für absurde „Traumleben“ dabei zu Tage treten, denn irgendwo ist alles, womit man sich je beschäftigt hat, in unseren Gehirnwindungen abgelegt, wenngleich es von dort auch nur in einigen wenigen Fällen bei vollem Bewustsein abrufbar ist.

Ich frage mich allerdings, warum kein einziger der im Buch beschriebenen Patienten etwas in der Zukunft erlebt haben? Vielleicht liegt es an der Fragestellung, die tatsächlich auf den Zeitpunkt vor der eigenen Geburt zurückführt. Unterließe man diese Frage oder gestaltete man sie um, so könnten sich „Leben vor dem Leben“ auch in einer zukünftigen Gesellschaft zeigen. Aber wie gesagt: das alles unter der Prämisse, dass es sich bei den „Abenteuern“, die die Patienten des Herrn Moody schilderten um keine echten, also wirklich gelebte Leben handelte.

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